US-Gesetzgeber verstärken den Druck auf die Lieferketten im Krypto-Mining, während Elizabeth Warren Bitmains Verbindungen in die USA ins Visier nimmt und Alarm schlägt hinsichtlich ausländischer Einflussnahme, Sicherheitslücken in der Infrastruktur und politisch motivierter Partnerschaften, die die Zukunft des Bitcoin-Minings prägen.
Warren drängt das Handelsministerium, sich mit den Sicherheitsrisiken von Bitmain und den Verbindungen zu Trump im Kryptobereich auseinanderzusetzen

Warren nimmt Bitmain, Trumps Krypto-Verbindungen und Sicherheitsrisiken ins Visier
Die verstärkte Kontrolle von mit Kryptowährungen verbundenen Lieferketten hat nun auch das US-Handelsministerium erreicht. Der Senatsausschuss für Banken, Wohnungswesen und städtische Angelegenheiten gab am 30. März 2026 bekannt, dass die US-Senatorin Elizabeth Warren am 26. März einen Brief an Handelsminister Howard Lutnick geschickt habe, in dem sie die Aufsicht über Bitmain in Frage stellte, einen chinesischen Hersteller von Bitcoin-Mining-Hardware, der mit einem Unternehmen verbunden ist, an dem Eric Trump beteiligt ist.
Die in dem Schreiben dargelegten Bedenken konzentrieren sich auf potenzielle Schwachstellen in der Infrastruktur und Risiken durch ausländische Einflussnahme im Zusammenhang mit in den Vereinigten Staaten eingesetzten Mining-Geräten. Warren schrieb:
„Angesichts möglicher Ermittlungen bestand die Strategie von Bitmain Berichten zufolge darin, ‚eine Allianz mit einem der Kinder von Präsident Donald Trump‘ einzugehen, insbesondere mit Eric Trump, dem Mitbegründer des Krypto-Mining-Unternehmens American Bitcoin.“
„In einem kürzlich geführten Interview bestätigte Michael Ho, CEO von American Bitcoin, neben seinem Geschäftspartner Eric Trump sitzend, dass Bitmain ‚für uns ein führender Hersteller war‘“, merkte Warren an. Der Brief verweist auch auf Untersuchungen der Bundesbehörden, ob auf solche Hardware innerhalb der US-Stromnetze aus der Ferne zugegriffen oder diese ausgenutzt werden könnte.
Finanzierungsgeschäfte, Exportkontrollen und Debatte um die Sicherheit im Mining
Weitere Details beleuchten frühere Maßnahmen der US-Bundesbehörden gegen Sophgo Technologies Ltd., ein mit Bitmain verbundenes Unternehmen, das auf die schwarze Liste des Handelsministeriums gesetzt wurde, weil es Chinas Ambitionen im Bereich der fortschrittlichen Halbleitertechnik unterstützt habe. Das Dokument stellt fest, dass Bitmain einen großen Anteil an der weltweiten Produktion von Mining-Hardware dominiert und in früheren Berichten mit chinesischen Staatsinteressen in Verbindung gebracht wurde, was umfassendere Bedenken hinsichtlich der Lieferkette und der Nachrichtendienste aufwirft. Die Gesetzgeber betonten, dass die Behörde die Zuständigkeit für Exportkontrollen und Risiken im Bereich der Kommunikationstechnologie habe, was sie in den Mittelpunkt von Durchsetzungsentscheidungen im Zusammenhang mit kryptobezogener Infrastruktur mit Auslandsbezug stelle.
Gegenargumente von Branchenvertretern und Trump-nahen Beamten charakterisieren die Situation als strategische Maßnahme zur Stärkung der innerstaatlichen Kontrolle über die Bitcoin-Mining-Kapazitäten. Führungskräfte und Berater des Handelsministeriums vertreten die Ansicht, dass die Konzentration der Hash-Rate innerhalb der Vereinigten Staaten die nationalen Sicherheitsziele stärkt. Führende amerikanische Bitcoin-Vertreter, darunter Ho, haben auf die Position von Bitmain als primären Ausrüstungslieferanten hingewiesen, während Befürworter günstige Finanzierungsvereinbarungen als gängige Geschäftspraxis interpretieren. Branchenverbände haben zudem Behauptungen zurückgewiesen, Mining-Hardware könne Netzsysteme beeinträchtigen, und verweisen dabei auf die Trennung zwischen Mining-Betrieb und der Steuerung kritischer Infrastruktur sowie auf Demand-Response-Mechanismen, die es Anlagen ermöglichen, den Stromverbrauch in Spitzenzeiten zu reduzieren. Weitere Untersuchungen konzentrieren sich auf finanzielle Vereinbarungen zwischen Bitmain und American Bitcoin, darunter Ausrüstungsgeschäfte, die auf zukünftigen Bitcoin-Zahlungen statt auf Bargeld basieren. Warren behauptete:
„Bitmain gewährte Eric Trumps American Bitcoin ‚ungewöhnliche‘ Konditionen, darunter den Tausch von Ausrüstung im Wert von Hunderten von Millionen Dollar gegen zukünftige, ‚verpfändete‘ Bitcoins anstelle von Bargeld – ein Geschäft, das einige Branchenexperten als ‚deutlich großzügig gegenüber American Bitcoin‘ betrachteten.“
Der Brief schließt mit der Aufforderung, Unterlagen und Antworten bis zum 9. April 2026 vorzulegen, und stellt fest: „Entscheidungen zur nationalen Sicherheit im Zusammenhang mit US-Exportkontrollen und Handelsgesetzen müssen vor unzulässiger politischer Einflussnahme geschützt werden.“

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FAQ 🧭
- Warum steht Bitmain unter US-amerikanischer Beobachtung? Gesetzgeber führen nationale Sicherheitsrisiken an, die mit im Ausland ansässiger Mining-Hardware und Lieferketten verbunden sind.
- Wie könnte Krypto-Mining-Hardware die Sicherheit der Infrastruktur beeinträchtigen?
Behörden prüfen, ob auf die Geräte aus der Ferne zugegriffen werden kann oder ob sie Stromversorgungssysteme beeinträchtigen könnten. - Was beunruhigt Investoren an Bitmain und US-amerikanischen Bitcoin-Geschäften? Ungewöhnliche Finanzierungsbedingungen mit zukünftigen Bitcoin-Zahlungen werfen Fragen zur Unternehmensführung und zu Risiken auf.
- Was bedeutet dies für das Wachstum des Bitcoin-Minings in den USA?
Die politische Debatte dreht sich um die Ausweitung der inländischen Hash-Rate im Vergleich zu den Risiken einer Abhängigkeit vom Ausland.




