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Kryptomarkt im Oktober 10 % im Minus: Bitcoin, Ether und Solana fallen

Der Kryptomarkt hat den Oktober mit einem Minus von 10 Prozent beendet, die gesamte Marktkapitalisierung sank bei breiten Verlusten von 3 Billionen Dollar (rund 2,7 Billionen Euro) auf 2,7 Billionen Dollar (rund 2,4 Billionen Euro). Bitcoin gab in der letzten Oktoberwoche um 3,3 Prozent nach und baute seine Verluste seit Jahresbeginn auf 11 Prozent aus, Ether fiel innerhalb von 30 Tagen um mehr als 15 Prozent.

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Kryptomarkt im Oktober 10 % im Minus: Bitcoin, Ether und Solana fallen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Bitcoin beendete den Oktober mit einem Minus von 7,3 Prozent, der Hack bei Binance verstärkte den Abwärtstrend der Kryptowährung zusätzlich.
  • Ether verlor innerhalb von 30 Tagen mehr als 15 Prozent, Solana und Cardano gaben binnen einer Woche um 7 beziehungsweise 6,6 Prozent nach.
  • Der schwächste Oktober für Bitcoin seit 2014 weckt Befürchtungen, dass sich die Verluste auch im November fortsetzen könnten.

Schwäche bereits vor dem Hack

Die Kryptobranche verlor in der letzten Oktoberwoche Dutzende Milliarden Dollar an Marktwert und beendete den Monat 10 Prozent unter ihrer Marktkapitalisierung von 3 Billionen Dollar (rund 2,7 Billionen Euro) zu Monatsbeginn. Ungewöhnlich war der Rückgang, weil der Oktober historisch als starker Monat für Kryptowährungen gilt, auch für Bitcoin.

Laut den Sieben-Tage-Daten von Coingecko beendete Bitcoin (BTC) die Woche bis 1. November mit einem Minus von 3,3 Prozent. Anfang Oktober hatte die Kryptowährung noch kurz davorgestanden, ihren Kurs vom Jahresbeginn wieder zu erreichen. Der Rückgang erhöhte die Verluste seit Jahresbeginn auf 11 Prozent und machte den im August begonnenen Aufwärtstrend praktisch zunichte.

Ein durch den Binance-Hack ausgelöster Ausverkauf drückte Bitcoin zwar auf den tiefsten Stand seit Mitte September, doch die Kryptowährung hatte schon zuvor zu kämpfen. Vor dem Hack war Bitcoin um mehr als 7 Prozent gefallen, nachdem es in der ersten Oktoberwoche nicht gelungen war, den Widerstand bei 87.000 Dollar (rund 77.900 Euro) zu überwinden. Mit einem Minus von 7,3 Prozent war es für Bitcoin der schwächste Oktober seit 2014 und der erste Oktober-Verlust in zwei aufeinanderfolgenden Jahren seit 2011 und 2012. Das schürte Sorgen mit Blick auf den November.

Auch für Altcoins war der Oktober schwierig, Ether (ETH), die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung, verlor sogar noch stärker. Wie Bitcoin legte auch Ether in der ersten Oktoberwoche zu, als der breite Kryptomarkt den Schwung aus dem September offenbar halten konnte. Nachdem Ether kurz über 2.700 Dollar (rund 2.420 Euro) gestiegen war, setzte jedoch ein stetiger Rückgang ein, bis zum 29. Oktober fiel der Kurs auf 2.300 Dollar (rund 2.060 Euro).

Der Ausverkauf nach dem Binance-Hack drückte Ether unter 2.190 Dollar (rund 1.960 Euro), bevor eine Erholung den Kurs wieder über 2.200 Dollar (rund 1.970 Euro) hob. Ether beendete die Woche damit mit einem Minus von fast 4 Prozent und baute seine Verluste innerhalb von 30 Tagen auf mehr als 15 Prozent aus.

Andere große Altcoins wie Solana (SOL) und Cardano (ADA) verloren auf Wochensicht noch stärker, um 7 beziehungsweise 6,6 Prozent. Viele weitere Altcoins verzeichneten Sieben-Tage-Verluste zwischen 3 und 4 Prozent.

Trotz des allgemeinen Abwärtstrends schaffte eine Handvoll Altcoins Wochengewinne. Der Token HYPE von Hyperliquid beendete die Woche mit einem Plus von 13,6 Prozent. Er hatte am 29. Oktober deutlich zugelegt, nachdem Trade.xyz und die NYSE-Mutter ICE angekündigt hatten, unbefristete Terminkontrakte (Perpetual Futures) auf Hyperliquid rund um die Uhr in die USA zu bringen. Zcash (ZEC) legte um 0,6 Prozent zu, Unus Sed Leo (LEO), Quant (QNT) und Uniswap (UNI) gewannen 4,6, 2,5 beziehungsweise 2,3 Prozent.

Die Verluste bei Bitcoin und zahlreichen großen Altcoins belasteten den Gesamtmarkt jedoch stark. Die Marktkapitalisierung der Kryptobranche sank von 2,8 Billionen Dollar (rund 2,5 Billionen Euro) am 25. Oktober auf 2,7 Billionen Dollar (rund 2,4 Billionen Euro) am 1. November.

Dieser Artikel beruht auf einem Bericht unserer englischsprachigen Redaktion. Er wurde mithilfe von KI übersetzt und von Konstantin Kaiser geprüft, bearbeitet und freigegeben.

Über den Autor

GESCHRIEBEN VONTerence ZimwaraAuthor/Writer

Terence Zimwara ist ein preisgekrönter Journalist und Autor, der sich auf die Schnittstelle zwischen afrikanischer Makroökonomie und digitaler Finanzwirtschaft spezialisiert hat.