Tether hat sich mit dem Büro der Vereinigten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung zusammengeschlossen, um illegale Kryptowährungsaktivitäten zu bekämpfen und Afrikas digitale Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Tether kooperiert mit UN-Agentur zur Bekämpfung illegaler Kryptoströme in Afrika

Afrikas wachsende Verwundbarkeit
Am 9. Januar kündigte der Stablecoin-Riese Tether eine strategische Partnerschaft mit dem Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) an, um illegale Kryptowährungsaktivitäten zu bekämpfen und die digitale Widerstandsfähigkeit in ganz Afrika zu stärken. Die Zusammenarbeit erfolgt, da der Kontinent ein explosives Wachstum bei digitalen Vermögenswerten erlebt, verbunden mit steigender Exposition gegenüber Betrug, Betrügereien und organisierter Kriminalität.
Laut einer Medienmitteilung ist Afrika nun die drittschnellstwachsende Krypto-Region, doch schwache regulatorische Rahmenbedingungen und eine begrenzte Cybersicherheitsinfrastruktur haben das Land anfällig gemacht. Die Mitteilung verweist auf eine Interpol-Operation, die 260 Millionen Dollar an illegalen Krypto- und Fiat-Transaktionen in mehreren afrikanischen Ländern aufdeckte, was den dringenden Bedarf an stärkeren Schutzmaßnahmen unterstreicht.
Die Partnerschaft unterstützt die strategische Vision der UNODC für Afrika 2030, die Frieden, Sicherheit und integratives Wachstum fördern soll. Durch die Nutzung von Blockchain und neuen Technologien zielt die Initiative darauf ab, die Anfälligkeiten gegenüber Cyberkriminalität zu verringern, finanzielle Möglichkeiten zu erweitern und direkte Unterstützung für Opfer von Menschenhandel zu bieten.
Die Zusammenarbeit umfasst das Senegal-Projekt, ein jugendorientiertes Cybersicherheitsbildungsprogramm mit Bootcamps, Mentoring und Mikro-Zuschüssen. Die Plan B Foundation — Tethers Zusammenarbeit mit der Stadt Lugano — wird Schulungssitzungen anbieten, um junge Innovatoren zu stärken.
Zusätzlich bietet das Afrika-Projekt Finanzierung für zivilgesellschaftliche Organisationen in Senegal, Nigeria, der Demokratischen Republik Kongo, Malawi, Äthiopien und Uganda, um Opfer von Menschenhandel zu schützen und zu unterstützen. Schließlich arbeitet das Papua-Neuguinea-Projekt mit Universitäten in Papua-Neuguinea und den Salomonen zusammen, um das Bewusstsein für finanzielle Inklusion und Betrugsprävention zu schärfen, wobei Studentenwettbewerbe zur Anregung blockchain-basierter Lösungen angeboten werden.
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“Die Bekämpfung von Menschenhandel und die Verhinderung von Ausbeutung erfordert koordinierte Maßnahmen über alle Sektoren hinweg”, sagte Paolo Ardoino, CEO von Tether. “Unsere Zusammenarbeit mit der UNODC kombiniert Innovation und Bildung, um Gemeinschaften zu stärken und sicherere, inklusivere Möglichkeiten zu schaffen.”
Sylvie Bertrand, regionale Vertreterin der UNODC für West- und Zentralafrika, fügte hinzu: “Digitale Vermögenswerte verändern, wie die Welt mit Geld umgeht und können Afrikas Entwicklungspotenzial erschließen. Diese Partnerschaft unterstützt Senegals ‘Digital New Deal’ durch die Förderung digitaler Inklusion, die Stärkung der Jugenderwerbsfähigkeit und die Nutzung von Innovation zur Verhinderung organisierter Kriminalität bei gleichzeitiger Förderung nachhaltigen Wachstums.”
Während Afrika das Versprechen der Krypto-Innovation mit den Risiken illegaler Ströme ausgleicht, markiert die Partnerschaft zwischen Tether und UNODC einen bedeutenden Schritt in Richtung sicherer, transparenter und widerstandsfähiger digitaler Ökosysteme. Durch die Kombination von Bildung, Opferschutz und Blockchain-Innovation zielt die Initiative darauf ab, Afrika zu helfen, das Potenzial von Kryptowährungen zu nutzen und gleichzeitig seine Gemeinschaften vor Ausbeutung zu schützen.
FAQ ❓
- Warum steht Afrika im Mittelpunkt dieser Partnerschaft? Afrika ist die drittschnellstwachsende Krypto-Region der Welt, steht jedoch vor zunehmendem Betrug und schwachen Schutzmaßnahmen.
- Was hat den dringenden Handlungsbedarf ausgelöst? Interpol deckte 260 Millionen Dollar an illegalen Krypto- und Fiat-Strömen in mehreren afrikanischen Ländern auf.
- Wie wird die Initiative lokale Gemeinschaften unterstützen? Projekte in Senegal, Nigeria, DRK, Malawi, Äthiopien und Uganda finanzieren Bildung und Opferschutz.
- Was ist das übergeordnete Ziel für Afrikas Zukunft? Die Partnerschaft unterstützt die Vision 2030 der UNODC, um sichere, inklusive und widerstandsfähige digitale Wirtschaften aufzubauen.




