WhiteBIT, eine Kryptowährungsbörse, die kürzlich von Russland als „unerwünschte Organisation“ bezeichnet wurde, erklärte, sie habe nach der Sperrung russischer und belarussischer Nutzer im Jahr 2022 30 % ihrer Kundenbasis verloren.
WhiteBIT weist russisches Verbot zurück und verweist auf Marktausstieg 2022 und achtfache globales Wachstum.

Ein Ehrenabzeichen
WhiteBIT, die Kryptowährungsbörse, die kürzlich von der russischen Generalstaatsanwaltschaft als „unerwünschte Organisation“ eingestuft wurde, hat das Label als die „stärkste Bestätigung“ ihrer unerschütterlichen Unterstützung für die Ukraine charakterisiert. Die Börse behauptet, dass die russische Entscheidung faktisch gegenstandslos sei, da das Unternehmen sich bereits proaktiv und „weitgehend“ aus dem russischen Markt zurückgezogen habe.
Die Börse stellte fest, dass die Bezeichnung ihre aktuellen Operationen voraussichtlich nicht beeinträchtigen wird, da im frühen Jahr 2022 entscheidende Schritte unternommen wurden. Nach der russischen Invasion in die Ukraine implementierte WhiteBIT eine vollständige Blockade von Nutzern aus Russland und Belarus und stellte alle Handelspaare mit dem russischen Rubel ein.
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In einer Erklärung, die mit Bitcoin.com News geteilt wurde, erkannte WhiteBIT an, dass dieser prinzipielle Standpunkt zwar den Kundenbestand damals um 30% sinken ließ, der Schritt letztendlich aber den Weg für ein nachhaltigeres internationales Wachstum ebnete. Seitdem ist die Börse mehr als achtfach gewachsen und hat sich zu einer weltweit anerkannten Plattform entwickelt, die strengen internationalen Compliance-Standards entspricht.
„WhiteBIT operiert nicht im russischen Markt und hat dort seit 2022 keine Nutzer oder Geschäftstätigkeiten,“ erklärte das Unternehmen. „Das Unternehmen bleibt auf globales Wachstum, Transparenz und die Unterstützung der Ukraine fokussiert und steht zu den Werten, die seine Entscheidungen von Anfang an geleitet haben.“
Die russische Bezeichnung, die sich auf die Muttergesellschaft W Group und ihre verbundenen Unternehmen erstreckt, wurde Berichten zufolge unter der Behauptung ausgestellt, dass die Plattform als Kanal für „illegale“ Geldtransfers diene. Während russische Behörden der Plattform vorwarfen, Gelder für das Militär zu mobilisieren, war WhiteBIT offen über seine Beiträge.
Das Unternehmen bestätigte, dass es etwa 11 Millionen Dollar aus eigenen Mitteln gespendet hat, um die Verteidigungskräfte der Ukraine und humanitäre Initiativen für Zivilisten zu unterstützen. Darüber hinaus hat die Börse über ihren Whitepay-Service insgesamt mehr als 160 Millionen Dollar an Kryptowährungs-Spenden für humanitäre Hilfen und verteidigungsbezogene Fundraising-Aktivitäten erleichtert.
Für diese Bemühungen haben sowohl WhiteBIT als auch sein Gründer Volodymyr Nosov hohe Auszeichnungen von der ukrainischen Regierung und den Sicherheitsdiensten erhalten, fügte die Erklärung hinzu.
FAQ 💡
- Warum hat Russland WhiteBIT als unerwünscht eingestuft? Russland beschuldigte die Börse illegaler Geldtransfers im Zusammenhang mit der ukrainischen Verteidigung.
- Operiert WhiteBIT noch in Russland? Nein, WhiteBIT hat Russland und Belarus 2022 vollständig verlassen.
- Wie hat sich die Entscheidung auf WhiteBITs Geschäft ausgewirkt? Die Bezeichnung hat keine Auswirkungen, da das Unternehmen russische Nutzer und Rubel-Handel bereits blockiert hatte.
- Welche Unterstützung hat WhiteBIT der Ukraine geleistet? WhiteBIT hat 11 Millionen Dollar gespendet und über Whitepay 160 Millionen Dollar an Krypto-Hilfen ermöglicht.




