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Oberstes Gericht Chinas stuft Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten als Geldwäscheinstrument ein

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Der Oberste Volksgerichtshof Chinas, das höchste Gericht des Landes, und die Oberste Volksstaatsanwaltschaft haben ein gemeinsames Dokument herausgegeben, das das aktuelle Geldwäschegesetz auslegt und mehrere Fragen zu dessen Anwendung definiert. In dieser Auslegung listen die beiden Organisationen Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten als eines der Instrumente auf, die für Geldwäsche zur Verfügung stehen.

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Oberstes Gericht Chinas stuft Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten als Geldwäscheinstrument ein

Oberster Volksgerichtshof Chinas listet Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten als Möglichkeit zur Durchführung von Geldwäscheverfahren auf

China aktualisiert sein Verständnis von Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten, um Geldwäscheprozesse zu erleichtern. Am Montag haben der Oberste Volksgerichtshof Chinas, Chinas höchstes Gericht, und die Oberste Volksstaatsanwaltschaft ein gemeinsam vorbereitetes Dokument vorgestellt, das die Anwendung von Strafmaßnahmen gegen Geldwäscher aktualisiert und die Umstände definiert, die diese Art von Verbrechen verschärfen.

Das Dokument, betitelt als “Auslegung zu mehreren Fragen bezüglich der Anwendung des Gesetzes bei der Behandlung von Straffällen der Geldwäsche”, ergänzt bestehende Definitionen von Geldwäschekriminalität, um es niedrigeren Gerichten zu erleichtern, diese in verschiedenen Straffällen zu identifizieren und zu klassifizieren.

Eine der neuen Feststellungen des Dokuments ist die Einbeziehung von virtuellen Vermögenswerten zur Unterstützung von Geldwäscheaktivitäten. Der fünfte Artikel listet mehrere Prozesse auf, die als Geldwäscheaktivitäten betrachtet werden können. Es wird angegeben, dass “das Überweisen oder Konvertieren von kriminellen Erlösen und deren Erlösen durch ‘virtuelle Vermögenswerte’ Transaktionen oder Finanzvermögensbörsen” als eine Aktivität angesehen werden könnte, die darauf abzielt, “die Quelle und die Natur der Erlöse des Verbrechens und der Erlöse auf andere Weise zu verschleiern oder zu verbergen”. Dies wird im Punkt 5 des ersten Absatzes des Artikel 191 des Strafgesetzbuches spezifiziert.

Seitdem diese beiden Regierungsinstitutionen direkt mit Geldwäscheaktivitäten im Land umgehen, ist die Anzahl der Verurteilungen deutlich gestiegen. Laut Daten des Obersten Volksgerichtshofs ist die Anzahl der wegen Geldwäsche strafrechtlich verfolgten Personen im Jahr 2023 im Vergleich zu 2019 um das 20-fache gestiegen. Zudem zeigen Zahlen aus 2024, dass im ersten Halbjahr 1.391 Personen wegen Geldwäsche strafrechtlich verfolgt wurden, ein Anstieg von 28,4 % im Vergleich zum Vorjahr.

Das Dokument trat am 20. August in Kraft.

Was denken Sie über Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten, die als mögliches Instrument für Geldwäscheaktivitäten in China erwähnt werden? Teilen Sie uns Ihre Meinung im Kommentarbereich unten mit.


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