Ein US-Gericht sprach dem „Shark Tank“-Star Kevin O’Leary 2,8 Millionen Dollar Schadenersatz zu, nachdem es in einem Verleumdungsprozess gegen den Krypto-Influencer Ben „Bitboy Crypto“ Armstrong entschieden hatte.
US-Gericht spricht Kevin O’Leary 2,8 Millionen Dollar in Verleumdungsklage gegen „Bitboy Crypto” zu

Gescheiterter Versuch, das Urteil aufzuheben
Ein US-Gericht hat dem Unternehmer und Fernsehstar Kevin O'Leary eine Entschädigung in Höhe von 2.828.000 Dollar zugesprochen, nachdem es in einem vielbeachteten Verleumdungsprozess gegen den Krypto-Influencer Ben „Bitboy Crypto” Armstrong entschieden hatte.
Das Gericht wies auch Armstrongs Antrag auf Aufhebung eines Versäumnisurteils zurück und verwarf seine Behauptung, dass „außergewöhnliche Umstände“ – darunter Inhaftierung und psychische Probleme – ihn daran gehindert hätten, an der Verhandlung teilzunehmen. Laut der am 11. Februar erlassenen Sammelverfügung warf O’Leary Armstrong vor, böswillig Unwahrheiten veröffentlicht zu haben, darunter, ihn als Mörder bezeichnet und behauptet zu haben, er habe „Millionen gezahlt, um seine Rolle in einem Mord zu vertuschen“.
Die Vorwürfe gingen auf einen Bootsunfall im Jahr 2019 zurück, an dem O'Learys Frau Linda beteiligt war und bei dem zwei Menschen auf tragische Weise ums Leben kamen. Linda wurde später freigesprochen, aber der Vorfall hatte Berichten zufolge finanzielle Folgen für die O'Learys, da sie keine Vorträge mehr halten konnten.
Obwohl O’Leary weitergemacht hatte, soll Armstrong die falschen Behauptungen im März 2025 wieder aufgegriffen haben, indem er O’Leary des Mordes bezichtigte und seine Follower dazu aufforderte, ihn zu belästigen, indem sie seine private Handynummer weitergaben. O’Leary argumentierte, dass Armstrongs Beiträge seinem Geschäft und seinem Ruf geschadet hätten, während die Veröffentlichung seiner Telefonnummer sowohl sein berufliches als auch sein privates Leben beeinträchtigt habe.
„O’Leary wurde mit Anfragen seiner Geschäftspartner und Fernsehsenderpartner überhäuft, die sich auf die Beiträge des Beklagten bezogen, in denen O’Leary als Mörder bezeichnet wurde, der Millionen gezahlt habe, um dies zu vertuschen“, heißt es in der Verfügung.
Geschäftliche Folgen und Sicherheitsbedenken
Der Star aus „Shark Tank“ gab außerdem bekannt, dass er nun jährlich zusätzlich 200.000 Dollar für Sicherheitsmaßnahmen ausgibt, wobei seine Mitarbeiter ihn dazu drängen, den Schutz noch weiter zu verstärken. In einem am 9. Januar eingereichten Antrag argumentierte Armstrong, dass seine Inhaftierung und seine bipolare Störung ihn daran hinderten, auf den Fall zu reagieren. Das Gericht wies dies mit folgender Begründung zurück:
„Der Beklagte führt zwar verschiedene psychische Probleme als Grund für seine Nichtbeantwortung an, hat jedoch keine konkreten Fakten und Umstände vorgelegt, die belegen, warum die Krankheit oder Behinderung ihn dazu veranlasst hat, die ursprüngliche Frist zu versäumen.“ Das Urteil unterstreicht die Haltung des Gerichts, dass Armstrongs Entschuldigungen unzureichend waren, sodass die millionenschwere Schadenersatzforderung eindeutig zugunsten von O'Leary entschieden wurde.
FAQ ❓
- Wie hat das US-Gericht entschieden? Ein US-Gericht sprach Kevin O'Leary eine Entschädigung in Höhe von 2,8 Millionen Dollar gegen Ben „Bitboy Crypto“ Armstrong zu.
- Warum wurde Armstrong verklagt? Armstrong beschuldigte O'Leary fälschlicherweise des Mordes und behauptete, er habe Millionen gezahlt, um dies zu vertuschen.
- Welche Auswirkungen hatten die Anschuldigungen? O'Leary sagte, die falschen Behauptungen hätten seinem Geschäft geschadet und ihn gezwungen, jährlich 200.000 Dollar mehr für Sicherheit auszugeben.
- War Armstrongs Verteidigung erfolgreich? Nein, das Gericht wies seinen Antrag zurück und entschied, dass seine Entschuldigungen wegen Inhaftierung und psychischer Gesundheit nicht ausreichten.




