Bundesagenten gaben sich als Krypto-Startup aus, um die Rolle von CLS Global bei AI-Token-Wash-Trades aufzudecken und enthüllten betrügerische Algorithmen, die verwendet wurden, um die Marktnachfrage zu fälschen.
Crypto-Unternehmen wegen KI-Token-Wash-Trading nach verdecktem DOJ-Einsatz verurteilt

Geheime DOJ-Stichoperation deckt Krypto-Wash-Trades mit AI-Token als Köder auf
Das US-Justizministerium (DOJ) gab am 2. April bekannt, dass CLS Global FZC LLC, ein Finanzdienstleistungsunternehmen für Kryptowährungen mit Hauptsitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), vor einem Bundesgericht wegen seiner Beteiligung an täuschenden Handelspraktiken mit digitalen Vermögenswerten verurteilt wurde. Das Unternehmen plädierte schuldig wegen Verschwörung zur Begehung von Marktmanipulation und Drahtbetrug nach einer von Bundesagenten inszenierten Stichoperation. Das DOJ erklärte, dass im Rahmen des Urteils:
CLS Global wurde angewiesen, insgesamt 428.059 US-Dollar an die Regierung zu zahlen, was sowohl eine Geldstrafe als auch beschlagnahmte Kryptowährung darstellt.
“Das Gericht verurteilte CLS Global außerdem zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe, während derer CLS Global von der Teilnahme an US-Kryptowährungsmärkten ausgeschlossen ist”, bemerkte das Justizministerium.
Die Verurteilung resultierte aus einer verdeckten Ermittlung, die ein fiktives Kryptowährungsprojekt, NexFundAI, nutzte, um illegale Handelsaktivitäten aufzudecken. Unter der Tarnung eines echten Startups entwickelten Bundesagenten eine Website und emittierten ein Token auf der Uniswap-Börse, um dann CLS Global für Werbehandelsdienste anzusprechen. Das Unternehmen kam dem nach und setzte Wash-Trading ein, um Nachfrage zu simulieren.
Laut DOJ:
CLS Global stimmte zu, Market-Making-Dienste für das NexFundAI-Token bereitzustellen, die ‘Wash-Trading’ beinhalteten, um Investoren betrügerisch zu gewinnen, das Token zu kaufen.
In aufgezeichneten Videotelefonaten Mitte 2024 erläuterte ein Vertreter von CLS Global, wie der Algorithmus des Unternehmens Eigenhandelsgeschäfte über mehrere Wallets hinweg ausführen würde, um den Eindruck legitimen Marktgeschehens zu erwecken. Der Mitarbeiter fügte hinzu, dass diese Strategie schwer zu verfolgen sei und für zahlreiche Kunden eingesetzt worden sei.
Neben dem Strafverfahren reichte die Securities and Exchange Commission (SEC) eine separate Zivilklage wegen Wertpapierverstößen ein. Unter den Bedingungen beider Vereinbarungen muss CLS Global strenge Verbote beachten, keine Dienstleistungen für in den USA ansässige Kunden zu erbringen oder in irgendwelchen inländischen Märkten für digitale Vermögenswerte tätig zu sein, und muss jährlich seine Einhaltung zertifizieren.




