Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, warnt davor, dass globale Spannungen, Zölle und Kriege die Weltordnung neu gestalten, wobei der Westen nicht mehr seinen früheren Einfluss hat. Sie hebt den Machtkampf zwischen den USA und China sowie Putins Ambitionen als zentrale Störfaktoren hervor und fordert die EU auf, eine aktive Rolle in der Gestaltung der neuen globalen Landschaft zu übernehmen. Trotz der US-Zölle und geopolitischer Herausforderungen bemerkt von der Leyen ein wachsendes Interesse am Handel mit Europa von Nationen weltweit. Sie hat kürzlich die EU-China-Beziehungen mit dem chinesischen Premierminister Li Qiang erörtert und dabei die Notwendigkeit eines reformierten Handelssystems sowie die Behebung von Handelsumlenkungen durch Zölle betont. Ein WTO-Bericht prognostiziert einen Anstieg der chinesischen Exporte nach Europa um 6% aufgrund der Entkoppelung zwischen den USA und China, während von der Leyen Wachsamkeit fordert, um eine Marktflutung durch chinesische Waren zu verhindern. Die EU sieht sich vorübergehenden US-Zöllen von 20% gegenüber, während China mit Zöllen von 245% konfrontiert ist, was die globalen Auswirkungen des Handelskriegs unterstreicht.
Von der Leyen: Globale Spannungen und Zölle gestalten die Weltordnung neu und verringern den Einfluss des Westens
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