Der stagnierende Preis von Bitcoin verdeckt eine tiefgreifende Neubewertung, da strukturelle Angebotsbeschränkungen mit einem bevorstehenden Produktivitätsboom kollidieren, was die Kryptowährung in die Lage versetzt, übermäßig hohe Wohlstandsschöpfung zu absorbieren, so die CEO von ARK Invest, Cathie Wood.
Arks Cathie Wood: Die Ruhe von Bitcoin wird missverstanden, da sich die Wirtschaft als "gespannte Feder" auf den Ausbruch vorbereitet.
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Bitcoin’s Stagnierender Preis Verbirgt Eine Massive Neubewertung, Sagt Cathie Wood von ARK
Marktnarrative interpretieren Konsolidierungen oft als Schwäche, aber die CEO von ARK Invest, Cathie Wood, betrachtet die aktuelle Landschaft als eine massive strukturelle Aufstellung. In ihrem Ausblick für 2026, der am 15. Januar veröffentlicht wurde, argumentierte Wood, dass sich die zugrunde liegende US-Wirtschaft aufgrund einer mehrjährigen “rollierenden Rezession” in eine “aufgewickelte Feder” verwandelt hat und Bitcoin sich als ultimativer Nutznießer des kommenden Produktivitätsbooms positioniert.
Woods “aufgewickelte Feder”-These bezieht sich speziell auf die breitere Wirtschaft—Hausverkäufe auf dem Niveau der 1980er Jahre und rückläufige Fertigung—die ihrer Meinung nach aufgrund von Deregulierung und niedrigeren Steuern “kraftvoll zurückkehren” wird. Sie stellt Blockchain-Technologie neben KI und Robotik als die Plattformen dar, die bereit sind, diesen Aufschwung voranzutreiben.
Während die Wirtschaft die Feder ist, beschreibt Wood Bitcoin als das “mathematisch abgemessene” Asset, das die daraus resultierende Wohlstandsschöpfung absorbieren wird. Sie kontrastierte die feste Natur von BTC mit Gold und bemerkte, dass die 65%-Rallye von Gold im Jahr 2025 wahrscheinlich den Bergbau mehr anreizte—eine Angebotsreaktion, die Bitcoin nicht nachahmen kann. Die Führungskraft von Ark Invest schrieb:
„Gold- und Bitcoin-Miner werden wahrscheinlich unterschiedlich auf diese Preissignale reagieren: Gold-Miner, indem sie die Produktion von Gold steigern, etwas, das mit Bitcoin nicht möglich ist.“
Wood betonte, dass das Abrutschen des Bitcoin-Preises um 6% im Jahr 2025 (während Gold anstieg) eine Divergenz schafft, die den enger werdenden Ausgabeplan von Bitcoin ignoriert. Sie erläuterte die spezifischen Metriken, die das unelastische Angebot von Bitcoin definieren: „Bitcoin ist mathematisch abgemessen, um für die nächsten zwei Jahre um ca. 0,82% pro Jahr zu wachsen, wobei sein Wachstum auf ca. 0,41% pro Jahr verlangsamen wird.“
Jenseits der Angebotsmechanik hob Wood hervor, dass die Erträge von Bitcoin seit 2020 einzigartig unabhängig von anderen wichtigen Anlageklassen geblieben sind. Mit Hinweis auf die Korrelationsmatrix von ARK stellte sie fest, dass die Korrelation von BTC mit Gold nur 0,14 beträgt und die Korrelation mit Anleihen sogar noch niedriger ist, nämlich 0,06—ein Niveau, das sie als deutlich niedriger als die 0,27-Korrelation zwischen dem S&P 500 und Anleihen bezeichnete.
Sie erklärte:
„Bitcoin sollte eine gute Quelle der Diversifikation für Asset-Allokatoren sein, die in den kommenden Jahren nach höheren Renditen pro Risikoeinheit suchen.“
FAQ ⏰
- Warum sagt Cathie Wood, dass Bitcoin nicht stagniert?
Sie argumentiert, dass die Konsolidierung von Bitcoin eher die Dynamik eines sich verschärfenden Angebots widerspiegelt als schwächende Fundamentaldaten. - Wie unterscheidet sich das Bitcoin-Angebot laut ARK von Gold?
Bitcoin hat einen festen Ausgabefahrplan, während das Goldangebot bei steigenden Preisen expandieren kann. - Welche Rolle spielt die Korrelation in ARKs Bitcoin-These?
Die geringe Korrelation von Bitcoin mit Gold, Aktien und Anleihen erhöht seinen Diversifikationswert. - Warum könnte globales Wohlstandswachstum Bitcoin begünstigen?
Wood schlägt vor, dass der Wohlstand schneller wächst als das Goldangebot, was die Knappheit von Bitcoin attraktiver macht.




