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White House plant Gespräche zur Lösung des Stablecoin-Streits, der das Senats-Kryptogesetz blockiert: Bericht

Berichten zufolge beeilt sich Washington, um eine hochbrisante Pattsituation über Krypto-Vorschriften zu lösen, da Banken und digitale Vermögensfirmen aufgrund von Stablecoin-Belohnungen aneinander geraten und das Weiße Haus dazu drängen, Gespräche zu vermitteln, die die Politik der US-Markststruktur beeinflussen könnten.

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White House plant Gespräche zur Lösung des Stablecoin-Streits, der das Senats-Kryptogesetz blockiert: Bericht

Das Weiße Haus greift ein, während Banken und Krypto über Stablecoin-Regeln aneinander geraten

Regulatorische Verhandlungen über digitale Vermögenswerte intensivieren sich, da konkurrierende Branchen von den Gesetzgebern Klarheit fordern. Laut einem Bericht von Reuters vom 28. Januar plant das Weiße Haus, Banken- und Kryptowährungsmanager einzuberufen, um sich mit festgefahrenen Gesetzgebungen zu befassen. Die geplanten Gespräche signalisieren eine erneute Dringlichkeit, politische Differenzen in Washington zu lösen.

Der Bericht beschreibt einen vom Weißen Haus veranstalteten Gipfel, der durch seinen Krypto-Rat organisiert wird und Handelsgruppen sowie Führungskräfte beider Sektoren zusammenbringt, um ungelöste Elemente des Senatsgesetzes Clarity Act zu untersuchen. Im Mittelpunkt der Diskussionen steht die Frage, ob Krypto-Plattformen Zinsen oder andere Belohnungen auf Kundenbestände von an den Dollar gebundenen Stablecoins verteilen dürfen, eine Frage, die dazu führte, dass der Bankenausschuss des Senats eine geplante Debatte Anfang des Monats verschob.

Die CEO der Blockchain Association, Summer Mersinger, wurde mit den Worten zitiert:

„Wir freuen uns darauf, weiterhin mit Politikern über Parteigrenzen hinweg zusammenzuarbeiten, damit der Kongress dauerhafte Marktstrukturgesetze voranbringen kann und die Vereinigten Staaten die Krypto-Hauptstadt der Welt bleiben.“

Cody Carbone, CEO der Digital Chamber, lobte die Regierung dafür, dass sie die Beteiligten in direkte Verhandlungen eingebunden hat, was die vermittelnde Haltung des Weißen Hauses und nicht eine Ausrichtung auf eine der beiden Seiten widerspiegelt.

Mehr lesen: Verabschiedung des US-Krypto-Markstrukturgesetzes könnte große Bullische Verschiebungen bewirken

Zusätzliche Details heben hervor, warum der Streit schwer zu lösen ist. Krypto-Unternehmen argumentieren, dass Belohnungsmechanismen für die Benutzerakquisition und den fairen Wettbewerb unerlässlich sind, während Banken warnen, dass solche Anreize den Einlagenabfluss von versicherten Kreditgebern beschleunigen und eine zentrale Finanzierungsbasis untergraben könnten. Eine jüngste Analyse von Standard Chartered schätzte, dass Stablecoins bis Ende 2028 etwa 500 Milliarden Dollar an US-Bankeinlagen anziehen könnten, was die Bedenken der Finanzinstitute verstärkt.

Die umstrittenen Formulierungen gehen auf ein im letzten Jahr erlassenes Stablecoin-Rahmenwerk zurück, das Emittenten das Zahlen von Zinsen verbot, aber Unklarheit über Drittanbieter-Plattformen ließ, was Reibereien unter Republikanern und Unsicherheit über die ausreichende Unterstützung im Senat hervorbrachte. Die Regierung von Präsident Donald Trump, die sich während der Kampagne aktiv im Krypto-Sektor engagierte, betont weiterhin die Verabschiedung umfassender digitaler Vermögensregeln als Priorität.

FAQ

  • Warum veranstaltet das Weiße Haus Gespräche über den Clarity Act?
    Die Regierung versucht, eine Pattsituation zwischen Banken und Krypto-Unternehmen zu lösen, die die Senatsdebatte über Digitalisierungsgesetzgebung verzögert hat.
  • Worum geht es beim Streit über Stablecoin-Belohnungen?
    Die Gesetzgeber sind uneinig darüber, ob Krypto-Plattformen Zinsen oder Belohnungen auf Bestände von an den Dollar gebundenen Stablecoins anbieten können.
  • Warum sind Banken über Stablecoins besorgt?
    Banken warnen, dass Stablecoins Hunderte von Milliarden Dollar an Einlagen von versicherten Kreditgebern abziehen könnten.
  • Wie stark könnten Stablecoins US-Bankeinlagen beeinflussen?
    Eine Analyse von Standard Chartered schätzt, dass Stablecoins bis 2028 etwa 500 Milliarden Dollar an US-Bankeinlagen anziehen könnten.
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