Südkoreas Finanzaufsichtsbehörde hat einen Fahrplan vorgelegt, der Pläne zur Genehmigung von Spot-Krypto-ETFs und einem auf den koreanischen Won basierenden Stablecoin-Markt skizziert, was einen bedeutenden Wandel in den digitalen Vermögensrichtlinien der Nation bis Ende 2025 signalisiert.
FSC reicht Fahrplan für Spot-Krypto-ETFs ein, Augenmerk auf inländischen Stablecoin-Markt
Die Financial Services Commission (FSC) Südkoreas hat einen entscheidenden Schritt in Richtung Genehmigung lokaler Spot-Krypto-ETFs unternommen und einen offiziellen Fahrplan beim Präsidialausschuss für Politikplanung eingereicht. Der Plan zielt darauf ab, konkrete Umsetzungsschritte bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2025 einzuführen, so Berichte der Yonhap News Agency.
Dieser Schritt unterstützt das Wahlversprechen von Präsident Lee Jae Myung, das langjährige Verbot von Krypto-ETFs aufzuheben, das zuvor mit Bedenken über Marktschwankungen und Zweifel an Kryptowährungen als geeignete Basisaktivitäten gerechtfertigt wurde. Bei Genehmigung würden die ETFs lokalen Investoren erstmals Zugang zu regulierten Spot-Krypto-Produkten verschaffen.
Zusätzlich zu ETFs umfasst der Fahrplan der FSC die Schaffung eines auf den koreanischen Won gestützten Stablecoin-Marktes, der ebenfalls für Ende 2025 angepeilt wird. Präsident Lee hat hervorgehoben, dass die Entwicklung eines inländischen Stablecoin-Ökosystems Kapitalabflüsse verringern und südkoreanischen Kleinanlegern sicherere Krypto-Optionen bieten könnte.
Trotz des gemeldeten Fahrplans stellte die FSC klar, dass die Details ihrer Einreichung vorläufig und unbestätigt bleiben. Dennoch zeigt diese Entwicklung die Neigung der Regierung zu einer breiteren Liberalisierung des Kryptomarktes, da institutionelle Handelsrahmen bereits in Phasen genehmigt werden.
Südkorea bleibt ein bedeutendes Zentrum für Krypto-Aktivitäten im Einzelhandel, mit inländischen Beständen, die Ende 2024 insgesamt 104 Billionen Won (75 Milliarden USD) ausmachen, was regulatorische Klarheit in diesem Bereich sowohl für lokale als auch globale Marktteilnehmer unerlässlich macht.





