Kriminelle haben bereits damit begonnen, sich als die „Claude“-App von Anthropic auszugeben, um Ihre Bitcoin- und/oder Krypto-Wallet zu leeren. Mit der Veröffentlichung der neuesten Modelle „Fable 5.1“ und „Mythos 5.1“ könnten Betrüger nun potenzielle Opfer ins Visier nehmen, die diese leistungsstarken Modelle „kostenlos“ nutzen möchten.
Fallen Sie nicht auf gefälschte „Claude“-Apps herein, die BTC stehlen – „Fable 5.1“ und „Mythos 5.1“ wurden veröffentlicht

Das Wichtigste auf einen Blick
- Eine gefälschte „Claude“-Desktop-App wird bereits genutzt, um den Infostealer „Revstealer“ zu verbreiten, der auf Krypto-Wallets abzielt.
- Die Malware stiehlt verschlüsselte Wallet-Dateien, Browserdaten, Passwortmanager und VPN-Konfigurationen, ohne die Wallets selbst zu entschlüsseln.
- Die neu veröffentlichten Modelle „Fable 5.1“ und „Mythos 5.1“ könnten zu einem attraktiven Köder für Betrüger werden, die gefälschten „kostenlosen“ oder „exklusiven“ Zugriff anbieten.
Cybersicherheitsforscher von Morphisec gaben an, eine gefälschte „Claude Opus 5 Free Desktop“-App entdeckt zu haben, die über GitHub verbreitet wird. Sie lockt Nutzer mit einer angeblichen „kostenlosen Version“ des kostenpflichtigen KI-Modells (Künstliche Intelligenz) und versucht, sie dazu zu verleiten, einen Windows-Infostealer zu installieren, der unter anderem auf verschiedene Krypto-Wallets sowie auf Browserdatenbanken, Passwortmanager und VPN-Konfigurationen abzielt. Zu den ins Visier genommenen Krypto-Apps gehören laut den Forschern Atomic, Armory, Cake Wallet, Sparrow, Wasabi, Ledger Wallet, Trezor Suite, Electrum und andere.
Sichern Sie Ihre Passwörter
Es ist jedoch unklar, wie erfolgreich die Angreifer bisher waren, insbesondere da Ledger Wallet und Trezor Suite lediglich Schnittstellen zur Verwaltung einer Hardware-Wallet sind. Laut Morphisec werden Wallet-Dateien einfach unverändert kopiert und möglicherweise vor dem Hochladen komprimiert.
„In dieser Phase findet keine produktspezifische Passwortwiederherstellung, Seed-Extraktion oder Entschlüsselung verschlüsselter Wallets statt: Revstealer stiehlt zuverlässig das verschlüsselte Wallet-Material und die Konfiguration, während die Entsperrung von einem Verarbeitungsprozess abhängt, der in diesem Beispiel nicht demonstriert wurde“, erklärten sie.
Wenn ein Wallet also eine schwache Passphrase, wiederverwendete Anmeldedaten oder ein aus einem Passwort-Manager gestohlenes Passwort enthält, könnten Kriminelle Zugriff auf die Gelder erhalten. Obwohl dies nicht direkt mit Krypto-Assets zusammenhängt, berichtete ein Nutzer, dass sein Gerät mit Revstealer infiziert wurde, nachdem er eine Software von GitHub heruntergeladen hatte, die er für legitim hielt.
„Trotz der Infektion hat das installierte Sicherheitsprodukt die schädliche ausführbare Datei Berichten zufolge zunächst nicht erkannt. Das Opfer berichtete später, dass mehrere Online-Konten, darunter Microsoft- und EA-Konten, kompromittiert worden waren, was verdeutlicht, wie schnell eine Infostealer-Infektion zum Diebstahl von Anmeldedaten und Sitzungen führen kann“, so die Forscher.
Revstealer ist darauf ausgelegt, sich vor der Erkennung zu schützen, und kann sich sogar selbst löschen.
Eine weitere Social-Engineering-Bedrohung
Laut Morphisec zeigt der Fall des „kostenlosen Zugangs zu Claude Opus 5“, dass die Nachfrage nach KI-Tools mittlerweile „eine erstklassige Angriffsfläche für Social Engineering“ darstellt.
Es dürfte daher nur eine Frage der Zeit sein, bis Kriminelle beginnen, sich als andere auszugeben und „kostenlosen“ Zugriff auf die am 1. September veröffentlichten Modelle Fable 5.1 und Mythos 5.1 anzubieten. Während Fable 5.1 allgemein verfügbar ist, kann auf Mythos 5.1 nur über die vertrauenswürdigen Programme von Anthropic zugegriffen werden, was es zu einer noch attraktiveren Gelegenheit für Betrüger macht, die versuchen, Menschen mit „exklusivem Zugang“ zum leistungsfähigsten Modell von Anthropic zu täuschen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











