Das Bitcoin-Netzwerk hat in den letzten vier Tagen einen bemerkenswerten Rückgang seiner Rechenkapazität verzeichnet, mit einem Verlust von etwa 44 Exahash pro Sekunde (EH/s).
Bitcoin-Hashrate stürzt ab: Miner kämpfen mit sinkenden Gewinnen
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Schwieriges Terrain für Bitcoin-Miner
Die Hashrate des Netzwerks, die ein Hoch von 824 EH/s erreichte, hat sich jetzt bei 780 EH/s eingependelt, basierend auf dem gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt (SMA). Diese Reduzierung, die 44.000 Petahash pro Sekunde (PH/s) entspricht, steht im Einklang mit einem Rückgang des Hashpreises—der prognostizierten Einnahmen in entweder US-Dollar oder Bitcoin (BTC) pro Petahash—die von 59,29 $ auf 53,41 $ fielen.

Die verminderten Einnahmen resultieren aus einem Rückgang des Bitcoin-Kurses um 3,9% gegenüber dem US-Dollar in den letzten sieben Tagen. Infolgedessen haben sich die Blockintervallen leicht verlangsamt, auf durchschnittlich 10 Minuten und 2 Sekunden, was möglicherweise am 12. Januar bei Blockhöhe 878.976 zu einer geringfügigen Schwierigkeitsanpassung führen könnte. Die erwartete Anpassung, eine Abnahme von 0,3% bis 0,4%, könnte den Minern jedoch nur begrenzt Entlastung bieten.
Bis jetzt haben Miner laut theblock.co Statistiken 409,13 Millionen Dollar erwirtschaftet, einschließlich 5,65 Millionen Dollar an Transaktionsgebühren. Bei einer hochpriorisierten Gebühr von derzeit 4 Satoshis pro virtuellen Byte (sat/vB), was 0,53 $ pro Transaktion entspricht, bleiben die Einnahmen der Miner aus Gebühren gedämmt. Auch die Netzwerkaktivität von Bitcoin zeigt ein langsameres Tempo im Vergleich zum letzten Jahr, mit nur 292.213 Transfers am 1. Januar, wobei der höchste tägliche Gesamtwert bisher am 9. Januar mit 534.013 Transfers erreicht wurde.
Für Bitcoin-Miner stellen diese Entwicklungen ein komplexes Puzzle dar. Der kombinierte Druck von fallenden Hashpreisen, reduzierten Transaktionsvolumen und minimalen Gebühreneinnahmen verschärft die Herausforderung, die Rentabilität aufrechtzuerhalten. Viele Miner warten auf die bevorstehende Schwierigkeitsanpassung in der Hoffnung, dass sie etwas von dem Druck nimmt. Doch die geringe Größe der Anpassung wird wahrscheinlich nicht ausreichen, um die zunehmenden operativen Belastungen auszugleichen.




