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Warum die SEC den Ripple-Fall nicht abgeschlossen hat — Krypto-Anwalt bietet gewagte Theorie an

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Warum zögert die SEC die Abweisung des Ripple-Falls hinaus? Ein Rechtsexperte schlägt einen überraschenden Grund vor, der XRP-Inhaber und die Zukunft von Ripple beeinflussen könnte.

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Warum die SEC den Ripple-Fall nicht abgeschlossen hat — Krypto-Anwalt bietet gewagte Theorie an

Ripple vs SEC: Das Geheimnis hinter der Verzögerung

Anwalt James Murphy, auch bekannt als Metalawman, hat eine Theorie zur Verzögerung der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) bei der Abweisung ihres Falls gegen Ripple aufgestellt. Als Spezialist für Finanzdienstleistungsrecht analysiert er häufig Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit Kryptowährungen, einschließlich des Ripple vs. SEC-Prozesses.

Am 1. März äußerte er auf der Social-Media-Plattform X: „Ich habe eine Theorie zur unerklärten Verzögerung der SEC, den Ripple-Fall abzulehnen.“ Der Anwalt schlug vor:

Es könnte nicht die SEC sein. Es könnte sein, dass Ripple hart verhandelt, um die SEC dazu zu bringen, einige oder alle Entscheidungen von Richterin Torres aufzuheben.

Obwohl das Urteil größtenteils positiv für XRP-Inhaber war, bemerkte Murphy, dass Ripple Bedenken hinsichtlich bestimmter Feststellungen haben könnte. „Die Entscheidung von Torres war zweifellos großartig für XRP-Inhaber, aber die (a) Feststellung von Verstößen gegen das Wertpapierrecht und die (b) einstweilige Verfügung (mit den begleitenden „bad boy“-Bestimmungen) sind nicht so großartig für Ripple. Dies trifft besonders zu, wenn Ripple ein zukünftiges befreites Wertpapierangebot oder einen Börsengang in Betracht zieht“, detaillierte er.

Die SEC klagte Ripple im Dezember 2020 an und behauptete, XRP sei ein nicht registriertes Wertpapier. Im Juli 2023 entschied Richterin Torres, dass XRP im Einzelhandel kein Wertpapier sei, aber im institutionellen Verkauf. Ripple wurde im August 2024 mit einer Geldstrafe von 125 Millionen US-Dollar belegt, weit weniger als die 2 Milliarden US-Dollar, die die SEC forderte. Die SEC legte im Oktober 2024 Berufung ein, und im März 2025 bleibt der Fall ungelöst, mit bedeutenden regulatorischen Auswirkungen.

Der Anwalt spekulierte, dass die SEC einem Vergleich zugestimmt hätte, bei dem beide Parteien ihre Berufungen zurückzogen und Ripple die 125 Millionen Dollar Strafe zahlte. Er erklärte:

Ich glaube, die SEC hätte einem Vergleich zugestimmt, bei dem beide Seiten ihre Berufungen ablegen und die SEC die 125 Millionen Dollar Strafe nimmt – blitzschnell. Daher macht es für mich zumindest Sinn, dass Ripple für einen besseren Deal verhandeln könnte.

Er betonte die spekulative Natur seiner Theorie und sagte: „Das ist alles reine Spekulation meinerseits. Ich könnte falsch liegen. Wäre nicht das erste Mal.“

In einem Folgebeitrag hob Murphy hervor, dass Bundesrichter zunehmend zögerlich geworden sind, frühere Urteile im Rahmen von Vergleichen aufzuheben. Während dies in der Vergangenheit häufiger vorkam, haben sich die Einstellungen der Richter in den letzten Jahren geändert. Er warnte, dass selbst wenn Ripple und die SEC eine Vereinbarung treffen würden, die Genehmigung eines Richters nicht garantiert wäre. Seine Einsichten fügen dem laufenden Rechtsstreit eine weitere Ebene der Komplexität hinzu, da Ripples langfristige regulatorische Strategie ungewiss bleibt.

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