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Krypto-Community in Alarmbereitschaft, da Bidens DOJ den Verkauf von 6,49 Milliarden US-Dollar beschlagnahmtem Bitcoin ins Auge fasst

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Am 9. Januar 2024 haben in der Krypto-Community Diskussionen über den möglichen Verkauf von Bitcoin (BTC) im Wert von 6,49 Milliarden US-Dollar durch das US-Justizministerium (DOJ) begonnen. Diese Spekulationen ergeben sich aus einem Gerichtsurteil vom 30. Dezember, in dem der US-Chefrichter Richard Seeborg die Einziehung von 69.370 Bitcoin genehmigte.

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Krypto-Community in Alarmbereitschaft, da Bidens DOJ den Verkauf von 6,49 Milliarden US-Dollar beschlagnahmtem Bitcoin ins Auge fasst

Bidens DOJ könnte Bitcoin im Wert von 6,49 Milliarden Dollar verkaufen

In nur 11 Tagen wird der gewählte US-Präsident Donald Trump seinen Amtseid ablegen, und einige in der Kryptowährungs-Community spekulieren, dass er möglicherweise einen strategischen Bitcoin-Reserve für die Nation einrichten könnte. Mit diesem Gedanken hatten viele angenommen, dass die USA davon absehen würden, die in Strafverfahren beschlagnahmten Bitcoin zu verkaufen.

Ein Gerichtsbeschluss vom 30. Dezember 2024 hat jedoch Schockwellen durch die Krypto-Community gesendet und Fragen aufgeworfen, ob das DOJ der Biden-Administration mit dem Verkauf der Bitcoin-Bestände der Nation fortfahren wird.

Der Gerichtsbeschluss lehnt im Wesentlichen einen Versuch ab, die Einziehung der Vermögenswerte durch das Freedom of Information Act (FOIA) zu blockieren, welches die Identität von „Individual X“ enthüllen sollte. Aufzeichnungen zeigen, dass Individual X ein Hacker war, der eine Schwachstelle im Silk Road-Marktplatz ausnutzte, um diese Gelder vor mehr als einem Jahrzehnt zu stehlen.

Diese Person arbeitete später mit den Bundesbehörden zusammen und unterzeichnete eine Einverständniserklärung, die gestohlenen Bitcoin an die US-Regierung zu übergeben. Obwohl die Identität von Individual X verborgen bleibt, legen Gerichtsunterlagen nahe, dass sie durch eine nicht offengelegte Vereinbarung mit Staatsanwälten einer Gefängnisstrafe entgingen.

Laut On-Chain-Daten von Arkham Intelligence haben die Gelder seit ihrem Erwerb am 3. November 2020 in der Wallet verweilt. Seitdem hat die Wallet zahlreiche Staubtransfers akkumuliert. Als die 69.370 Bitcoin zuerst in die Wallet des DOJ konsolidiert wurden, hatten sie einen Wert von 967 Millionen Dollar. Heute hat sich der Wert dieses Bestandes, der von Individual X stammt, um 571 % erhöht. Die dringende Frage ist nun, ob das DOJ der Biden-Administration entscheiden wird, die 69.370 Bitcoin zu verkaufen.

Bevor die Bundesbehörden die Münzen von der sogenannten Individual X beschlagnahmten, war die Wallet-Datendatei auf Marktplatz-Websites wie Satoshidisk.com und All Private Keys erschienen. Als Bitcoin.com News über die Verkaufsversuche berichtete, bot eine Seite die Datei für 0,08929505 BTC oder 1.050 US-Dollar basierend auf dem damaligen Wechselkurs an.

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