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Wormhole und AMD schmieden Allianz zur Revolutionierung der Blockchain-Interoperabilität

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Am Mittwoch hat die Blockchain-Interoperabilitätsplattform Wormhole bekanntgegeben, dass sie mit dem amerikanischen multinationalen Halbleiterunternehmen AMD (Advanced Micro Devices) zusammenarbeitet. Wormhole plant, AMDs Field Programmable Gate Array (FPGA)-Technologie zu nutzen, um die Kommunikation zwischen verschiedenen Blockchains und die Multi-Chain-Skalierbarkeit zu stärken.

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Wormhole und AMD schmieden Allianz zur Revolutionierung der Blockchain-Interoperabilität

AMDs FPGA-Technik unterstützt Wormholes Interoperabilitätsbestrebungen

Wormhole, eine Interoperabilitätsplattform für Blockchains, stützt sich auf ein Netzwerk von Validatoren, genannt „Guardians“, um Sicherheit und Konsens auf eine byzantinische Fehler-tolerante (BFT) Art und Weise zu gewährleisten. Dieses System erfordert, dass Benutzer und Anwendungen nicht nur dem ursprünglichen Blockchain-Konsensmechanismus vertrauen, sondern auch dem Konsensprozess von Wormhole.

In der Zukunft plant Wormhole, Null-Wissen- (ZK) Beweise zu integrieren, um die Vertrauenswürdigkeit der Plattform zu erhöhen. Die Einführung von ZK-Beweisen führt jedoch zu erheblichen Rechenanforderungen, was die Wartung des Netzwerks erschwert.

Wormhole und AMD schließen Allianz, um die Blockchain-Interoperabilität zu revolutionieren
Wormhole fungiert als dezentrales, Ketten-übergreifendes Nachrichtenprotokoll, das auf die Ermöglichung der Interoperabilität zwischen verschiedenen Blockchain-Ökosystemen abzielt.

AMD tritt ein, um diese Herausforderung anzugehen, indem es seine unternehmensgerechten FPGAs bereitstellt, die so konzipiert sind, dass sie groß angelegte Rechenaufgaben effizient bewältigen können. Diese FPGAs können umfangreiche Arbeitslasten parallelisieren und so die Verarbeitung von Millionen von Nachrichten über mehrere Blockchains hinweg ermöglichen.

In AMDs jüngster Ankündigung äußerte Wormhole Begeisterung über die Zusammenarbeit mit AMD, um “seine Vision einer vertrauensminimierten Interoperabilitätsplattform für Web3 zu verwirklichen”. Als Anbieter von technologischen Dienstleistungen erklärte AMD, dass es sich der “Entwicklung und Nutzung der Null-Wissen Kryptografie” widmet.

Die Infrastruktur, die Wormhole sich vorstellt, strebt danach, sichere Verbindungen zu Blockchains wie Cosmos, Near, Ethereum und anderen zu etablieren, indem AMDs Hardware zur Bewältigung der Rechenlast genutzt wird. AMDs Ankündigung erläutert weiter, dass Wormhole intensiv Erweiterungen für wichtige Null-Wissen kryptografische Komponenten untersucht.

Zu den Komponenten gehören Extensions mit niedrigem Grad (LDE), Number Theoretic Transforms (NTTs) und andere, mit dem Ziel, die Zeit zur Beweisgenerierung zu verkürzen – eine bedeutende kryptografische Engstelle. In Zusammenarbeit mit AMD konzentriert sich Wormhole darauf, die Geschwindigkeit der Fast Reed Solomon Interactive Oracle Proofs of Proximity (FRI) zu erhöhen und die Effizienz von Hashing und Merkle-Baumkonstruktionen zu verbessern.

Diese Zusammenarbeit, die AMD am Mittwoch im Detail erläuterte, unterstreicht ein gezieltes Bemühen, die Recheneffektivität und Sicherheit von kryptografischen Protokollen zu erhöhen, indem es auf AMDs technologische Innovationen setzt, um die Fähigkeit von Wormhole in Bezug auf Null-Wissen Beweise voranzutreiben. Ende Januar 2024 veröffentlichte Wormhole die ZK-Roadmap des Projekts, die darauf abzielt, die ZK-fähige Interoperabilität zu verbessern.

Was denken Sie über die Zusammenarbeit zwischen Wormhole und AMD? Lassen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema im Kommentarbereich unten wissen.