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VAE führt rückwirkende Mehrwertsteuerbefreiungen für Krypto-Transaktionen ein

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Die Vereinigten Arabischen Emirate haben Änderungen der Mehrwertsteuer eingeführt, die Krypto-Transaktionen betreffen und die Steuerpflichten für Unternehmen im digitalen Asset-Bereich neu definieren. Unter den neuen Regeln müssen Unternehmen, die mit Kryptowährungen und anderen digitalen Assets handeln, ihre Steuerpositionen sorgfältig evaluieren, insbesondere da einige Bestimmungen rückwirkend auf Transaktionen seit 2018 anwendbar sind.

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VAE führt rückwirkende Mehrwertsteuerbefreiungen für Krypto-Transaktionen ein

Mehrwertsteueränderungen der VAE führen rückwirkende Steuerregeln für virtuelle Vermögenswerte ein

Die Bundessteuerbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate (FTA) führte am 2. Oktober wichtige Änderungen der Exekutivverordnung des Bundesdekret-Gesetzes Nr. 8 von 2017 zur Mehrwertsteuer (MwSt.) ein. Durch Kabinettsbeschluss Nr. 100 von 2024 treten diese Änderungen am 15. November 2024 in Kraft und sollen wichtige Mehrwertsteuerbestimmungen klarstellen.

Ein besonders maßgeblicher Bereich betrifft virtuelle Vermögenswerte, einschließlich ihrer Definition, Steuerbefreiungen und Auswirkungen auf Unternehmen. Unternehmen, die mit virtuellen Vermögenswerten handeln, sollten gründlich prüfen, wie sich diese Änderungen auf ihre Mehrwertsteuerpflichten und Vorsteuererstattungspositionen auswirken werden.

Artikel 42 befreit bestimmte Aktivitäten im Zusammenhang mit virtuellen Vermögenswerten von der Mehrwertsteuer, einschließlich des Eigentumsübergangs und der Umwandlung virtueller Vermögenswerte. Virtuelle Vermögenswerte werden definiert als “eine digitale Wertdarstellung, die digital gehandelt oder umgewandelt und für Investitionszwecke genutzt werden kann,” wobei Kryptowährungen ein Hauptbeispiel sind. Diese Definition schließt digitale Darstellungen von Fiatwährungen oder Finanzwertpapieren aus.

Die Steuerbefreiungen für Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten gelten rückwirkend ab dem 1. Januar 2018, was bedeutet, dass Unternehmen möglicherweise ihre Mehrwertsteuererklärungen seit diesem Datum neu analysieren müssen. Zudem könnten Unternehmen, die an diesen Transaktionen beteiligt sind, freiwillige Meldungen einreichen müssen, um frühere Erklärungen zu korrigieren. Diese Änderungen stellen einen bedeutenden Wandel für die Besteuerung digitaler und kryptowährungsbezogener Transaktionen in den VAE dar.

Wie denken Sie, werden diese Mehrwertsteueränderungen Unternehmen beeinflussen, die mit virtuellen Vermögenswerten in den VAE handeln? Lassen Sie es uns im Kommentarfeld unten wissen.