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Blackrock vergleicht Bitcoin mit 'Magnificent 7'-Aktien: Das nächste große Allokationsspiel

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Blackrock hat die wachsende Bedeutung von Bitcoin in Portfolios betont und eine zurückhaltende Allokationsstrategie ähnlich wie bei Mega-Cap-Tech-Aktien empfohlen.

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Blackrock vergleicht Bitcoin mit 'Magnificent 7'-Aktien: Das nächste große Allokationsspiel

Bitcoin trifft auf die ‚Magnificent 7‘: Blackrocks Allokationsempfehlung

Das Blackrock Investment Institute (BII), eine Forschungsabteilung von Blackrock, dem weltweit größten Vermögensverwalter, veröffentlichte am Donnerstag einen Bericht mit dem Titel “Sizing bitcoin in portfolios”. Der Bericht untersucht die besonderen Merkmale von Bitcoin, sein Potenzial zur Diversifizierung der Renditen und die Risiken, die mit seiner hohen Volatilität verbunden sind. BII betont, dass die Rolle von Bitcoin in einem Portfolio von seiner breiteren Akzeptanz im Laufe der Zeit abhängt, was erhebliches Renditepotenzial freisetzen könnte.

„Das Potenzial für eine zukünftige weit verbreitete Akzeptanz ist somit zentral für das Investment-Argument für Bitcoin. Wir glauben, dass die Zeit vor der großflächigen Akzeptanz das größte zukünftige Renditepotenzial bieten könnte“, heißt es in dem Bericht.

Eine wesentliche Empfehlung des Berichts ist eine Allokation von 1%-2% in einem traditionellen 60-40-Aktien-Bond-Portfolio, wobei Vergleiche mit den „magnificent 7“ Mega-Cap-Tech-Aktien gezogen werden: Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla. Der Bericht führt aus:

Wie können Anleger also über eine Bitcoin-Allokation nachdenken? Bitcoin kann nicht mit traditionellen Vermögenswerten verglichen werden. Aber aus Perspektive des Portfoliobaus ist die ‚magnificent 7‘-Gruppe, die überwiegend aus Mega-Cap-Tech-Aktien besteht, ein nützlicher Ausgangspunkt.

Diese magnifizenten 7 Aktien repräsentieren einzelne Holdings mit einem beträchtlichen Anteil am Portfoliorisiko. Der Bericht hebt hervor, dass eine 1%-2% Bitcoin-Allokation ein ähnliches Risikoniveau beiträgt und sein Potenzial für diversifizierte Renditen ausgleicht, während übermäßige Volatilität vermieden wird. Der Bericht erklärt: „Darüber hinaus würde Bitcoin’s Anteil am Gesamtrisikoprofil des Portfolios stark erhöhen.“

BII diskutiert auch über die potenzielle Transformation von Bitcoin mit wachsender Akzeptanz. Der Bericht erkennt seine Attraktivität für nahtlose, dezentralisierte grenzüberschreitende Transaktionen und seine Immunität gegenüber staatlichen Eingriffen an, warnt jedoch vor einer Überschätzung seiner Stabilität. Während eine weit verbreitete Akzeptanz die Volatilität reduzieren könnte, könnte sie auch Bitcoin’s Hochwachstumschancen einschränken, so BII und fügt hinzu:

Mit Blick auf die Zukunft könnte Bitcoin bei breiter Akzeptanz auch weniger riskant werden – aber an diesem Punkt könnte ihm dann ein struktureller Katalysator für weitere beträchtliche Preiserhöhungen fehlen.

„Der Fall für eine langfristige Anlage könnte dann weniger eindeutig sein, und Anleger könnten es bevorzugen, es taktisch einzusetzen, um spezifische Risiken abzusichern, ähnlich wie bei Gold“, schließt der Bericht.

Blackrock hat sich als prominenter Unterstützer von Bitcoin herausgestellt und damit einen bedeutenden Wandel in seiner Haltung gegenüber digitalen Vermögenswerten vollzogen. Sein Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Fund (ETF), der Ishares Bitcoin Trust (IBIT), der Anfang dieses Jahres gestartet wurde, hat sich schnell zu einem der größten Bitcoin-Inhaber entwickelt. CEO Larry Fink, der zuvor Skepsis gegenüber Kryptowährungen äußerte, sieht BTC nun als ein “legitimes Finanzinstrument” und vergleicht es mit digitalem Gold. Blackrocks strategische Umarmung von Bitcoin unterstreicht die Rolle des Vermögensverwalters bei der Etablierung von Kryptowährungen als integralen Bestandteil globaler Investmentportfolios.

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