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Vanguards neuer CEO bekräftigt: Keine Krypto-ETFs in der zukünftigen Strategie

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Der neue CEO von Vanguard, Salim Ramji, bekräftigt die vorsichtige Haltung des Unternehmens zu Krypto-Exchange-Traded Funds (ETFs) und betont Innovation und kundenorientierte Strategien, während er den Start eines Krypto-ETF ablehnt. Ramji, ein ehemaliger Blackrock-Manager, hebt Vanguards Stärken im aktiven Festzinsmanagement und das Engagement für kostengünstige Investitionen hervor und bleibt damit den Grundprinzipien des Unternehmens treu.

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Vanguards neuer CEO bekräftigt: Keine Krypto-ETFs in der zukünftigen Strategie

Vanguard CEO Salim Ramji schließt die Einführung von Krypto-ETFs aus

Der neue CEO von Vanguard, Salim Ramji, diskutierte die zukünftige Strategie des Unternehmens, einschließlich seiner Haltung zur Einführung eines Krypto-Exchange-Traded Fund (ETF), in einem Interview mit Etf.com, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. Vanguard, eines der weltweit größten Investmentmanagementunternehmen, gab am 14. Mai bekannt, dass der 53-jährige ehemalige Blackrock-Manager ab dem 8. Juli die Position des CEO übernehmen wird.

Während des Interviews wurde Ramji nach der Möglichkeit gefragt, dass Vanguard sein ETF-Angebot erweitert, insbesondere im wachsenden Krypto-Sektor, angesichts seiner umfangreichen Erfahrung mit der Verwaltung von über 1.400 ETFs in der Ishares-Division von Blackrock. Blackrocks Ishares Bitcoin Trust (IBIT) ist derzeit der Top-Performer auf dem Markt für Spot-Bitcoin-ETFs.

Ramji machte deutlich, dass die Strategie von Vanguard sich von seinen Wettbewerbern unterscheiden wird. Er erklärte:

Ich werde nicht die Wettbewerber kopieren. Es ist wichtig, dass ein Unternehmen konsequent zu dem bleibt, was es ist. Vanguard muss durch die Brille unserer Kunden sehen. Aber ich will mehr Innovation.

Er hob die Stärken des Unternehmens im aktiven Festzinsmanagement hervor und bemerkte: “Wir haben eine herausragende aktive Festzinskompetenz.” Ramji betonte auch, dass “Vanguard seit seinen Anfängen aktive Fonds hatte und eines der größten Unternehmen für aktives Management ist.” Er bekräftigte das Engagement des Unternehmens für Jack Bogles “Kostenproblem-Hypothese” und schloss:

Wir werden keine Krypto-ETFs einführen.

Im Januar 2024 machte Vanguard Schlagzeilen, indem es den Hype um Spot-Bitcoin-ETFs ablehnte und sich von anderen Finanzfirmen abhob. Das Unternehmen betrachtet Kryptowährung als eine unreife Anlageklasse ohne inhärenten wirtschaftlichen Wert, mit erheblicher Volatilität und dem Potenzial, Portfolios zu stören.

Was denken Sie über die Entscheidung von Vanguard, die Einführung von Krypto-ETFs zu vermeiden? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.