Der CEO von Strategy verrät, wann der Verkauf von Bitcoin tatsächlich in Betracht gezogen werden könnte, angesichts eines Buchverlusts von 17 Milliarden Dollar, und skizziert, wie das Unternehmen auf einen schweren und anhaltenden Zusammenbruch des Kryptomarktes reagieren würde.
Wird die Strategie Bitcoin verkaufen? CEO skizziert Szenario, wenn Gespräche angesichts von Verlusten in Höhe von 17 Milliarden Dollar konkret werden

Der CEO von Strategy spricht über Verluste in Höhe von 17 Milliarden Dollar und wann der Verkauf von Bitcoin zu einer realen Frage werden könnte
Strategy Inc. (Nasdaq: MSTR) hat detailliert dargelegt, wie es reagieren würde, wenn Bitcoin einen starken Einbruch erleiden sollte. CEO Phong Le skizzierte Notfallpläne für BTC-Rückgänge von 50 %, 75 % oder sogar einen anhaltenden Rückgang auf 8.000 US-Dollar.
In einem CNBC-Interview letzte Woche wurde Le gefragt, welche Botschaft er Anlegern mitgeben würde, die mit der Volatilität und den starken Kursrückgängen von Bitcoin zu kämpfen haben. Der CEO von Strategy erklärte: „Meine Botschaft lautet: Durchhalten. Wir haben in der Vergangenheit schon Bitcoin-Einbrüche erlebt.“ Er verwies auf den Anstieg von Bitcoin auf rund 68.000 US-Dollar im Jahr 2022, bevor es auf etwa 16.000 US-Dollar fiel, was einem Rückgang von etwa 75 % entspricht. Le verwies auch auf eine aktuellere Entwicklung von 125.000 Dollar auf 60.000 Dollar, was einem Rückgang von etwa 50 % entspricht. Der Geschäftsführer von Strategy meinte dazu:
„In sieben Jahren, wenn Bitcoin bei einer Million steht und auf 750.000 Dollar fällt, wird das ein Rückgang von 25 % sein. Alle werden denken, dass das das Ende von Bitcoin ist. Und ich werde sagen: ‚Wartet auch dann ab.‘“
Le meinte, dass die starken Preisschwankungen, einschließlich der Befürchtungen eines Einbruchs auf 10.000 Dollar, Teil des historischen Zyklus von Bitcoin sind und aus einer langfristigen Perspektive betrachtet werden sollten. Zu extremen Abwärtsszenarien fügte Le hinzu: „Nun, zunächst einmal glaube ich nicht, dass Bitcoin auf 10.000 Dollar fallen wird. Ich halte das für äußerst unwahrscheinlich“, beschrieb er Bitcoin als technologische Transformation und argumentierte, dass frühere regulatorische Bedenken zurückgegangen seien. Le ging
näher auf die finanzielle Widerstandsfähigkeit ein und sprach über den gemeldeten nicht realisierten Verlust des Unternehmens in Höhe von 17 Milliarden US-Dollar im Quartal und darüber, wie Strategy reagieren würde, wenn Bitcoin über einen längeren Zeitraum bei etwa 8.000 US-Dollar gehandelt würde.„Es handelt sich um einen GAAP-Verlust“, sagte er und bezog sich dabei auf die Generally Accepted Accounting Principles (GAAP). „Das sind wirklich nur GAAP-Mark-to-Market-Verluste. Es handelt sich nicht um einen echten Barverlust für das Unternehmen.“ Er präzisierte weiter:
„Wenn Bitcoin fünf Jahre lang auf 8.000 US-Dollar fällt, dann stellen sich vielleicht Fragen, ob wir Bitcoin verkaufen müssen, aber der GAAP-Verlust ist nicht wirklich etwas, worüber wir uns Sorgen machen.“

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Le betonte, dass Strategy über Barmittel in Höhe von etwa 2,25 Milliarden Dollar verfügt und eine Hebelwirkung von etwa 10 bis 12 % aufweist, was er im Vergleich zu vielen anderen großen Unternehmen als konservativ bezeichnete. Er kam zu dem Schluss, dass das Unternehmen eine „Festungsbilanz“ aufweist, die es in die Lage versetzt, einer anhaltenden Volatilität ohne Zwangsverkäufe standzuhalten. Der Vorstandsvorsitzende Michael Saylor hat diese langfristige Haltung mit einer Doktrin bekräftigt, die er als „niemals verkaufen“ bezeichnet. Obwohl im Februar 2026 unrealisierte Verluste in Höhe von rund 5 Milliarden US-Dollar gemeldet wurden, erklärte Saylor diese Woche: „Wir werden nicht verkaufen, sondern jedes Quartal auf unbegrenzte Zeit Bitcoin kaufen.” Er bezeichnet Bitcoin als „digitales Kapital” und argumentiert, dass es unlogisch sei, es gegen eine abwertende Fiat-Währung einzutauschen.
FAQ 🧭
- Wie würde Strategy (MSTR) reagieren, wenn Bitcoin um 50 %, 75 % oder sogar auf 8.000 US-Dollar fallen würde? CEO Phong Le sagt, dass Investoren „durchhalten“ sollten, und betont, dass Rückgänge von 50 % bis 75 % in der Vergangenheit Teil der historischen Zyklen von Bitcoin sind.
- Signalisiert der GAAP-Verlust von Strategy in Höhe von 17 Milliarden US-Dollar ein Liquiditätsrisiko für die Aktionäre? Das Management beschreibt den gemeldeten GAAP-Verlust von 17 Milliarden US-Dollar pro Quartal als einen nicht zahlungswirksamen Mark-to-Market-Effekt und nicht als operativen Cash-Verlust und argumentiert, dass dies die unmittelbare Liquiditätslage des Unternehmens nicht beeinträchtigt.
- Wie stark ist die Bilanz von Strategy angesichts der Volatilität von Bitcoin? Strategy meldet rund 2,25 Milliarden US-Dollar an Barmitteln und eine Verschuldungsquote von 10 % bis 12 %, was von den Führungskräften als konservativ und ausreichend bezeichnet wird, um auch während längerer Krypto-Baissephasen eine „feste Bilanz“ aufrechtzuerhalten.
- Wie sieht Michael Saylors langfristige Kapitalallokationsstrategie für Bitcoin aus? Der Vorstandsvorsitzende Michael Saylor bekräftigt seine „Never-sell“-Politik und erklärt, dass Strategy plant, auf unbestimmte Zeit jedes Quartal Bitcoin zu kaufen.




