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3 Gründe, warum Bitcoin zum Ende des Januars schwächelte

Der Bitcoin-Kurs hat einen schweren Tag, rutschte um 8,3 % in den letzten 24 Stunden und um 13,6 % in den letzten sieben Tagen und erreichte ein Intraday-Tief von 75.555 US-Dollar auf Bitstamp um 13:30 Uhr Eastern Time. Im Folgenden wird näher auf drei Faktoren eingegangen, die es geschafft haben, den Bitcoin-Kurs am Boden zu halten.

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3 Gründe, warum Bitcoin zum Ende des Januars schwächelte

Bitcoin schwächelt zum Monatsende

Am letzten Tag des Januars 2026 erlitt Bitcoin einen weiteren herben Schlag und verlor 8,3 % seines Wertes gegenüber dem US-Dollar. Der Rückgang zog die gesamte Kryptoökonomie auf etwa 2,6 Billionen US-Dollar, ein Niveau, das zuletzt im April 2025 erreicht wurde. In der vergangenen Woche haben Beobachter mehrere Erklärungen dafür ins Feld geführt, warum Bitcoin Mühe hatte, Fuß zu fassen.

Verkäufe von Institutionen und Minern

Der erste Punkt, auf den viele hinweisen, sind die institutionellen Verkäufe von Minern und börsengehandelten Fonds (ETFs). Spot-Krypto-ETF-Investoren zogen am 30. Januar fast 1 Milliarde US-Dollar auf einen Schlag ab, darunter 528,3 Millionen US-Dollar allein aus Bitcoin-Fonds, was zu den größten Abflüssen an einem Tag seit Monaten zählt. Dieser ETF-Rückzug wurde häufig als wichtiger bärischer Treiber angeführt, was den wöchentlichen Rückgang von Bitcoin um 13,6 % erklärt.

Gleichzeitig hat der Verkauf von Minern zusätzlichen Druck ausgeübt, da Anzeichen von Spannungen durch den Minensektor ziehen. Glassnode berichtete am 30. Januar, dass Miner “konstant BTC an Börsen senden, was Nettoabflüsse zeigt”. Die Analytikfirma sagte, diese Miner-Distribution “fügt strukturellen Verkaufsdruck hinzu, was zur anhaltenden Preisschwäche beiträgt.”

Konflikt zwischen USA und Iran und geopolitische Spannungen

Die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran Ende Januar 2026 haben Bitcoin fest ins riskante Lager gedrängt, was zu Verkäufen führte, als geopolitische Nerven die Oberhand gewannen. Wie schon früher gesehen, fiel Bitcoin heute unter 80.000 US-Dollar und erreichte einen Tiefpunkt bei 75.555 US-Dollar, nachdem Berichte über verstärkte US-Iran-Schläge und Explosionen im Iran erschienen, die die bereits dünne Wochenendliquidität erschöpften.

Berichte deuten darauf hin, dass Trumps Armada fast im Nahen Osten in Position ist, während ein hochrangiger Golfbeamter Fox News sagte, dass Saudi-Arabien den USA nicht erlauben wird, seine Basen oder seinen Luftraum für einen Angriff auf den Iran zu nutzen. Fox News berichtete ebenfalls, dass das US-Militär den Iran gewarnt hat, keine “unsicheren” Aktionen zu tolerieren. Zudem beschränkte sich der Marktausfall nicht auf Krypto, da auch Edelmetalle wie Gold und Silber nach steilen Verlusten im Handel am Freitag unterdrückt wurden.

CLARITY Act Pause und Bedrohung durch Regierungsschließung

Die drohende Schließung der US-Regierung ab dem 31. Januar 2026 hat den Digital Asset Market Clarity Act (CLARITY Act) effektiv auf Eis gelegt – eine parteiübergreifende Initiative, um klare Regeln für digitale Vermögenswerte festzulegen, die Aufsicht der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission zu definieren und Ordnung in die Marktstruktur zu bringen. Die Bedrohung durch die Schließung hat den legislativen Schwung abgesaugt und die SEC-Hauptfunktionen eingeschränkt, was zu Personalkürzungen und eingefrorenen Genehmigungen führte.

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Für viele Beobachter hat dies zu einem regulatorischen Kälteeinbruch geführt, der Kapitalflüsse in Krypto-ETFs blockiert und die breitere Akzeptanz verlangsamt. Diese Unsicherheit hat die Stimmung verdüstert, pro-Krypto-Reformen weiter nach hinten verschoben und zu Marktliquidationen geführt, was negativ auf den Bitcoin-Kurs wirkt, da sich die makroökonomischen Risiken aufstapeln.

Unter Druck

Insgesamt haben der Verkaufsdruck von Institutionen und Minern, steigende geopolitische Spannungen und ein stagnierender regulatorischer Hintergrund einen perfekten Sturm für Bitcoin zum Monatsende geschaffen. Mit sich verknappender Liquidität, verzögerter politischer Klarheit und einer wackeligen Risikobereitschaft hat der Markt kaum Erleichterung gefunden, als der Januar zu Ende geht. Solange sich keiner dieser Faktoren entspannt – oder ein neuer Katalysator ins Spiel kommt – scheint Bitcoin gefangen zu sein, im Kampf mit einem schweren Mix aus makroökonomischen und marktbezogenen Gegenwinden.

FAQ ❓

  • Warum fiel Bitcoin Ende Januar 2026?
    Bitcoin fiel, da institutionelle Verkäufe und Miner-Verkäufe zunahmen, geopolitische Spannungen stiegen und der regulatorische Fortschritt stagnierte.
  • Wie beeinflussten ETF-Abflüsse den Bitcoin-Preis?
    Große Abhebungen von Spot-Bitcoin-ETFs reduzierten die Nachfrage und führten zu zusätzlichem Abwärtsdruck auf die Preise.
  • Beeinflussten geopolitische Spannungen den Kryptomarkt?
    Ja, eskalierende Spannungen zwischen den USA und dem Iran drängten Bitcoin in riskantes Gelände und lösten Verkäufe während dünner Wochenendliquidität aus.
  • Welche Rolle spielte die US-Regulierung beim Abschwung?
    Die Drohung einer Schließung der US-Regierung pausierte die Krypto-Gesetzgebung und verlangsamte regulatorische Genehmigungen, was auf die Marktstimmung drückte.