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Zachxbt verbindet $12,38 Millionen Krypto-Diebstahl mit Lastpass-Verletzung; 100 betroffene Wallets

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Ein Blockchain-Detektiv hat eine schockierende Neuigkeit veröffentlicht: Hacker, die mit dem berüchtigten Lastpass-Einbruch von 2022 in Verbindung stehen, haben Kryptowährungen im Wert von erstaunlichen 12,38 Millionen US-Dollar aus über 100 betroffenen Wallets abgezogen. Dies markiert eine bedeutende Eskalation in dieser andauernden Sicherheitssaga.

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Zachxbt verbindet $12,38 Millionen Krypto-Diebstahl mit Lastpass-Verletzung; 100 betroffene Wallets

Blockchain-Detektiv entdeckt Millionen in Krypto, die nach Lastpass-Hack gestohlen wurden

Laut dem Blockchain-Ermittler Zachxbt hat sich der Gesamtdiebstahl auf 12,38 Millionen US-Dollar über mehr als 100 Wallet-Adressen erhöht. Dieser Diebstahl wurde von Angreifern durchgeführt, die mit dem Lastpass-Passwort-Manager-Vorfall von 2022 in Verbindung stehen, welcher sensible Kundendaten preisgab.

Die gerissenen Diebe tauschten die gestohlenen Kryptowährungen gegen Ether (ETH) ein und konvertierten sie dann auf verschiedenen Soforttausch-Plattformen in Bitcoin (BTC). “Gestohlene Gelder wurden gegen ETH getauscht und an verschiedene Sofortbörsen von Ethereum zu Bitcoin transferiert”, enthüllte Zachxbt in seiner Telegram-Gruppe namens ‘Investigations by Zachxbt’.

Dieser jüngste Raubzug ist eine Fortsetzung der Folgen des Lastpass-Sicherheitsvorfalls. Während des Einbruchs im Jahr 2022 drangen Angreifer in verschlüsselte Tresore, Kunden-Schlüssel und API-Token ein und kompromittierten private Benutzerdaten, welche nun in mehreren Diebstählen ausgenutzt wurden.

Zachxbt hatte zuvor zwei Angriffswellen im Zusammenhang mit dem Lastpass-Einbruch identifiziert: eine im Oktober 2023, bei der 4,4 Millionen US-Dollar gestohlen wurden, und eine weitere im Februar 2024, wobei Opfer über 6,2 Millionen US-Dollar verloren. Diese jüngste Entwicklung zeigt, wie verletzlich Nutzer sind, wenn sie Seed-Phrasen oder Wallet-Schlüssel in Lastpass-Konten speichern.

Angesichts dieser Aktualisierung haben viele Krypto-Befürworter dringend geraten, zu handeln, wenn sie vermuten, dass ihre Wallet-Zugangsdaten in Lastpass gespeichert wurden. Dieser Einbruch dient als eindringliche Erinnerung an die Gefahren der Nutzung zentralisierter Passwort-Management-Tools. Da die Angriffe weiter zunehmen, werden Krypto-Inhaber aufgefordert, ihre Vermögenswerte mit Offline-Speichermethoden und dezentralen Lösungen zu sichern, um weitere Verluste zu vermeiden.

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