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Der EU-Rat legt Position zum digitalen Euro und Bargeld fest

Der EU-Rat hat seinen Verhandlungsstandpunkt zur Einführung eines digitalen Euro und zur Stärkung des gesetzlichen Zahlungsmittelstatus von Bargeld festgelegt.

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Der EU-Rat legt Position zum digitalen Euro und Bargeld fest

Der Rat der Europäischen Union kündigte seine Position zu zwei zentralen Vorschlägen an: eine Verordnung zur Ermöglichung der Ausgabe eines digitalen Euro und eine Verordnung zum Schutz der Rolle des Euro-Bargelds im gesamten Euroraum. Die Erklärungen wurden in Brüssel abgegeben und umreißen das Verhandlungsmandat des Rates vor den Gesprächen mit dem Europäischen Parlament.

Die Maßnahmen zielen darauf ab, die strategische Autonomie der EU, die wirtschaftliche Sicherheit und die Widerstandsfähigkeit des Zahlungssystems zu stärken, indem ein öffentlicher, von der Europäischen Zentralbank (EZB) unterstützter digitaler Euro neben Bargeld angeboten wird, während sichergestellt wird, dass Bargeld weiterhin weit verbreitet akzeptiert wird. „Die strategische Autonomie Europas muss gestärkt werden, auch im Zahlungsverkehrssektor“, sagte Stephanie Lose, dänische Ministerin für Wirtschaft, und betonte die Bedeutung eines robusten Rahmens für digitale Währungen. Der Rat wird nun Verhandlungen mit dem Parlament aufnehmen, wobei die EZB nach gesetzgeberischer Zustimmung über die Ausgabe entscheiden soll.

Weiterlesen: EZB plant Einführung des digitalen Euro bis 2029 zur Stärkung der europäischen strategischen Autonomie

🧭 FAQs

Was beinhaltet der Vorschlag für den digitalen Euro? Er wäre online oder offline verfügbar und bietet private Zahlungen, die von der EZB unterstützt werden.
Wann könnte der digitale Euro eingeführt werden? Die EZB gibt an, dass er bis 2029 nach Genehmigung betriebsbereit sein könnte.
Wie wird die Akzeptanz von Bargeld geschützt? Der Vorschlag sieht ein Verbot der Nichtakzeptanz von Bargeld durch Einzelhändler vor, mit wenigen Ausnahmen.
Was ist der nächste Schritt für die Vorschläge? Der Rat wird mit dem Europäischen Parlament verhandeln, um die Verordnungen zu verabschieden.