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Die Sicherheit digitaler Vermögenswerte geht über Schlüssel hinaus – Bitgo führt 5-stufige Überprüfungen ein

Bitgo geht bei der Sicherheit digitaler Vermögenswerte über private Schlüssel hinaus und setzt auf ein fünfstufiges Transaktionsmodell, das Manipulationen bereits vor der Ausführung verhindern soll. Das System überprüft Absicht, Gerät, Identität, Verhalten und Richtlinien und greift Risiken entgegen, bevor Transaktionen abgeschlossen werden. Die wichtigsten Erkenntnisse:

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Die Sicherheit digitaler Vermögenswerte geht über Schlüssel hinaus – Bitgo führt 5-stufige Überprüfungen ein
  • Bitgo hat fünf Sicherheitsschichten für institutionelle Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten eingeführt.
  • Die Kontrollen decken Deepfakes, API-Spoofing, Adressmanipulationen und Auszahlungsrisiken ab.
  • Institutionen können Genehmigungen, Adressbeschränkungen und Geschwindigkeitslimits hinzufügen.

Bitgo führt 5-stufiges Sicherheitsmodell ein, um Manipulationen bei Krypto-Transaktionen zu verhindern

Die Sicherheit digitaler Vermögenswerte geht über private Schlüssel hinaus. Bitgo Holdings Inc. (NYSE: BTGO) kündigte am 30. April ein fünfstufiges Transaktionssicherheitsmodell für Institutionen an, das Überprüfungen hinsichtlich Absicht, Gerät, Identität, Verhalten und Richtlinien umfasst. Die Veröffentlichung zielt auf Manipulationsrisiken ab, die vor dem Abschluss von Transaktionen auftreten können, nicht nur bei deren Unterzeichnung. In der Ankündigung heißt es:

„Da Angriffsvektoren immer raffinierter werden – von Deepfakes und Social Engineering bis hin zu API-Spoofing und Adressmanipulation – spiegelt die neueste Version von Bitgo einen strukturellen Wandel in der Art und Weise wider, wie Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten gesichert werden.“

Das Update stellt den Transaktionskontext in den Mittelpunkt der institutionellen Sicherheit. Die Absichtsebene nutzt Echtzeit-API-Bestätigungen, um Transaktionsdetails vor der Unterzeichnung mit der Zustimmung des Benutzers abzugleichen. Die Geräteüberprüfung erfolgt über die Verify-App, die Biometrie, Gerätebestätigung und App-Integritätsprüfungen nutzt. Identitätskontrollen ergänzen dies bei Bedarf um hardwaregebundene Authentifizierung, Sitzungsbindung und Videoidentifizierung. Zusammen erweitern diese Prüfungen die Genehmigungsprüfung über den Signaturschlüssel hinaus auf die Anfrage, das Gerät, den Benutzer und die Betriebsumgebung.

Policy Engine erweitert institutionelle Krypto-Kontrollen

„Bitgo sichert Transaktionen über fünf kritische Ebenen hinweg, darunter Absicht, Gerät, Identität, Verhalten und Richtlinien“, erklärte das Unternehmen. Die Verhaltensebene ergänzt die Überwachung von Abhebungen in Echtzeit und kann Aktivitäten im Zusammenhang mit Adressvergiftung kennzeichnen. Dies gibt Institutionen die Möglichkeit, verdächtige Bewegungen zu erkennen, bevor Vermögenswerte die Verwahrung verlassen.

Die Richtlinienebene fügt über die Policy Engine Kontrollen auf Unternehmensebene hinzu. Institutionen können zusätzliche Genehmigungen für große Überweisungen verlangen, Auszahlungen auf genehmigte Adressen beschränken und Geschwindigkeitslimits festlegen. Diese Regeln funktionieren unabhängig von der kryptografischen Autorisierung. Dadurch kann eine Transaktion auf Signatur-Ebene gültig sein, aber dennoch blockiert werden, wenn sie gegen interne Kontrollen verstößt. Das Unternehmen betonte:

„Durch die Validierung von Transaktionen über die Ebenen Absicht, Gerät, Identität, Verhalten und Richtlinien hinweg geht Bitgo auf eine neue Klasse von Risiken ein, denen Institutionen ausgesetzt sind, bei denen Angriffe zunehmend nicht nur auf die Systeme selbst, sondern auch auf die Lücken zwischen den Systemen abzielen.“

Die Veröffentlichung baut auf der bestehenden Sicherheitsinfrastruktur für die Verwahrung und den Betrieb digitaler Vermögenswerte auf. Zu den Dienstleistungen gehören Verwahrung, Wallets, Staking, Handel, Finanzierung, Stablecoins und Abwicklung aus regulierten Cold Storages. Für institutionelle Krypto-Teams ist die Veränderung klar: Die Sicherung von Schlüsseln bleibt unerlässlich, doch die Transaktionssicherheit hängt nun auch von verifizierten Kontextinformationen, Verhaltenssignalen in Echtzeit und durchsetzbaren Richtlinienkontrollen systemübergreifend ab.

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