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Die Behörden nehmen Geschäftsleute ins Visier in einem angeblichen Netz geheimer Krypto-Deals

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Die USA haben einen Geschäftsmann beschuldigt, eine unlizenzierte Kryptowährungsoperation betrieben zu haben, die angeblich geheime “off-the-books”-Transaktionen ermöglicht hat.

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Die Behörden nehmen Geschäftsleute ins Visier in einem angeblichen Netz geheimer Krypto-Deals

Unlizenzierte Krypto-Transaktionen: Geschäftsmann Christopher Scanlon wegen Bundesanklage angeklagt

Christopher James Scanlon, ein in Florida ansässiger Geschäftsmann, steht vor Bundesanklagen, weil er angeblich ein unlizenziertes Krypto- und Fiat-Währungstransfergeschäft betrieben hat, wie das US-Justizministerium (DOJ) bekannt gab. Scanlon, ursprünglich aus Utah, wurde am 10. Oktober auf dem Miami International Airport verhaftet und plädierte später vor einem Bundesgericht in Newark auf nicht schuldig.

Laut Anklageschrift leitete Scanlon, CEO von Aurae Lifestyle und Club Swan, Unternehmen wie die PMA Media Group und AU Card LLC, die Krypto- und traditionelle Finanzdienstleistungen anboten. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass diese Unternehmen nie als Geldübermittler bei FinCEN registriert wurden, wie es das Bundesgesetz verlangt.

Von 2015 bis 2019 soll Scanlon Finanztransaktionen im Namen wohlhabender Kunden ohne regulatorische Genehmigung abgewickelt haben, einschließlich sogenannter “off-the-books” Kryptowährungstransaktionen. Gerichtsdokumente beschreiben einen Fall, in dem Scanlon eine “Ghost”-Transaktion für einen Kunden durchgeführt hat, der wegen separat gegen ihn erhobener Anklagen in einem großangelegten Kryptowährungs-Mining-Schema stand. In Nachrichten forderte der Kunde Scanlon auf, die Transaktion aus den Kontounterlagen zu verbergen, worauf Scanlon antwortete: „Boo.“ Das DOJ beschrieb: “Scanlon tauschte Nachrichten mit dem Kunden aus, der verlangte, dass die Transaktion als ‘Ghost’-Transaktion nicht im Kundenkontobuch geführt wird.”

Alle Anklagepunkte sind derzeit Anschuldigungen, und Scanlon gilt als unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist. Das DOJ stellte fest:

Der Verschwörungsvorwurf kann mit einer Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar oder dem doppelten des finanziellen Vorteils für den Angeklagten oder Verlustes für die Opfer, je nachdem, was größer ist, bestraft werden.

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