Dreistellige Temperaturen und stark steigende Stromgroßhandelspreise haben Berichten zufolge den Bitcoin-Mining-Betrieb in den USA unter Druck gesetzt.
Stromnetz-Warnungen bedrohen Kryptowährungen: Wie sich Temperaturen von 100 Grad auf das Bitcoin-Mining auswirkten

Das Wichtigste im Überblick
- Am 30. Juni erließ das Energieministerium Notfallanordnungen für das PJM-Stromnetz, um Stromausfälle zu verhindern.
- Hohe Strompreise zwangen Bitcoin-Miner dazu, ihren Betrieb einzuschränken, was zu einem Rückgang der globalen Hashrate führte.
- Investoren verfolgen die Daten des PJM-Netzes und die Hashrate-Entwicklungen im Vorfeld einer Hitzewelle Mitte Juli vom 14. bis 19. Juli.
Hohe Preise führen zu Einschränkungen beim Mining
Eine rekordverdächtige Hitzewelle, die kürzlich den Osten der Vereinigten Staaten erfasste und das US-Energieministerium dazu zwang, Notfallanordnungen zu erlassen, setzte Bitcoin-Miner unter Druck, die in den von der Anordnung betroffenen Regionen tätig sind oder dort Strom beziehen. Die Anordnung des Ministeriums ermächtigte die PJM Interconnection, bei Bedarf zusätzliche Erzeugungseinheiten einzusetzen und auf Notstromressourcen zurückzugreifen. Der Netzbetreiber, der rund 67 Millionen Menschen in 13 Bundesstaaten und Washington, D.C., versorgt, gab kürzlich Hitzewarnungen heraus, da dreistellige Temperaturen den Strombedarf auf historische Höchststände trieben. US-Energieminister Chris Wright erklärte damals, dass die Aufrechterhaltung einer unterbrechungsfreien Versorgung im gesamten PJM-Gebiet eine nationale Priorität darstelle, da sich die Hitzewelle verschärfte und die Nachfrage am späten Nachmittag sprunghaft anstieg.
Die Großhandelsstrompreise stiegen aufgrund der erhöhten Nachfrage sprunghaft an, was Miner mit variablen Verträgen unter Druck setzte. Darüber hinaus schränkten einige Miner im Zuge der Aktivierung von Demand-Response-Programmen ihren Betrieb während der Spitzenzeiten freiwillig ein. In einigen Fällen sind Betreiber gezwungen, ASICs zu drosseln oder Mining-Rigs abzuschalten, nachdem Kühlsysteme ihre thermischen Grenzwerte erreicht haben.
In der Vergangenheit trugen Hitzewellen zu einem Rückgang der globalen Hashrate um 1 % bis 3 % bei. Dies gefährdet zwar nicht die Netzwerksicherheit, kann jedoch die Blockproduktion leicht verlangsamen, bis sich die Bedingungen normalisieren oder sich der Mining-Schwierigkeitsgrad anpasst.
Die Anordnung der Bundesregierung galt zwar nur bis zum 3. Juli, unterstrich jedoch eine wachsende nationale Sorge: den rasant steigenden Strombedarf durch Rechenzentren für künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und die Infrastruktur für digitale Vermögenswerte. Energieversorger im ganzen Land stehen unter Druck, die Übertragungsnetze zu modernisieren und die Erzeugungskapazitäten auszubauen, um dem beschleunigten Lastwachstum gerecht zu werden.
Branchenanalysten gehen davon aus, dass die Verfügbarkeit von Strom, die Preisgestaltung und regulatorische Flexibilität zu entscheidenden Faktoren dafür werden, wo künftig Bitcoin-Mining- und KI-Anlagen errichtet werden. Da der Nationale Wetterdienst für den Zeitraum vom 14. bis 19. Juli ein mäßiges Risiko für extreme Hitze prognostiziert, beobachten Investoren aufmerksam regionale Schwankungen der Hashrate, Bekanntgaben von Mining-Unternehmen zu Produktionsdrosselungen, die Reservemargen des PJM sowie Trends bei den Großhandelsstrompreisen.
Dennoch sind Miner mit flexiblen Stromverträgen weiterhin am besten aufgestellt, um extreme Wetterbedingungen zu bewältigen, da sie ihren Verbrauch in Notfällen schnell reduzieren und den Betrieb wieder aufnehmen können, sobald sich die Netzbedingungen stabilisieren.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












