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US-Treasury-Renditekurve steilt bei Bären an, während die Wahlen 2024 näher rücken und wirtschaftliche Bedenken zunehmen

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US-Treasury-Renditekurve steilt bei Bären an, während die Wahlen 2024 näher rücken und wirtschaftliche Bedenken zunehmen

Die Zinskurve der US-Staatsanleihen erfährt derzeit eine bemerkenswerte bearische Steilheit, ein Trend, der auf zunehmende wirtschaftliche Besorgnis hindeutet, da die Wahlen 2024 näher rücken und die Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) kurz darauf folgt.

Steigende Renditen von US-Staatsanleihen könnten Probleme für die Wirtschaft 2025 vorhersagen

Während sich die USA den Wahlen 2024 nähern, signalisieren wirtschaftliche Indikatoren Turbulenzen, da die Zinskurve der US-Staatsanleihen eine “bearische Steilheit” erfährt, wie Analysten es nennen. Die Wahl am 5. November, bei der der ehemalige Präsident Donald Trump gegen die amtierende Vizepräsidentin Kamala Harris antritt, wird schnell von einer wichtigen FOMC-Sitzung gefolgt. Investoren, die bereits angespannt sind, investieren Milliarden in als sicher eingeschätzte Anlagemöglichkeiten wie Anleihen, Bitcoin (BTC) und Gold, da die Renditen von Staatsanleihen, insbesondere bei langfristigen Anleihen, stark steigen.

Verständnis der Zinskurve und der bearischen Steilheit

Die Zinskurve, eine grafische Darstellung der Renditen von Staatsanleihen verschiedener Laufzeiten, steigt traditionell an, was höhere Renditen für längere Laufzeiten reflektiert. Allerdings war die Zinskurve mehr als zwei Jahre lang invertiert—eine Situation, in der kurzfristige Renditen langfristige übersteigen, was historisch gesehen ein Indikator für eine Rezession ist. In den letzten Monaten hat sich diese Inversion umgekehrt und zu einer Steilheit der Zinskurve geführt, die auftritt, wenn langfristige Renditen schneller steigen als kurzfristige. Diese Steilheit war bei den 10- und 30-jährigen Staatsanleihen am stärksten ausgeprägt, deren Renditen um 2,41% bzw. 2,33% gestiegen sind.

US Treasury Yield Curve Bear Steepens as 2024 Election Looms, Economic Concerns Mount

Eine bearische Steilheit ist eine besonders besorgniserregende Form der Steilheit, die durch steigende Renditen auf breiter Basis gekennzeichnet ist, wobei längerfristige Anleihen aggressiver steigen als kurzfristige. Dies spiegelt oft die Markterwartungen auf höhere Inflation und möglicherweise höheren Staatsverschuldung wider—Faktoren, die die Renditen auf längeren Laufzeiten nach oben treiben. Es ist ein Warnsignal, dass Marktteilnehmer mögliche wirtschaftliche Schwierigkeiten, sogar eine tiefe Rezession, erwarten.

Historischer Kontext und die Rolle der Inversion bei einer Rezession

Eine invertierte Zinskurve ging jeder großen amerikanischen Rezession voraus, einschließlich der Großen Depression. Diese Periode der Inversion, gepaart mit der nachfolgenden Steilheit, signalisiert oft den Übergang der Wirtschaft von einer rezessiven Warnung zu einem potenziellen wirtschaftlichen Abschwung. In diesem Fall stimmt die bearische Steilheit der Zinskurve mit steigenden Inflationsängsten und Marktsorgen über einen möglichen Kurswechsel der Federal Reserve zu Zinssenkungen überein, falls die Wirtschaft weiter schwächt.

Die jüngste Steilheit wird durch Risikoaversion verstärkt, eine Tendenz, dass Investoren in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten sicherere Anlagen suchen. Dieser Wandel zeigt sich in der anhaltenden Zunahme von Anleihekäufen sowie Investitionen in Bitcoin Exchange Traded Funds (ETFs). Diese Trends unterstreichen das wachsende Bedürfnis der Investoren, ihren Wert angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Volatilität zu sichern.

Weitere Auswirkungen: Hypothekenzinsen, Kredite und wirtschaftlicher Druck

Die Steilheit der Zinskurve hat weitreichende Auswirkungen auf US-Konsumenten und Unternehmen. Steigende langfristige Renditen können die Kreditkosten in der gesamten Wirtschaft erhöhen, was sich auf Hypothekenzinsen, Autokredite und Unternehmensfinanzierungen auswirkt. Für Hauseigentümer kann dies höhere monatliche Zahlungen oder Schwierigkeiten bedeuten, Kredite zu erhalten. Für Unternehmen könnten gestiegene Kreditkosten Expansionsbemühungen einschränken und das Wirtschaftswachstum weiter dämpfen.

Die bearische Steilheit unterstreicht auch die Markterwartungen auf eine potenziell expansive Fiskalpolitik nach der Wahl, unabhängig vom Ausgang. Ein Sieg Trumps könnte gesteigerte Ausgaben oder Steuersenkungen signalisieren, was den Druck auf Haushaltsdefizite erhöhen und möglicherweise die Inflation anfachen könnte. Ebenso könnte eine Harris-Walz-Administration einen starken Militärhaushalt für ausländische Kriege beibehalten und Regulierung durch Durchsetzung nutzen, was möglicherweise die Probleme der Nation verstärkt. In beiden Szenarien könnten diese fiskalischen Ansätze inflationsfördernde Drucke fortsetzen, die, wenn sie nicht mit Wirtschaftswachstum einhergehen, die wirtschaftlichen Belastungen vertiefen könnten.

Ein düsteres 2025?

Während viele Investoren hoffen, dass Änderungen in der Fiskal- und Geldpolitik Stabilität bringen könnten, bleibt der Ausblick für 2025 unklar. Sollte die Wirtschaft in eine Rezession eintreten, wird das Potenzial für wirtschaftliche Härten die nächste Präsidentschaftsadministration unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung herausfordern. Mit erhöhten Zinssätzen, Inflation, die weiterhin eine Bedrohung darstellt, und einer fiskalischen Politik, die wahrscheinlich knapp bemessen ist, könnte die US-Wirtschaft in eine Phase langer Schwierigkeiten eintreten, ähnlich den wirtschaftlichen Belastungen während der Großen Depression.

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