Core Scientific wandelt seinen Kryptowährungs-Mining-Campus in Denton, Texas, in ein 6,1 Milliarden Dollar teures Datenzentrum für künstliche Intelligenz (KI)-Arbeitslasten um, was auf eine Änderung seiner Geschäftsstrategie angesichts der steigenden Nachfrage nach KI-gesteuertem Computing hinweist.
Von Bitcoin zu KI: Core Scientifics $6,1 Milliarden Denton-Transformation
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Core Scientifics Denton Campus als Standort für ein 6,1 Milliarden Dollar KI-Projekt
Core Scientific (Nasdaq: CORZ) hat überarbeitete Mietverträge und Stromverträge mit der Stadt Denton abgeschlossen, die die Erweiterung seiner bestehenden Anlagen ermöglichen und den Zugang zu 394 Megawatt Strom sichern. Dies stellt ein bedeutendes Upgrade von der ursprünglichen Zuweisung von 297 Megawatt dar. Die Umstellung steht im Einklang mit Core Scientifics Umschwenken vom Bitcoin (BTC)-Mining hin zur KI-zentrierten Datenverarbeitung, die im Vergleich zur Volatilität der Kryptowährung stabile, langfristige Einnahmen bietet.
Die Erweiterung des Denton Campus ist Teil von Core Scientifics umfassenderer Strategie, mehr seiner neun in den USA basierten Datenzentren auf KI-Anwendungen zu konzentrieren. CEO Adam Sullivan bemerkte, dass der Standort voraussichtlich einen der größten GPU-Supercomputer Nordamerikas beherbergen wird. Der Schritt spiegelt auch einen Trend unter Bitcoin-Mining-Unternehmen wider, sich an den KI-Boom anzupassen. Branchenkollegen wie Terawulf und Bit Digital haben sich ebenfalls auf Hochleistungsrechnern diversifiziert.
Der Stadtrat von Denton genehmigte Anfang dieser Woche Änderungen an den Vereinbarungen von Core Scientific, wodurch das Unternehmen zusätzliche 47 Hektar pachten kann, wodurch sich die Gesamtfläche auf 78 Hektar erhöht. Core Scientific besteht darauf, dass die Erweiterung voraussichtlich 130 bis 300 Vollzeitarbeitsplätze schaffen wird, mit Gehältern im Durchschnitt von 70.000 bis 75.000 US-Dollar jährlich. Das Unternehmen strebt auch Anreize auf staatlicher Ebene an, um die Kosten auszugleichen.
Dieser Wandel folgt auf Core Scientifics Aufstieg aus der Insolvenz im Januar. Durch die Diversifizierung seiner Aktivitäten will das Unternehmen sich als führender Anbieter von Datenzentren etablieren und gleichzeitig begrenzte Bitcoin-Mining-Aktivitäten fortsetzen. Das Unternehmen berichtete, dass seine laufenden Verträge mit KI-Kunden, wie Coreweave, einen Gesamtwert von 8,7 Milliarden US-Dollar über 12 Jahre aufweisen.
Trotz der finanziellen Chancen wirft die energieintensive Natur solcher Projekte Bedenken bei lokalen Behörden auf. Mit dem steigenden Bedarf an KI und Infrastruktur für Datenzentren bleibt die Debatte über die Balance zwischen Entwicklung und Ressourcenverteilung bestehen.




