Bereitgestellt von
Crypto News

Vitalik Buterin sagt, dass DAOs ein Umdenken über das Abstimmen von Token-Inhabern hinaus benötigen

Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin ruft zu einer neuen Generation von dezentralen autonomen Organisationen (DAOs) auf, die über das Abstimmen von Token-Inhabern hinausgehen. Er argumentiert, dass das heutige dominante DAO-Modell ineffizient, fragil und anfällig für politische Einflussnahme ist.

GESCHRIEBEN VON
TEILEN
Vitalik Buterin sagt, dass DAOs ein Umdenken über das Abstimmen von Token-Inhabern hinaus benötigen

Buterin drängt auf klügere DAOs, die über einfaches Token-Voting hinausgehen

Buterin legte seine Kritik in einem detaillierten Beitrag auf X dar und schrieb: „Wir brauchen mehr DAOs – aber andere und bessere DAOs“, während er warnte, dass das Konzept sich auf „eine Schatzkammer, die durch Abstimmung der Token-Inhaber kontrolliert wird“ verengt hat, eine Struktur, die er sagte, lediglich „funktioniert“, anstatt tiefere Governance-Probleme zu lösen.

Laut Buterin hat sich die tokenbasierte Governance als anfällig für Manipulation erwiesen, insbesondere in Systemen, die auf subjektiven Entscheidungen basieren. Er bemerkte, dass Wale Ergebnisse beeinflussen können und dass „ein tokenbasiertes Orakel keine höheren Angriffskosten als seine Marktkapitalisierung haben kann“, was es ungeeignet macht, hochpreisige Systeme zu sichern, ohne übermäßige wirtschaftliche Renten abzuschöpfen.

Vitalik Buterin Says DAOs Need a Rethink Beyond Token-Holder Voting

Buterin argumentierte, dass bessere DAOs eine wesentliche Infrastruktur sind, insbesondere für Orakel, On-Chain-Streitschlichtung und kuratierte Listen wie genehmigte Anwendungen, Schnittstellen und Vertragsadressen. Er wies auch darauf hin, dass DAOs praktische Werkzeuge sind, um schnell kurzfristige Projekte zu starten und langfristige Wartung zu gewährleisten, wenn sich ursprüngliche Teams zurückziehen.

Um das Problem zu umreißen, stützte sich Buterin auf sein „konvex versus konkav“ Entscheidungsmodell und schlug vor, dass unterschiedliche Governance-Herausforderungen unterschiedliche Strukturen erfordern. Konkave Probleme profitieren von breiter Teilnahme und Kompromissen, während konvexe Probleme entschlossenes Führungshandeln erfordern, das durch dezentrale Sicherheitsvorkehrungen im Zaum gehalten wird.

Auch lesen: Bitcoin und Ether ETFs verzeichnen wöchentliche Zuflüsse von 1,9 Milliarden Dollar trotz spätem Rückgang

Er wies auch auf zwei strukturelle Hürden hin, die die DAO-Governance heute plagen: Privatsphäre und Entscheidungsmüdigkeit. Ohne Privatsphäre, warnte er, wird Governance „ein soziales Spiel“, während ständiges Abstimmen im Laufe der Zeit zu abnehmender Teilnahme führt. Laut Daten, die von deepdao.io zusammengestellt wurden, belaufen sich die kombinierten Schatzkammerbestände der DAOs derzeit auf 13,6 Milliarden Dollar, wobei Mantle die Liste nach Bilanzsumme anführt.

Mit Blick in die Zukunft sagte Buterin, dass Fortschritte bei Zero-Knowledge-Proofs, sorgfältig eingeschränkter künstlicher Intelligenz und verbesserten Kommunikationswerkzeugen eine Governance-Renaissance freisetzen könnten – vorausgesetzt, DAOs werden mit Blick auf soziale Koordination gestaltet, nicht nur auf Code. „In allen Fällen brauchen wir neue Designs“, schrieb er und fügte hinzu, dass Governance, Kommunikation und Werkzeuge gleichermaßen gewichtet werden sollten.

FAQ ❓

  • Was kritisiert Vitalik Buterin an den aktuellen DAOs?
    Er sagt, die meisten DAOs verlassen sich auf Token-Inhaber-Abstimmungen, die ineffizient, anfällig für Übernahmen und übermäßig politisch sind.
  • Warum sagt Buterin, dass Token-Voting riskant ist?
    Er argumentiert, dass Wale Ergebnisse manipulieren können und dass tokenbasierte Systeme die Sicherheit auf ihren Marktwert begrenzen.
  • Welche Arten von DAOs möchte Buterin sehen?
    DAOs, die sich auf Orakel, Streitschlichtung, kuratierte Listen und langfristige Projektwartung konzentrieren.
  • Wie könnten zukünftige DAOs die Governance verbessern?
    Durch den Einsatz von Privatsphäre-Tools, die Reduzierung von Entscheidungsmüdigkeit und die Gestaltung von Systemen, die menschliches Urteilsvermögen unterstützen, anstatt es zu ersetzen.
Tags in diesem Artikel