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DOJs 'Rohes' Epstein-Video wurde mit Adobe 'modifiziert', stellt Wired-Untersuchung fest.

Ein Bericht von Wired deutet darauf hin, dass das Gefängnismaterial von Jeffrey Epstein mit hochentwickelter Bearbeitungssoftware von Adobe verändert worden sein könnte. Zudem vermuten Wired-Journalisten und unabhängige Video-Forensik-Spezialisten, dass das vom US-Justizministerium (DOJ) veröffentlichte Material aus zwei separaten Clips zusammengeschnitten wurde.

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DOJs 'Rohes' Epstein-Video wurde mit Adobe 'modifiziert', stellt Wired-Untersuchung fest.

Die Clownshow geht weiter: Polymarket-Wetten sagen, dass die Epstein-Wahrheit begraben bleibt

Seit das DOJ ein Memo veröffentlicht hat, in dem behauptet wird, Jeffrey Epstein habe keine Klientenliste, und seinen Tod offiziell als Selbstmord bewertet wurde, hat die Öffentlichkeit die Ergebnisse weitgehend als Witz betrachtet—sie betrachtet die Schlussfolgerungen als absurd und unmöglich ernst zu nehmen. Trotz ständiger Behauptungen von MAGA-Anhängern interessiert sich die amerikanische Öffentlichkeit immer noch tief für den Epstein-Fall—hauptsächlich, weil er einigen der mächtigsten und einflussreichsten Personen der Welt nahe zu kommen scheint.

Außerdem veröffentlichten das DOJ und das FBI ein Video, das zeigt, dass niemand Epsteins Zelle betrat. Doch eine ganze Minute Filmmaterial—zwischen 23:58:59 Uhr und 23:59:59 Uhr—fehlte, was den Behörden starke Kritik einbrachte. Dann veröffentlichte Wired am Freitag neue Erkenntnisse, die darauf hindeuten, dass das Video wahrscheinlich manipuliert wurde, was die ohnehin schon bizarre Geschichte in ein noch größeres Zirkusstück verwandelte. Die Publikation weist darauf hin, dass Adobe-Bearbeitungssoftware im Prozess verwendet wurde.

Zusätzlich zur Identifizierung der Verwendung von Adobe Premiere Pro erklärten Wired und unabhängige Video-Forensik-Experten weiter:

„Die Datei scheint aus mindestens zwei Ausgangsclips zusammengesetzt, mehrmals gespeichert, exportiert und dann auf der DOJ-Website hochgeladen worden zu sein, wo sie als ‚Roh‘-Material präsentiert wurde.“

Zur Dramatik kommt jetzt eine Wette auf Polymarket hinzu, die spekuliert, ob die US-Generalstaatsanwältin Pam Bondi das fehlende Epstein-Zellenmaterial freigeben wird. Der Wetteinsatz, betitelt „Wird das fehlende Epstein-Zellenmaterial vor August veröffentlicht?“, hat etwa 76.405 US-Dollar Volumen angezogen—doch die Chancen sind gering, mit nur 2% Wahrscheinlichkeit für ein „Ja“.

Das 'Rohmaterial' des DOJ von Epstein wurde 'bearbeitet' mit Adobe, findet eine Wired-Untersuchung

Der Markt wird mit „Ja“ abgewickelt, wenn bisher nicht veröffentlichtes Überwachungsmaterial aus Epsteins Zelle im Metropolitan Correctional Center—das die meiste der fehlenden Minute vom 9. August 2019 abdeckt—zwischen dem 7. Juli und dem 31. Juli 2025 bis 23:59 Uhr ET öffentlich gemacht wird. Wenn nicht, wird es mit „Nein“ gelöst.

Die technische Analyse von Wired legt nahe, dass das vom DOJ eingereichte Filmmaterial—als raw gekennzeichnet—tatsächlich bearbeitet und gespeichert wurde. Der Einsatz fortschrittlicher Bearbeitungssoftware zum Zusammenschneiden von Clips widerspricht direkt den Transparenzansprüchen der Behörde. Diese Enthüllung verstärkt nur die weit verbreiteten Zweifel an der offiziellen Darstellung von Epsteins letzten Momenten und die Integrität der umfassenderen Untersuchung.

Das öffentliche Misstrauen gegenüber den Schlussfolgerungen des DOJ ist gut begründet, insbesondere angesichts der mysteriös fehlenden Minute und der neuen Beweise für die Videobearbeitung. Die geringen Wettquoten für eine Veröffentlichung des Materials heben einen nahezu universellen Glauben hervor, dass institutionelle Geheimhaltung in einem der beunruhigendsten und ungeklärtesten Fälle der letzten Zeit bestehen bleiben wird.

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