US-Banken meldeten im ersten Quartal 2024 einen alarmierenden Anstieg der nicht realisierten Verluste und eine wachsende Liste von Institutionen, die vom Scheitern bedroht sind, laut den neuesten Daten der US-Einlagensicherungsgesellschaft (FDIC). Der FDIC-Bericht hebt nicht realisierte Verluste in Höhe von 517 Milliarden Dollar hervor und identifiziert 63 Banken als gefährdet, was einen besorgniserregenden Anstieg der Instabilität im Finanzsektor markiert.
US-Bankensektor wankt: 517 Mrd. USD nicht realisierte Verluste, 63 gefährdete Institute markiert
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FDIC-Bericht hebt Verluste in Höhe von einer halben Billion Dollar hervor, Dutzende von Banken gefährdet
Trotz der behaupteten „Resilienz“ im Bankensektor durch die US-Notenbank und die Biden-Administration droht erheblicher finanzieller Druck. Die nicht realisierten Verluste auf Wertpapiere stiegen im Vergleich zum Vorquartal um 39 Milliarden Dollar, was hauptsächlich auf Abschreibungen bei hypothekenbesicherten Wertpapieren aufgrund steigender Hypothekenzinsen zurückzuführen ist.
Der neueste FDIC-Bericht hebt hervor, dass dies das neunte aufeinanderfolgende Quartal mit erheblichen nicht realisierten Verlusten ist, ein beunruhigender Trend, der mit den Zinserhöhungen der US-Notenbank Anfang 2022 begann. Gleichzeitig ist die Anzahl der Banken auf der Problem-Banken-Liste der FDIC von 52 auf 63 in nur einem Quartal gestiegen.
Diese Banken, die eine CAMELS-Gesamtrating von „4“ oder „5“ haben, zeigen ein erhöhtes Maß an finanzieller, operativer oder managementbezogener Schwäche. Die Gesamtaktiva dieser gefährdeten Banken sind um 15,8 Milliarden Dollar gestiegen, was potenzielle Schwächen im breiteren Bankwesen signalisiert. Es besteht die weit verbreitete Meinung, dass die Bankenkrise, die 2023 begann, andauert.
Nach dem dramatischen Scheitern von drei der größten Finanzinstitute in der Geschichte der USA im vergangenen Jahr ist auch die Republic First Bank in Philadelphia in diesem Jahr zusammengebrochen. Darüber hinaus deutet eine kürzlich veröffentlichte Studie der Klaros Group aus dem Mai 2024 darauf hin, dass Hunderte von US-Banken vom Scheitern bedroht sind.
Die neuesten Daten, die von der FDIC präsentiert werden, dienen als ernüchternde Erinnerung an die anhaltenden Herausforderungen im US-Bankensektor. Trotz Regierungszusicherungen deuten der anhaltende Anstieg der nicht realisierten Verluste und die wachsende Liste gefährdeter Institutionen auf einen Wendepunkt für die sogenannte „wirtschaftliche Resilienz“ hin. Die FDIC-Zahlen betonen die anhaltende Unsicherheit in Bezug auf die Stabilität des US-Bankensystems.
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