Bereitgestellt von
Economics

US-Dollar behält globale Dominanz trotz Bemühungen der BRICS, enthüllt Bericht des Atlantic Council

Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Jahr veröffentlicht. Einige Informationen sind möglicherweise nicht mehr aktuell.

Trotz der konzertierten Bemühungen der BRICS-Staaten, die globale Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern, bleibt die Fiatwährung laut einer neuen Studie des Geoeconomics Center des Atlantic Council die dominierende Kraft in der Weltwirtschaft. Der Bericht unterstreicht die Herausforderungen der Entdollarisierung inmitten geopolitischer Spannungen.

GESCHRIEBEN VON
TEILEN
US-Dollar behält globale Dominanz trotz Bemühungen der BRICS, enthüllt Bericht des Atlantic Council

US-Dollar bleibt als globale Leitwährung fest

Der “Dollar Dominance Monitor” zeigt, dass der US-Dollar weiterhin bei den Währungsreserven, der Rechnungsstellung im Handel und den Währungstransaktionen weltweit führt. Die Studie hebt die unangefochtene Rolle des Dollars als primäre globale Reservewährung hervor, die kürzlich durch eine straffere Geldpolitik gestärkt wurde.

US-Dollar behält globale Dominanz trotz Bemühungen der BRICS-Staaten bei, offenbart Bericht des Atlantic Council

Diese Dominanz wird voraussichtlich in naher und mittlerer Zukunft bestehen bleiben, was die eingefleischte Position des Dollars im globalen Finanzsystem widerspiegelt. Die Bemühungen der BRICS-StaatenBrasilien, Russland, Indien, China, Südafrika und neue Mitglieder Iran, Ägypten, Äthiopien und die Vereinigten Arabischen Emirate—, eine Währungsunion zu bilden, haben bedeutende Hindernisse zu bewältigen.

Die Studie merkt an, dass diese Nationen zwar Alternativen wie das grenzüberschreitende Interbankenzahlungssystem (CIPS) Chinas, das im letzten Jahr einen Anstieg der direkten Teilnehmer um 78% verzeichnete, vorangetrieben haben, die Einflussnahme des Dollars jedoch weitgehend unerschüttert bleibt. Der Bericht des Atlantic Council beleuchtet auch den Rückgang des globalen Anteils des chinesischen Renminbi von einem Höhepunkt von 2,8% im Jahr 2022 auf kürzlich 2,3%.

US-Dollar behält globale Dominanz trotz Bemühungen der BRICS-Staaten bei, offenbart Bericht des Atlantic Council

Die Studie sagt, der Rückgang sei auf Bedenken hinsichtlich Chinas wirtschaftlicher Aussichten und geopolitischer Risiken, einschließlich Spannungen rund um Taiwan, zurückzuführen. Der Bericht betont die geopolitischen Risiken, die mit Reservewährungen verbunden sind, und hat einige Zentralbanken dazu veranlasst, ihre Goldreserven zu erhöhen, was die Rolle alternativer Währungen wie des Euro und Renminbi weiter verdünnt.

Die Studie erklärt, dass die Anziehungskraft des Euro als Reservewährung nachgelassen hat, beeinflusst von der makroökonomischen Instabilität der Europäischen Union und den geopolitischen Auswirkungen von Sanktionen gegen Russland. Während Zentralbanken nach Gold suchen, um sich vom Euro und Dollar zu diversifizieren, stellt der Bericht des Atlantic Council die anhaltende Unsicherheit am Markt dar.

Obwohl der Greenback unangefochten bleibt, weist die Studie auf die wirtschaftliche Fragmentierung und die Initiativen der BRICS-Staaten hin, zu alternativen internationalen und Reservewährungen überzugehen, und präsentiert potenzielle Herausforderungen für die führende Reservewährung der Welt.

Was denken Sie über den Bericht des Atlantic Council? Teilen Sie Ihre Gedanken und Meinungen zu diesem Thema im Kommentarbereich unten mit.