Präsident Donald Trump sagt, er plane, JPMorgan Chase innerhalb weniger Wochen zu verklagen, und beschuldigt den Bankriesen, seine Konten nach den Ereignissen vom 6. Januar 2021 im Kapitol unangemessen gesperrt zu haben.
Trump gegen Dimon: JPMorgan sieht sich mit Klagedrohung wegen Kontoschließungen konfrontiert

Trump signalisiert rechtliche Auseinandersetzung mit JPMorgan wegen ‘Debanking’
Trump machte die Ankündigung am 17. Januar 2026 und erklärte, dass die Bank ihn „fälschlicherweise und unangemessen debanked“ habe, im Anschluss an die Nachwirkungen des Protests im Kapitol, den er weiterhin als durch seine Behauptungen gerechtfertigt ansieht, dass die Präsidentschaftswahl 2020 manipuliert wurde.
Der Präsident erklärte, die angeblichen Bankbeschränkungen seien politisch motiviert und direkt mit seiner Beteiligung an den Protesten verbunden. Laut Trump zentriere sich der Streit auf Maßnahmen, die von JPMorgan Chase in der Zeit nach dem 6. Januar ergriffen wurden, als mehrere große Finanzinstitute Kundenrisikoprofile angesichts verstärkter politischer Überprüfung neu bewerteten.
Trump behauptet, diese Maßnahmen hätten eine rechtliche Grenze überschritten und Kontoverwaltung in eine politische Bestrafung verwandelt. Die Ankündigung wurde über Trumps Truth Social-Konto gemacht und verbreitete sich schnell in den Finanz- und politischen Medien. Während Trump angab, innerhalb von zwei Wochen Klage einreichen zu wollen, ist noch keine formelle Beschwerde in irgendeinem Gerichtsregister aufgetaucht.
Er sagte:
„Ich werde JPMorgan Chase in den nächsten zwei Wochen verklagen, weil sie mich nach dem Protest am 6. Januar fälschlicherweise und unangemessen DEBANKED haben, ein Protest, der sich für die Protestierenden als richtig herausstellte – Die Wahl war MANIPULIERT!“
Trump knüpfte die Androhung der Klage auch an einen aktuellen Bericht des Wall Street Journal, der behauptete, er habe zuvor Jamie Dimon eine Spitzenposition in der Regierung angeboten, einschließlich des Vorsitzes der Federal Reserve. Trump wies den Bericht rundheraus als „falsch“ zurück und deutete an, dass es Teil einer breiteren Erzählung sei, von der er glaubt, dass sie Wall Street-Führungskräfte ihm gegenüber bevorzuge.
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JPMorgan hat zuvor bestritten, sich an politischem Debanking zu beteiligen, und erklärt, dass es keine Konten aufgrund politischer Ideologie schließe oder einschränke. Andere Großbanken, darunter die Bank of America, haben in vergangenen Debatten über angebliche finanzielle Zensur ähnliche Erklärungen abgegeben. Unterstützer sagen, der Streit hebe ein wachsendes Anliegen hervor, dass der Zugang zu Bankdienstleistungen durch politischen Druck beeinflusst werden könnte.
Obwohl die Klage noch nicht eingereicht wurde, hat allein die Drohung Diskussionen über Debanking und ob Finanzinstitute die weitreichende Befugnis haben sollten, Beziehungen zu politisch exponierten Kunden zu beenden, neu belebt. Ähnliche Debanking-Praktiken zielten während der Biden-Regierung auf Krypto-Manager und Unternehmen ab.
Sollte der Fall vorankommen, könnte dies neuen rechtlichen und rufschädigenden Druck auf eine der größten Banken der Welt ausüben und ein weiteres Kapitel in Trumps andauernden Auseinandersetzungen aufschlagen. Letzte Woche waren alle Augen auf die Untersuchung der Federal Reserve und die angebliche Unabhängigkeit der Zentralbank gerichtet.
FAQ ⏱️
- Wofür beschuldigt Trump JPMorgan?
Trump behauptet, die Bank habe seine Bankkonten aus politischen Gründen nach dem 6. Januar 2021 unangemessen eingeschränkt oder geschlossen. - Hat Trump die Klage offiziell eingereicht?
Nein, Trump sagt, er plane die Einreichung innerhalb von zwei Wochen, aber bisher wurde noch keine Klage eingereicht. - Wie hat JPMorgan auf die Debanking-Vorwürfe reagiert?
Die Bank hat zuvor bestritten, Konten aufgrund politischer Ansichten zu schließen. - Warum zieht das Thema jetzt Aufmerksamkeit auf sich?
Die Drohung hat breitere Bedenken über politische Voreingenommenheit und den Zugang zu Bankdienstleistungen neu entfacht.




