Laut Binance Research hat das Transaktionsvolumen von Stablecoins das von Visa in absoluten Zahlen übertroffen, was auf ein rasantes Wachstum bei Blockchain-basierten Zahlungen hindeutet. Die Daten verdeutlichen die zunehmende Verbreitung, auch wenn ein Großteil der Aktivitäten nach wie vor eher den Handel und Liquiditätsströme widerspiegelt als die tatsächliche Nutzung im Zahlungsverkehr. Wichtige Erkenntnisse:
Stablecoins auf dem Weg zum Mainstream im Zahlungsverkehr – Binance vermeldet ein Volumen, das das von Visa übertrifft

- Binance Research gab an, dass Stablecoins ein Transaktionsvolumen von 33 Billionen US-Dollar verzeichneten und damit Visa beim reinen Transaktionsvolumen übertrafen.
- Daten von Fireblocks zeigen, dass Banken die Nutzung von Stablecoins in den Bereichen Devisenhandel, Verwahrung und Zahlungsverkehr vorantreiben.
- Richard Teng erklärte, dass Stablecoins Kosten und Verzögerungen bei grenzüberschreitenden Zahlungen reduzieren.
Binance Research zeigt: Stablecoins übertreffen Visa beim Bruttovolumen
Stablecoins stärken ihre Rolle im globalen Zahlungsverkehr, da die Transaktionsaktivität sich dem Umfang des Mainstream-Finanznetzwerks annähert. Binance Research, die Marktanalyseabteilung der Kryptobörse Binance, gab am 21. April bekannt, dass Stablecoins im Jahr 2025 etwa 33 Billionen US-Dollar verarbeiteten, verglichen mit rund 14 Billionen US-Dollar an Visa-Zahlungsvolumen, was verdeutlicht, wie blockchainbasierte Abwicklungen im grenzüberschreitenden Finanzwesen an Bedeutung gewinnen.
Binance Research erklärte auf der Social-Media-Plattform X, dass die Transaktionsaktivität von Stablecoins die traditionellen Zahlungsnetzwerke im Gesamtumfang überholt habe. In dem Beitrag wurde eingeräumt, dass das Bruttovolumen On-Chain-Rauschen enthält, wobei betont wurde, dass langfristige Wachstumstrends ein klareres Signal für die Netzwerkentwicklung liefern als die Schlagzeilenzahlen allein. „Ja, die Bruttozahl enthält On-Chain-Rauschen. Der Punkt ist die Entwicklung – Stablecoin-Kanäle operieren nun im Umfang eines Zahlungsnetzwerks“, erklärte das Unternehmen.

Daten von Fireblocks zeigten ein steigendes institutionelles Interesse. Etwa 60 % der Banken zielen auf grenzüberschreitende Zahlungen und Devisengeschäfte ab. Weitere 52 % priorisieren die Echtzeitabwicklung. Rund 37 % konzentrieren sich auf die Optimierung der Finanzverwaltung. Anwendungsfälle für Verwahrung und Sicherheiten liegen jeweils bei etwa 30 %. Dies spiegelt eine umfassendere Integration wider, die über einfache Überweisungen hinausgeht. Binance Research erklärte:
„Banken sind nicht auf Erkundungstour. Sie setzen die Technologie ein.“
Die Daten deuten auf einen Übergang von Pilotprogrammen zur aktiven Umsetzung im Bankbetrieb hin. Kosteneffizienz bleibt ein zentraler Treiber. Binance Research führte aus, dass eine grenzüberschreitende Überweisung von 10.000 US-Dollar unter Verwendung von Stablecoins in der Regel nahezu gebührenfrei ist und fast sofort abgewickelt wird, verglichen mit etwa 70 US-Dollar und 12 Stunden über Fintech-Plattformen, 150 US-Dollar und 72 Stunden über SWIFT, 300 US-Dollar und 48 Stunden über Kartennetzwerke sowie rund 350 US-Dollar und 24 Stunden bei Anbietern digitaler Geldtransfers. „Der Unterschied ist struktureller Natur, nicht marginal“, betonte das Unternehmen.

Der Vergleich mit Visa unterliegt jedoch einer wichtigen Einschränkung, da die beiden Zahlen grundlegend unterschiedliche Arten von Aktivitäten messen. Untersuchungen von McKinsey schätzen, dass Stablecoins im Jahr 2025 etwa 35 Billionen US-Dollar bewegten, wobei jedoch nur etwa 390 Milliarden US-Dollar tatsächliche Zahlungen widerspiegelten, während der Rest größtenteils mit Handel, Liquiditätsströmen und anderen Blockchain-spezifischen Aktivitäten verbunden war. Diese Unterscheidung unterstreicht, dass die Transaktionswerte in den Schlagzeilen die tatsächliche kommerzielle Nutzung überbewerten könnten. Dementsprechend übertreffen Stablecoins zwar Visa beim reinen Transferwert, doch ist der Vergleich weniger eindeutig, wenn man ihn auf Zahlungsaktivitäten von Verbrauchern und Unternehmen eingrenzt.
Regulatorische Impulse unterstützen die Einführung von Stablecoins
Die Äußerungen von Richard Teng, Co-CEO von Binance, auf dem Hong Kong Web3 Festival am 20. April unterstreichen zudem die Rolle von Stablecoins bei der Beseitigung von Ineffizienzen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr. Er beschrieb sie als praktische Antwort auf die Reibungsverluste im traditionellen Zahlungsverkehr. Tengs Äußerungen erfolgten, als Hongkong im Rahmen der Stablecoins-Verordnung der Stadt die ersten Lizenzen für die Ausgabe von fiat-gestützten Stablecoins an HSBC und Anchorpoint Financial vergab.
Er meinte:
„Stablecoins stellen diese Alternative dar. Sie basieren vollständig auf der Blockchain. Wenn man eine Überweisung mit Stablecoins tätigt, erfolgt diese sofort und zu einem Bruchteil der Kosten.“
Der Geschäftsführer argumentierte zudem, dass die Fragmentierung der Regulierung nach wie vor ein Hindernis darstelle, auch wenn verschiedene Rechtsordnungen – darunter die USA, die Europäische Union, Japan, die Vereinigten Arabischen Emirate und Hongkong – klarere Regeln entwickeln. Er verwies auf die Standardisierung der Compliance als notwendigen Schritt zur Ausweitung der grenzüberschreitenden Akzeptanz. Binance Research vertrat unterdessen die Ansicht, dass es immer schwieriger werde, den Zahlungsaspekt zu ignorieren, da Stablecoins sich von reinen Transaktionsvolumina hin zu einer organischeren Nutzung entwickeln. Zusammengenommen deuten die institutionelle Akzeptanz, regulatorische Fortschritte und die wachsende Zahlungsfunktionalität darauf hin, dass Stablecoins als tragfähige Ebene für die globale Zahlungsinfrastruktur an Bedeutung gewinnen.

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