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US-Senator kritisiert Bankman-Fried scharf, da Unterstützung für Clarity Act nach hinten losgeht

Die US-Senatorin Cynthia Lummis wies Sam Bankman-Frieds Lob für den Clarity Act entschieden zurück und warnte, dass der Gesetzentwurf strengere Strafen für ihn vorsehen würde. Sie distanzierte sich damit von seinen früheren Lobbybemühungen, während sich die regulatorischen Auseinandersetzungen verschärfen.

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US-Senator kritisiert Bankman-Fried scharf, da Unterstützung für Clarity Act nach hinten losgeht

Lummis kritisiert Bankman-Fried wegen seiner Äußerungen zum Clarity Act

Die US-Senatorin Cynthia Lummis teilte am 26. Februar auf der Social-Media-Plattform X eine scharfe Kritik an den Äußerungen des ehemaligen FTX-CEO Sam Bankman-Fried zum vorgeschlagenen Clarity Act mit, distanzierte sich von seinen Behauptungen und lehnte jegliche Verbindung zu seinen früheren Lobbybemühungen in Washington ab.

Die Senatorin aus Wyoming behauptete, dass sich ihre Gesetzgebung grundlegend von der Maßnahme unterscheidet, die Bankman-Fried ihrer Meinung nach 2022 gegen ihren Widerstand vom Kongress kaufen wollte. Lummis wies auch darauf hin, dass die Strafen für sein Fehlverhalten gemäß dem Clarity Act weit über 25 Jahre hinausgehen würden. Sie betonte außerdem, dass sie seine Unterstützung weder brauche noch wolle, und widersprach damit direkt seiner Charakterisierung des Gesetzentwurfs als Meilenstein für die Kryptoindustrie und als politischen Erfolg.

US Senator Torches Bankman-Fried as Clarity Act Support Backfires

Bankman-Fried hatte am 25. Februar gepostet, dass der Clarity Act einen „großen Meilenstein für Kryptowährungen” darstellen würde, und behauptet, dass er zuvor ähnliche Gesetze unterstützt habe, die darauf abzielten, die Aufsichtsbefugnisse vom Vorsitzenden der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, Gary Gensler, weg zu verlagern. Lummis' Antwort bekräftigte ihre langjährige Kritik an dem ehemaligen Geschäftsführer, der nach seiner Verurteilung wegen Betrugs und Verschwörung im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Kryptobörse eine lange Haftstrafe verbüßt.

Der Digital Asset Market Clarity Act wurde im Juli 2025 vom Repräsentantenhaus verabschiedet und anschließend an den Senat weitergeleitet, wo Lummis eine führende Rolle bei der Neugestaltung des Gesetzes übernahm. Sie hat sich dafür eingesetzt, ihn mit ihrem Responsible Financial Innovation Act in Einklang zu bringen, indem sie Überarbeitungen aushandelte und seinen Anwendungsbereich erweiterte. Zusammen mit dem Vorsitzenden des Bankenausschusses des Senats, Tim Scott, veröffentlichte sie Anfang 2026 einen 278-seitigen Entwurf, der strengere Durchsetzungsstandards enthält, darunter definierte Bestimmungen für „schlechte Akteure“, erweiterte Befugnisse zur Betrugsbekämpfung, obligatorische Offenlegungspflichten, Anforderungen zum Nachweis von Reserven und klarere Zuständigkeitsgrenzen zwischen der SEC und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Lummis hat eine klare Unterscheidung zwischen diesem Rahmenwerk und dem von Bankman-Fried unterstützten „Digital Commodities Consumer Protection Act“ von 2022 getroffen, der laut Kritikern vergleichsweise nachsichtig gegenüber zentralisierten Börsen und potenziell restriktiv gegenüber dezentraler Finanzierung sei.

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FAQ 🧭

  • Warum hat Cynthia Lummis Sam Bankman-Fried kritisiert? Sie lehnte sein Lob für den Clarity Act ab und distanzierte ihren Gesetzentwurf von seinen früheren Lobbybemühungen.
  • Was soll mit dem Clarity Act erreicht werden? Die Gesetzgebung zielt darauf ab, eine klarere regulatorische Aufsicht für digitale Vermögensmärkte zu schaffen.
  • Wie könnte sich der Clarity Act auf die Regulierung von Kryptowährungen auswirken? Er könnte die Aufsichtsrahmenbedingungen und Durchsetzungsstandards für die Kryptoindustrie neu gestalten.
  • Warum ist die Reaktion von Lummis für Investoren wichtig? Ihre Haltung signalisiert eine anhaltende politische Dynamik in Richtung klarer Krypto-Regulierungen in Washington.