Angesichts zunehmender makroökonomischer Spannungen könnte der Aufwärtstrend von Bitcoin stärker von der Liquidität der Fiat-Währungen als von den Zinssätzen abhängen. Arthur Hayes argumentiert, dass das kurzfristige Aufwärtspotenzial begrenzt bleiben dürfte, bis die politischen Entscheidungsträger Liquidität in die Banken und Kreditmärkte pumpen. Kernaussagen:
Arthur Hayes warnt davor, dass Bitcoin ins Stocken geraten könnte, bis die Liquidität zurückkehrt

- Arthur Hayes verknüpft die Aussichten für Bitcoin mit der globalen Liquidität, wobei das Aufwärtspotenzial von der durch politische Maßnahmen gesteuerten Liquidität abhängt.
- Geopolitische Faktoren sorgen für ein bärisches Umfeld, da Kriegsrisiken, der Schuldenabbau und KI-bedingte Spannungen die Märkte belasten.
- Liquiditätsspritzen könnten Bitcoin beflügeln, sobald Kreditstress eine Intervention erzwingt.
Bitcoin-Ausblick hängt von der Liquidität ab
Arthur Hayes’ jüngster Marktbericht mit dem Titel „No Trade Zone“ signalisiert, dass die Aussichten für Bitcoin zunehmend von den globalen Liquiditätsbedingungen und weniger von traditionellen Makroindikatoren abhängen. Am 15. April skizzierte der Mitbegründer von BitMEX und CIO von Maelstrom eine vorsichtige Haltung und nannte geopolitische Spannungen sowie durch künstliche Intelligenz bedingte wirtschaftliche Risiken als wesentliche Hemmnisse. Der Beitrag stellt BTC als kurzfristig anfällig dar, aber als gut positioniert, um auf künftige geldpolitische Lockerungen zu reagieren.
Hayes konzentrierte seinen Ausblick auf die monetären Bedingungen statt auf konventionelle Bewertungsmodelle. Er fragte: „Glauben Sie, dass die Geldmenge oder der Geldpreis bei der Bewertung von Bitcoin wichtiger ist?“ Daraufhin antwortete er mit einer direkten These:
„Ich glaube, dass die Geldmenge den Preis von Bitcoin bestimmt, nicht dessen Preis.“
Diese Ansicht untermauert sein umfassenderes Marktrahmenwerk, das davon ausgeht, dass Bitcoin in Phasen erzwungener Entschuldung zu kämpfen hat, sich dann aber wieder erholt, wenn die Politik die Kreditvergabe ausweitet. Er verband diese Dynamik mit mehreren geopolitischen Entwicklungen rund um die Straße von Hormus sowie mit einer inländischen Konjunkturabschwächung, die durch den Verlust von Arbeitsplätzen bei Angestellten getrieben wird. Nach Hayes’ Ansicht könnten diese Belastungen die Kreditqualität beeinträchtigen, die Banken belasten und eine nachhaltige Krypto-Rallye verzögern, bis die Behörden neue Liquidität bereitstellen, um das System zu stabilisieren.
Kriegsrisiko und Kreditstress bedrohen die Rallye
Diese Vorsicht kommt in einer der konkretesten Prognosen des Essays deutlich zum Ausdruck. „Bitcoin könnte sich etwas erholen, sobald sich die Lage wieder auf den Status quo vor dem Krieg normalisiert“, schrieb Hayes. „Allerdings tickt die Deflationsbombe der KI-Agenten unter der Oberfläche weiter. Solange die Fed nicht die nötige Liquidität bereitstellt, um das durch Zahlungsausfälle bei Verbraucherkrediten entstandene schwarze Loch in den Bankbilanzen zu stopfen, wird Bitcoin nicht nennenswert steigen.“ Er fügte hinzu:
„Das heißt nicht, dass es nicht auf 80.000 bis 90.000 Dollar steigen könnte, aber für mich erfordert das Risiko, neue Fiat-Einheiten einzusetzen, eine Entwarnung seitens der Fed.“
Die Aussage zeigt, dass er nach wie vor Aufwärtspotenzial sieht, jedoch nicht, bevor die allgemeinen finanziellen Spannungen angegangen werden. Hayes warnte zudem, dass Marktstress zu einem weiteren starken Bitcoin-Ausverkauf führen könnte, bevor sich eine Erholung durchsetzt. „Da Anleger ihre Portfolios aufgrund höherer Volatilität und niedrigerer Preise risikoreduzieren, verkaufen sie Bitcoin, um Margin Calls zu erfüllen“, beschrieb er und fügte hinzu: „Erst wenn die Lage schlimm genug wird, wird Bitcoin steigen, da sich die Erwartung einer Rettungsaktion zum Konsens entwickelt.“ In einem extremsten Szenario könnte selbst eine durch Liquidität angeheizte Rallye nicht von Dauer sein. Wie Hayes es formulierte: „Die durch Geldschöpfung inspirierte Rallye bei Bitcoin könnte nur von kurzer Dauer sein, da die Zerstörung des iranischen Staates die Aussicht auf einen Dritten Weltkrieg erheblich erhöht.“ Insgesamt präsentiert der Essay eine bedingte Prognose: Die kurzfristige Volatilität bleibt hoch, während ein dauerhafter Aufschwung weiterhin von der Geldschöpfung in Krisenzeiten abhängt.

Arthur Hayes skizziert bedingten Bitcoin-Bullenfall, der an die Bilanz der Fed gebunden ist
Bitcoins nächster großer Schritt hängt von den Bilanzen der Zentralbanken ab, wobei Arthur Hayes argumentiert, dass eine Liquiditätserweiterung, Währungsstress und Verzerrungen auf dem Anleihenmarkt die Krypto-Preise mechanisch in die Höhe treiben könnten, unabhängig von der kurzfristigen Stimmung. read more.
Jetzt lesen
Arthur Hayes skizziert bedingten Bitcoin-Bullenfall, der an die Bilanz der Fed gebunden ist
Bitcoins nächster großer Schritt hängt von den Bilanzen der Zentralbanken ab, wobei Arthur Hayes argumentiert, dass eine Liquiditätserweiterung, Währungsstress und Verzerrungen auf dem Anleihenmarkt die Krypto-Preise mechanisch in die Höhe treiben könnten, unabhängig von der kurzfristigen Stimmung. read more.
Jetzt lesen
Arthur Hayes skizziert bedingten Bitcoin-Bullenfall, der an die Bilanz der Fed gebunden ist
Jetzt lesenBitcoins nächster großer Schritt hängt von den Bilanzen der Zentralbanken ab, wobei Arthur Hayes argumentiert, dass eine Liquiditätserweiterung, Währungsstress und Verzerrungen auf dem Anleihenmarkt die Krypto-Preise mechanisch in die Höhe treiben könnten, unabhängig von der kurzfristigen Stimmung. read more.




