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OKXICE: Amazon, Tesla und Spacex lehnen tokenisierte Aktien ab

Insgesamt 49 der 62 Unternehmen auf der ursprünglichen Liste von OKXICE haben inzwischen Einwände gegen die Tokenisierung ihrer Aktien erhoben. Hinzu kommen sieben weitere Unternehmen, die gar nicht auf der vorgeschlagenen Liste stehen, aber ebenfalls widersprochen haben.

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OKXICE: Amazon, Tesla und Spacex lehnen tokenisierte Aktien ab

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Amazon, Tesla, Netflix, Spacex, Sofi Technologies und Lam Research lehnen die Tokenisierung ihrer Aktien durch OKXICE ab, damit stellen sich nun 56 Unternehmen dagegen.
  • Von den 62 Unternehmen mit 63 Aktien auf der ursprünglichen Liste von OKXICE haben 49 Einwände erhoben, rund 79 Prozent, nur 13 haben sich bisher nicht gemeldet.
  • Sieben Unternehmen außerhalb der ursprünglichen Liste haben ebenfalls widersprochen, der Gegenwind für den geplanten Handel rund um die Uhr wächst.

Sechs neue Gegner, darunter Amazon und Tesla

Amazon, Tesla, Netflix, Spacex, Sofi Technologies und Lam Research sind die jüngsten Unternehmen, die sich gegen die Pläne von OKXICE zur Tokenisierung von US-Aktien stellen. Damit steigt die Zahl der Firmen mit Einwänden laut einer öffentlichen Bekanntmachung vom 2. November auf 56.

Der Widerstand umfasst 49 der 62 ursprünglich für die Plattform ausgewählten Unternehmen, rund 79 Prozent. Die vorgeschlagene Liste umfasst 63 Aktien von 62 Unternehmen, weil die Google-Mutter Alphabet mit ihren beiden Aktiengattungen GOOG und GOOGL doppelt aufgeführt ist.

Sieben weitere Unternehmen, die nicht auf der ursprünglichen Liste stehen, haben ebenfalls Einspruch eingelegt. Der Widerstand reicht damit über die Wertpapiere hinaus, die OKXICE ursprünglich anbieten wollte.

Amazon sowie die von Elon Musk geführten Unternehmen Tesla und Spacex sind die prominentesten Neuzugänge in der jüngsten Bekanntmachung. Sie schließen sich anderen Technologiekonzernen an, die die Initiative bereits ablehnen. Mit Netflix reiht sich ein großer Streamingdienst ein. Sofi Technologies fällt durch sein Geschäft mit Kryptowährungen und digitalen Finanzdiensten auf, der Hersteller von Anlagen für die Halbleiterproduktion Lam Research komplettiert die Gruppe.

Die Einwände sind eine Herausforderung für OKXICE, ein Gemeinschaftsunternehmen der Kryptobörse OKX und der Intercontinental Exchange (ICE), der die New Yorker Börse gehört. Auf der geplanten Plattform sollen Anleger Blockchain-Abbilder von US-Aktien rund um die Uhr handeln können, auch außerhalb der üblichen Börsenzeiten.

Grundlage ist eine vorübergehende Ausnahmeregelung, die die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) im September eingeführt hat. Sie schafft einen Rahmen für Handelsplätze mit tokenisierten Wertpapieren und gibt Unternehmen zugleich die Möglichkeit, formell Einspruch einzulegen.

Außerhalb der USA sind tokenisierte Aktien bereits handelbar. So bietet die Kryptobörse Kraken die Xstocks des Schweizer Unternehmens Backed Finance an, dessen Übernahme sie im Dezember 2025 angekündigt hat. Die Token bilden mehr als 60 Aktien und ETFs ab und sind laut Kraken eins zu eins durch die zugrunde liegenden Papiere gedeckt. Backed stützt sich nach eigenen Angaben auf das Schweizer DLT-Gesetz.

Einwände reichen über die ursprüngliche Liste hinaus

Der Widerstand der Unternehmen ist in den vergangenen Wochen gewachsen, weil sich immer mehr große Konzerne formell gegen den Plan ausgesprochen haben.

Bitcoin.com News berichtete am 2. November, dass Nvidia, Costco, Nike, Reddit, Crowdstrike und Palo Alto Networks zu den 12 Unternehmen gehörten, die in der vorherigen Bekanntmachung hinzugekommen waren. Vor den sechs jüngsten Einwänden lag die Zahl damit bei 50. Zu den Unternehmen, die schon zuvor widersprochen hatten, gehören Walmart, Eli Lilly, Coca-Cola, JPMorgan Chase, Microsoft, Goldman Sachs, Oracle, Intel, IBM und McDonald’s.

Bemerkenswert ist, dass sieben der 56 Unternehmen mit Einwänden nicht auf der ursprünglichen Liste von OKXICE standen. Dazu gehören Cerebras Systems, Arm Holdings, Wells Fargo, Arcos Dorados, die Cigna Group, das Bitcoin-Mining-Unternehmen IREN und Palo Alto Networks.

Ihre Einwände deuten darauf hin, dass die Bedenken gegen eine mögliche Tokenisierung von Aktien über die Unternehmen hinausgehen, die OKXICE konkret genannt hatte. Die Gründe der einzelnen Firmen nennen die Bekanntmachungen nicht. Wer den Vorschlag einer bestimmten Plattform ablehnt, lehnt damit auch nicht zwangsläufig Wertpapiere auf der Blockchain insgesamt ab.

Der frühere Gouverneur von New York Andrew Cuomo, Mitglied des Verwaltungsrats von OKX und Co-Vorsitzender von OKXICE, ging bereits am 20. Oktober auf einer Pressekonferenz auf den wachsenden Widerstand ein. Er nannte den Handel mit tokenisierten Aktien eine Entwicklung, die sich am Markt abzeichne, und deutete an, dass Unternehmen die Technik unterschiedlich schnell übernehmen würden, sobald ihre Vorteile deutlicher würden.

Cuomo stellte zudem die Frage, warum die US-Aktienmärkte weiter zu festen Handelszeiten arbeiten, während das Finanzgeschehen zunehmend global und rund um die Uhr abläuft. Trotz der ehrgeizigen Ziele haben bislang nur 13 der ursprünglich 62 Unternehmen keine Einwände erhoben. Der wachsende Widerstand wirft die Frage auf, wie weit OKXICE sein Angebot umsetzen kann und ob die Initiative angepasst werden muss. Die Frist für Einwände läuft allerdings ab: Nach der ersten Bekanntmachung am 4. Oktober hatten die Unternehmen 30 Tage Zeit, Widerspruch einzulegen.

Cuomo erinnert sich daran, wie er 2011 die Welt der Kryptowährungen für sich entdeckte, während OKX Kundenschutzmaßnahmen im Wert von 500.000 US-Dollar vorstellt und sich dem Widerstand gegen tokenisierte Aktien stellen muss.

Jetzt lesen: Andrew Cuomo knüpft an seine Krypto-Wurzeln aus dem Jahr 2011 an, während OKX einen Schutz in Höhe von 500.000 Dollar einführt

Dieser Artikel beruht auf einem Bericht unserer englischsprachigen Redaktion. Er wurde mithilfe von KI übersetzt und von Konstantin Kaiser geprüft, bearbeitet und freigegeben.

Über den Autor

GESCHRIEBEN VONAndrew Hayward

Andrew ist der Managing Editor von Bitcoin.com News.