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Coinbase bietet indischen Händlern direkten Zugang zu Kryptomärkten in indischen Rupien

Coinbase hat direkte Ein- und Auszahlungen in indischen Rupien (INR) für indische Privatanleger eingeführt und den IMPS-Zugang für schnellere Überweisungen von Bankkonten zu Kryptowährungen hinzugefügt. Die Einführung folgt auf die Registrierung bei der FIU und erweitert das Angebot an Spot-, Termin- und fortgeschrittenen Handelsinstrumenten.

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Coinbase bietet indischen Händlern direkten Zugang zu Kryptomärkten in indischen Rupien

Wichtige Erkenntnisse

  • Coinbase hat direkte Ein- und Auszahlungen in INR über das indische IMPS-Zahlungssystem eingeführt.
  • Privatanleger profitieren von schnellerem Bankzugang, lokalen Orderbüchern und globaler Börsenliquidität.
  • Die Compliance-Registrierung könnte Coinbase dabei helfen, auf dem hochaktiven indischen Kryptomarkt zu konkurrieren.

Coinbase baut Krypto-Offensive in Indien mit direktem INR-Zugang aus

Die Kryptobörse Coinbase (Nasdaq: COIN) hat den Zugang für Privatanleger in Indien durch direkte Ein- und Auszahlungen in INR erweitert und damit ihre Handelspräsenz in einem der weltweit aktivsten Kryptomärkte ausgebaut. Die Einführung ermöglicht Nutzern den Zugang zu IMPS, einem System für sofortige Interbankenzahlungen in Indien, sowie zu Spotmärkten und Perpetual Futures.

Für indische Händler schafft dieser Schritt eine schnellere Verbindung zwischen Bankkonten und Kryptomärkten. Lokale INR-Orderbücher werden indische Kunden bedienen, während der Zugang zur globalen Börse von Coinbase erhalten bleibt. Coinbase Advanced bietet zudem APIs, verschiedene Ordertypen, Tradingview-Charts und Websocket-Streaming – eine Echtzeitverbindung, die Live-Updates des Orderbuchs zwischen Plattformen und Nutzern übermittelt. In seiner Ankündigung vom 31. Mai erklärte Coinbase:

„Heute gehen wir den nächsten Schritt: Wir machen Coinbase für indische Privatanleger mit direkter INR-Unterstützung vollständig zugänglich.“

Die Erweiterung folgt auf einen früheren Versuch, eine stärkere Präsenz im Privatkundenbereich in Indien aufzubauen. Coinbase startete im April 2022 Krypto-Dienstleistungen für Privatkunden in dem Land und ermöglichte zunächst Käufe über das Unified Payments Interface (UPI), Indiens dominierendes Echtzeit-Zahlungsnetzwerk. Tage später erklärte die National Payments Corporation of India, ihr sei keine Krypto-Börse bekannt, die UPI nutze, woraufhin Coinbase den Dienst aussetzte. Später sicherte sich Coinbase am 11. März 2025 die Registrierung bei der indischen Financial Intelligence Unit (FIU-IND) – ein wichtiger Meilenstein in Sachen Compliance, der den Weg für die jüngste Einführung des direkten INR-Handels ebnete.

Indiens Krypto-Akzeptanz erhöht den Einsatz für Coinbase

Die Einführung des direkten INR-Handels fügt sich in eine umfassendere Indien-Strategie ein. Coinbase gab an, in Coindcx investiert, Base-Entwickler unterstützt und mehr als 1 Million US-Dollar in indische Hackathons, Fördermittel und Stipendien gesteckt zu haben. Mehr als 4.000 Entwickler in Indien haben auf Base aufgebaut, wobei sich etwa 150 Projekte zu Start-ups entwickelt haben. Diese Zahlen machen Indien sowohl zu einem Handelsmarkt als auch zu einer Entwicklerbasis.

Compliance steht im Mittelpunkt der Expansion. Die Börse gab an, bei der FIU-IND registriert zu sein und die indischen Steuervorschriften einzuhalten. Sie hob zudem ihre Notierung an der Nasdaq, die Mitgliedschaft im S&P 500, vierteljährlich geprüfte Finanzberichte, Cold-Storage-Praktiken und eine Kriminalitätsversicherung hervor. Für indische Nutzer vereint das Angebot lokale Zahlungsmöglichkeiten, globale Liquidität und einen regulierten Betriebsrahmen. Coinbase hob Indiens Rolle in seiner umfassenderen Kryptostrategie hervor:

„Indien ist seit langem einer der wichtigsten Märkte im Kryptobereich: in Bezug auf Entwicklertalente, Handelsaktivitäten und die breitere Akzeptanz der Blockchain-Technologie. Wir beobachten das schon seit einiger Zeit.“

Indiens Kryptomarkt unterliegt weiterhin Steuer- und Compliance-Vorschriften statt einem speziellen Kryptogesetz. Gewinne aus digitalen Vermögenswerten werden mit 30 % besteuert, während für Überweisungen eine Quellensteuer (TDS) von 1 % anfällt, bei der ein Teil der qualifizierten Transaktionen für die Steuererklärung einbehalten werden muss. Börsen, die indische Nutzer bedienen, müssen die Anti-Geldwäsche-Verpflichtungen der FIU-IND erfüllen. Chainalysis stufte Indien in seinem „2025 Global Crypto Adoption Index“ auf Platz 1 ein, noch vor den Vereinigten Staaten, und verwies dabei auf die breite Akzeptanz bei zentralisierten Diensten, dezentralen Finanzdienstleistungen und im Privatkundenbereich.

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