Bitcoin kletterte am Mittwoch auf 65.000 US-Dollar und erreichte damit erstmals wieder dieses Niveau, seit die erneuten Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran den Kurs Anfang dieser Woche unter 62.000 US-Dollar gedrückt hatten. Dieser Anstieg krönt eine zweiwöchige Erholung von einem Tiefstand Ende Juni bei knapp 58.000 US-Dollar.
Bitcoin erholt sich nach dem Ausverkauf im Iran und erreicht wieder 65.000 US-Dollar: Das sind die Gründe für die Erholung

Das Wichtigste im Überblick
- Bitcoin erreichte am 15. Juli 65.005 US-Dollar – das erste Mal seit dem Rückgang auf 61.750 US-Dollar am 13. Juli.
- Brian Armstrong, CEO von Coinbase, stellte fest, dass am 15. Juli Käufer auf den Plan traten, obwohl die Marktstimmung weiterhin negativ war.
- Analysten bezeichnen 65.000 US-Dollar als erste echte Obergrenze der Rallye; ein Halten dieses Niveaus würde den Anstieg von 15 % im Juli fortsetzen.
Von der Panik bei 62.000 $ zur Rückeroberung der 65.000-Dollar-Marke
Bitcoin stieg während der Sitzung am Mittwoch auf 65.005 US-Dollar, wobei die Erholung nur zwei Tage nach dem Absinken der Kryptowährung unter 62.000 US-Dollar erfolgte. Der Einbruch erfolgte, nachdem Präsident Donald Trump den Waffenstillstand mit dem Iran vom Juni für „beendet“ erklärt hatte, was dazu führte, dass der Brent-Rohölpreis die Marke von 83 Dollar pro Barrel überschritt. Brian Armstrong, CEO von Coinbase, wies auf die Diskrepanz zwischen Stimmung und Geld hin und erklärte:
„Die Stimmung ist negativ, aber ihr habt heute alle Bitcoin gekauft.“

Die Erholung hatte sich bereits seit zwei Wochen abgezeichnet, da Bitcoin seit dem 1. Juli um mehr als 15 % gestiegen war und bis zum 10. Juli die Marke von 64.600 US-Dollar überschritten hatte, bevor die Schlagzeilen zum Iran den Aufwärtstrend unterbrachen. Die Preise fielen am 13. Juli auf 61.750 US-Dollar, als der Iran Tanker in der Nähe der Straße von Hormus angriff und der Ölpreis in die Höhe schoss; dieser Rückgang erwies sich jedoch als flach, da „Bottom-Fisher“ unterhalb der 62.000-Dollar-Marke einsprangen.
Bemerkenswert ist, dass sich der Ölpreis bei derselben Meldung über den Waffenstillstand etwa sechsmal so stark bewegte wie Bitcoin, was darauf hindeutet, dass der Kryptomarkt gegenüber dem Konflikt zunehmend unempfindlich geworden ist.
Derivatehändler haben auf die Erholung gesetzt: Das On-Chain-Analyseunternehmen Glassnode berichtet, dass Top-Händler auf der dezentralen Börse Hyperliquid aggressiv auf steigende Bitcoin-Kurse setzen und damit einige der höchsten anhaltenden Long-Positionen aufweisen, die das Unternehmen je verzeichnet hat.
Warum 65.000 Dollar entscheidend sind
Chartbeobachter haben 65.000 Dollar als entscheidenden Test für die Erholung angesehen. Dieses Niveau hat den Markt auf dem Weg nach unten gestoppt und stellt nun die erste echte Obergrenze dar, so Analysten, die argumentieren, dass eine dauerhafte Erholung erfordert, dass Bitcoin die 65.000-Dollar-Marke zurückerobert, während die Zuflüsse in börsengehandelte Fonds (ETFs) mehrere positive Tage in Folge verzeichnen.
Bitcoin liegt im Jahresverlauf auch nach der Erholung weiterhin im Minus, nachdem es zu Beginn des Jahres 2026 auf höheren Niveaus gestartet war, bevor ein brutaler Ausverkauf im Juni den Kurs in Richtung 58.000 $ drückte. Dieser Kontext erklärt die von Armstrong angesprochene negative Stimmung, d. h., viele Inhaber befinden sich bei ihren zu Beginn des Jahres eröffneten Positionen immer noch im Minus.
Doch die Fähigkeit des Marktes, einen geopolitischen Schock, einen Ölpreisanstieg und neue Militärschläge mit einem Rückgang von nur 5 % (über zwei Tage) zu verkraften, könnte darauf hindeuten, dass die Verkäufer an Überzeugung verlieren. Jeder der letzten drei Rückgänge unter 62.000 US-Dollar wurde innerhalb von 48 Stunden aufgekauft.
Mit Blick auf die nahe Zukunft würde ein Schlusskurs über 65.000 US-Dollar bei starkem Handelsvolumen bestätigen, dass Käufer bereit sind, höhere Preise zu zahlen, anstatt nur zu verteidigen, während eine Ablehnung das Momentum wieder an die Bären zurückgeben würde, die den Juni dominierten. Angesichts der bevorstehenden Sitzung der Federal Reserve Ende Juli und der nach wie vor ungelösten Iran-Krise müssen Händler möglicherweise nicht lange auf eine Antwort warten.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












