Zyperns Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde startet Konsultation zu umfassenden Berichtsanforderungen für Krypto-Asset-Dienstleister unter MiCAR, mit dem Ziel, die Aufsicht über digitale Vermögenswerte zu verbessern.
Zypern schlägt neue Richtlinie für die Berichterstattung von Anbietern von Krypto-Asset-Diensten vor

Die Zypern Securities and Exchange Commission (CySEC) hat ein Konsultationspapier veröffentlicht, das eine neue Richtlinie für die Einreichung von aufsichtsrechtlichen Informationen durch Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) einführt. Der vorgeschlagene Rahmen, der im Einklang mit Artikel 67 der Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCAR) steht, verlangt regelmäßige Berichterstattung, einschließlich Finanzberichten und geprüften Jahresabschlüssen.
Die Konsultation gilt für CASPs, die gemäß Artikel 63 von MiCA autorisiert sind, mit Ausnahme bestimmter Finanzinstitute wie zentrale Wertpapierverwahrstellen und Verwaltungsgesellschaften. Interessengruppen können bis zum 12. Januar 2026 Kommentare an die Kommission einreichen, wobei das vorgeschlagene Berichtsregime darauf abzielt, die Aufsichtsfunktion der CySEC zu unterstützen und die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen durch CASPs zu überprüfen.
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FAQ 🧭
- Was ist der Hauptzweck dieser CySEC-Konsultation? — Die Etablierung umfassender Berichtsanforderungen für Krypto-Asset-Dienstleister gemäß der Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCAR).
- Wer ist von dieser vorgeschlagenen Richtlinie betroffen? — CASPs, die von CySEC gemäß Artikel 63 von MiCA autorisiert sind, mit Ausnahme bestimmter ausgenommener Finanzinstitute.
- Wie passt dies zu den bestehenden Vorschriften? — Der vorgeschlagene Rahmen folgt den Berichtsstandards, die für Wertpapierfirmen und bestehende EU-Durchführungsverordnungen gelten.




