Bit Global hat offiziell seine 1-Milliarde-Dollar-Klage gegen Coinbase fallen gelassen, wobei beide Unternehmen übereinstimmten, den Fall mit Präjudiz abzulehnen, wie aus einer gemeinsamen Gerichtseinreichung vom Freitag hervorgeht.
WBTC-Delisting-Streit endet: Bit Global stellt Verfahren gegen Coinbase ein

Antitrust-Vorwurf fallen gelassen
Die gemeinsame Vereinbarung, eingereicht beim U.S. District Court für den Northern District of California, bestätigt, dass der Streit zwischen Bit Global Digital Limited und Coinbase Global Inc. nun beigelegt ist. Die “mit Präjudiz”-Kennzeichnung stellt sicher, dass die Ansprüche nicht erneut eingereicht werden können, was auf eine endgültige Lösung zwischen den beiden Kryptowährungsunternehmen hinweist.
Die Einreichung vermerkt, dass jede Partei für ihre eigenen Rechtskosten verantwortlich sein wird. Die ursprüngliche Klage von Bit Global wurde Anfang 2025 eingereicht und behauptete, dass Coinbase sich an wettbewerbswidrigem Verhalten beteiligt habe, indem es Wrapped Bitcoin (WBTC) von seiner Plattform entfernt habe. Das Delisting erfolgte kurz nach der Einführung von Coinbase’s eigenem konkurrierenden Token, cbBTC.
Gemäß der nun abgewiesenen Klage von Bit Global wurde das Delisting als kalkulierter Versuch dargestellt, Liquidität auf Coinbase’s eigenen Token zu lenken. Die Einreichung erregte Interesse in der gesamten Krypto-Welt. Zu der Zeit stand Coinbase zu seiner Entscheidung, und sein Anwaltsteam argumentierte, dass die Börse einfach ihre strengen Notierungsstandards einhalte.
Die neueste Gerichtseinreichung offenbarte keine finanzielle Vereinbarung zwischen den Parteien, sondern verwies stattdessen auf eine gemeinsame Entscheidung, den Fall stillschweigend zu schließen. Richterin Araceli Martinez-Olguín überwachte den Fall.




