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Vorsitzender der nigerianischen Antikorruptionsbehörde warnt vor Krypto-Risiken und ruft zu stärkerer Regulierung auf.

Der Vorsitzende der nigerianischen Antikorruptionsbehörde hat eine eindringliche Warnung ausgesprochen, dass Nigerias Finanzsystem einem großflächigen Missbrauch ausgesetzt sein könnte, wenn die Kryptowährungsaktivitäten des Landes unreguliert bleiben.

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Vorsitzender der nigerianischen Antikorruptionsbehörde warnt vor Krypto-Risiken und ruft zu stärkerer Regulierung auf.

Zusammenarbeit für Compliance und den Schutz von Investoren

Ola Olukoyede, der Vorsitzende der Economic and Financial Crimes Commission (EFCC), beschrieb Krypto als einen mächtigen „Motor für globale Innovation und Wohlstandsschaffung“. Dennoch warnt er, dass es auch ein potenzieller „Ermöglicher für Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Betrug“ sei. Olukoyede betonte, dass das Fehlen von Regulierung die Grenze zwischen legitimen Betreibern und Betrügern verwischt, was das gesamte Ökosystem anfällig für Ausbeutung macht.

„Krypto ist das neue Öl. Es steckt so viel Geld darin. Aber das Ökosystem muss ordnungsgemäß reguliert werden“, sagte Olukoyede. „Ohne diese Regulierung werden selbst seriöse Akteure in Schwierigkeiten geraten. Leider sehen wir, dass politisch exponierte Personen und sogenannte legitime Akteure Krypto für Geldwäschezwecke ausnutzen.“

Der EFCC-Chef forderte eine Zusammenarbeit mit der Stakeholders in Blockchain Technology Association of Nigeria (SIBAN) und anderen Blockchain-Stakeholdern. Er forderte die Vereinigung auf, der Aufklärung der Investoren und der Compliance Priorität einzuräumen, indem sie vorschlugen, dass sie eine entscheidende Rolle als Hinweisgeber spielen könnten, indem sie schlechte Akteure melden.

„Sie können mit uns zusammenarbeiten, um Geldwäsche zu stoppen. Sie können den Whistleblower spielen. Sie können Hinweisgeber sein. Je mehr Aufklärung und Schulung wir anbieten, desto stärker wird unsere Wirtschaft“, fügte er hinzu.

In Reaktion darauf bestätigte SIBAN-Leiter Obinna Iwuno die Bereitschaft der Vereinigung für die Regulierung und erklärte, dass sie bereits einen Verhaltenskodex entwickelt habe, der sich an globalen Best Practices orientiert. Iwuno betonte, dass SiBAN seit 2018 konsequent Regulierung gefordert habe, um Kapitalflucht zu verhindern und die Wirtschaft zu schützen.

Der SIBAN-Leiter hob hervor, dass die Vereinigung daran interessiert sei, mit der EFCC bei Anti-Scam-Kampagnen, Betrugsberichten und der Aufklärung von Investoren zusammenzuarbeiten. Er wies darauf hin, dass SIBAN bereits know your customer (KYC)-Compliance für digitale Asset-Plattformen vorgeschrieben hat und Betreiber dazu verpflichtet, engagierte Compliance-Beauftragte zu haben.

Allerdings warnte Iwuno auch davor, Innovation zu ersticken und merkte an, dass die Regulierung ein Gleichgewicht finden müsse. Er äußerte die Hoffnung, dass eine starke Partnerschaft mit der EFCC dazu beitragen würde, dies zu erreichen, sodass die aktive Jugendbevölkerung Nigerias weiterhin in diesem Bereich innovieren kann, ohne die Nation Gefahren wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auszusetzen.

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