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US-Gesetzgeber kämpfen gegen Krypto-Banking-Blacklist - Chokepoint 2.0 steht in der Kritik

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US-Gesetzgeber intensivieren ihre Bemühungen, “Operation Chokepoint 2.0” zu demontieren, und versprechen, regulatorische Übergriffe zu beenden und fairen Bankzugang für die florierende Kryptoindustrie wiederherzustellen.

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US-Gesetzgeber kämpfen gegen Krypto-Banking-Blacklist - Chokepoint 2.0 steht in der Kritik

Gesetzgeber wehren sich energisch gegen die Schwarze Liste der Kryptobanken – Vorgehen wird angefochten

Die Bemühungen, “Operation Chokepoint 2.0” abzubauen, gewinnen weiter an Fahrt, da Gesetzgeber gegen angebliche regulatorische Übergriffe auf die Kryptowährungsindustrie vorgehen.

Die US-Senatorin Cynthia Lummis (R-WY) ist zu einer führenden Stimme im Kampf geworden und lobt die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) dafür, Dokumente zu veröffentlichen, die Bankbeschränkungen betreffen, welche digitale Vermögensfirmen betreffen. Diese Dokumente, die durch einen Antrag nach dem Freedom of Information Act (FOIA) erlangt wurden, zeigen, dass die FDIC zwischen 2022 und 2023 25 Briefe an Banken geschickt hat, in denen sie ihnen rät, Dienstleistungen für kryptobezogene Unternehmen zu pausieren oder einzuschränken.

In einem Beitrag vom 5. Februar auf der Social-Media-Plattform X lobte die Senatorin die FDIC für die rasche Veröffentlichung der Dokumente und dankte dem Vorsitzenden des House Financial Services Committee, French Hill, und Präsident Donald Trump für ihr Engagement für Transparenz der Regierung. Sie betonte:

Wir beenden Chokepoint 2.0.

Die Senatorin aus Wyoming äußerte offen ihre Bedenken, dass Bundesregulierungsbehörden Banken unter Druck setzen, die Verbindungen zu Kryptowährungsunternehmen zu kappen, und verglich die Situation mit der ursprünglichen Operation Chokepoint – einer umstrittenen Initiative aus den frühen 2010er Jahren, die darauf abzielte, den Bankzugang für bestimmte als risikobehaftet geltende Branchen einzuschränken.

Der Ausdruck “Chokepoint 2.0” wurde von Befürwortern digitaler Vermögenswerte weit verbreitet verwendet, die argumentieren, dass Behörden wie die FDIC, die Federal Reserve und das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) Banken davon abgehalten haben, mit Kryptounternehmen zusammenzuarbeiten. Kritiker behaupten, solche Maßnahmen würden finanzielle Innovationen unterdrücken und Krypto-Unternehmen dazu zwingen, Offshore-Banklösungen in weniger regulierten Umgebungen zu suchen.

In einem Beitrag vom 24. Januar bekräftigte Senatorin Lummis ihre Haltung und sagte:

Während wir das Ausmaß – und die Ungerechtigkeiten – von Chokepoint 2.0 erfahren, werde ich eng mit dem FDIC-Vizepräsidenten Travis Hill zusammenarbeiten, um diesen Angriff auf digitale Vermögenswerte zu beenden.

Die Bemerkungen der Gesetzgeberin signalisieren ihr Engagement, mit Regulierungsbehörden zusammenzuarbeiten, um finanzielle Barrieren im Kryptobereich anzugehen. Ihr anhaltendes Engagement deutet darauf hin, dass sie weiterhin auf Rechenschaftspflicht und faire Behandlung von digitalen Vermögensgeschäftsbetrieben drängen wird. Die Veröffentlichung wichtiger Dokumente durch die FDIC dürfte die Kontrolle der Finanzaufseher erhöhen und potenziell zukünftige Krypto-Bankenrichtlinien prägen.

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