In einer bedeutenden Aktion gegen westliche Banken hat ein Gericht in Sankt Petersburg Vermögenswerte von über 763 Millionen Dollar von Unicredit, Deutsche Bank und Commerzbank beschlagnahmt, nach einem Streit mit einer Tochtergesellschaft von Gazprom. Diese Beschlagnahme, eine der größten seit Moskaus Invasion in der Ukraine, umfasst 504 Millionen Dollar von Unicredits Vermögenswerten, was etwa 4,5% seiner Bestände in Russland entspricht, und 260 Millionen Dollar von den Vermögenswerten der Deutschen Bank. Dem Gericht zufolge ist es den Banken auch untersagt, ihre Geschäfte in Russland zu verkaufen. Der Streit begann, als das Unternehmen forderte, dass die Banken Garantien unter einem Vertrag mit dem deutschen Ingenieurunternehmen Linde zahlen, was die Banken ablehnten und eine mögliche Verletzung europäischer Sanktionen anführten. Die Beschlagnahmungen veranlassten Italiens Außenminister, ein Treffen einzuberufen, um die Auswirkungen auf Unicredit zu besprechen. Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund, dass westliche Länder die Vermögenswerte russischer Banken als Teil ihrer Sanktionen gegen Russland einfrieren und damit den finanziellen Machtkampf zwischen Russland und dem Westen weiter eskalieren.
Westeuropäische Banken stehen vor bedeutender Vermögensbeschlagnahmung in Russland wegen Streitigkeiten mit Gazprom-Tochterunternehmen
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