Nach dem Pausendrama vom Dienstag und Mittwoch trat eine weitere Erscheinung aus der Bitcoin-Vergangenheit auf die Bühne. Drei Wallets, die 2013 erstellt wurden, brachen endlich ihr 12-jähriges Schweigen und verschoben 300 BTC—die jetzt über 35 Millionen Dollar wert sind—als wäre es Kleingeld.
Vintage 2013 Bitcoin-Wallets werfen nach 12-jährigem Schweigen 300 BTC in Bitstamp ab

Von $40K zu über $35 Millionen: 2013 Bitcoins bewegen sich nach 12-jähriger Ruhepause
Bei den Blockhöhen 915227 bis 915232 enthüllt btcparser.com Daten ein Trio von P2PKH (Pay-to-Public-Key-Hash) Wallets, die aus einem 12-jährigen Schlaf erwachten und 300 BTC zum ersten Mal seit dem 2. September 2013 bewegten. Im September 2013 lag der Wert von BTC bei nur $135 pro Stück, was den 300-Münzen-Schatz auf bescheidene $40,500 setzte.
Schneller Vorlauf bis heute, und mit Werten, die über 35 Millionen Dollar liegen, ist dieser Hort in 12 Jahren um 86,419% gewachsen. Jedes der drei Wallets schob 100 BTC in eine einzige P2SH (Pay-to-Script-Hash) Adresse. Die Adresse führt zurück zu Bitstamp, was darauf hindeutet, dass die Münzen entweder im Austausch aufbewahrt oder—wahrscheinlicher—mit großem Gewinn verkauft oder auf der Plattform in Altcoins umgetauscht werden.
Viele jahrzehntealte Bitcoin-Wallets sind im Jahr 2025 erwacht, wobei viele Münzen wahrscheinlich verkauft oder gegen andere digitale Vermögenswerte getauscht wurden. Aber Liquidation ist nicht das einzige Motiv in diesem Jahr. Eine Anzahl von ruhenden Wallets, die mit älteren P2PKH (Pay-to-Public-Key-Hash) Adressen verbunden sind, wird in neuere Formate umgewandelt, vor allem um die drohende Gefahr des Quantencomputings abzuwenden.
Sowohl P2PKH als auch P2PK Wallets legen ihre öffentlichen Schlüssel im Moment der Ausgabe der Münzen onchain offen. Dort liegt die Gefahr—Quanten Algorithmen wie Shor’s könnten theoretisch private Schlüssel aus diesen offen gelegten öffentlichen Schlüsseln in Minuten zurückentwickeln. Um dieser Bedrohung zuvorzukommen, verlagern langfristige Inhaber—sogar diejenigen, die Münzen aus den frühesten Bitcoin-Tagen besitzen—Mittel in neuere, quantensichere Adresstypen.
Da alle 300 Münzen von 2013 direkt in Bitstamp geflossen sind, stehen die Chancen stark für einen Verkauf statt einer einfachen Haushaltsführung. Während Quantenbedenken einige Aktivitäten ruhender Wallets erklären, sieht dieser spezifische Fall weitaus transaktionaler aus. Mit der Einbindung der Börse kann man sicher annehmen, dass diese Bitcoins nicht nur bewegt wurden—sie wurden gehandelt.




