Die US-Aktienmärkte verzeichneten am Donnerstag, dem 5. März 2026, einen starken Rückgang, da die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten und der Anstieg der Ölpreise die Anleger verunsicherten und die wichtigsten Indizes deutlich ins Minus drückten.
US-Aktienmärkte fallen, da Spannungen mit dem Iran Ölpreisanstieg und risikoaverse Handelsaktivitäten auslösen

Ölpreisanstieg und globale Konflikte lassen Wall Street sinken
Der Dow Jones Industrial Average fiel um etwa 948 Punkte oder rund 1,95 % und notierte zur Mittagszeit bei knapp 47.790 Punkten. Der S&P 500 gab um rund 88 Punkte oder 1,28 % auf etwa 6.781 Punkte nach. Der Nasdaq Composite fiel um rund 268 Punkte oder etwa 1,17 % und pendelte sich bei 22.540 ein. Aktien mit geringerer Marktkapitalisierung standen unter stärkerem Druck, wobei der Russell 2000 um mehr als 2 % nachgab, was auf eine breite Risikoaversion bei US-Aktien hindeutete.
Die Märkte eröffneten leicht höher, drehten jedoch am späten Vormittag ins Minus, als sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verschärften. Berichte über eine militärische Eskalation unter Beteiligung des Iran lösten erneut Besorgnis über mögliche Störungen der globalen Energieversorgungswege aus, insbesondere der Straße von Hormus, über die rund 20 % der weltweiten Öltransporte auf dem Seeweg abgewickelt werden. Reuters berichtet, dass seit Beginn des Krieges mindestens neun Handelsschiffe angegriffen wurden.
Am 5. März feuerte die iranische IRGC Raketen ab und schickte explosive Drohnenboote auf Handelsschiffe, darunter den unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Benzintanker MKD Vyom, der in Flammen aufging und ein Besatzungsmitglied tötete und mehrere verletzte, sowie die unter der Flagge Palaus fahrende Skylight in der Nähe von Oman, deren Besatzung sich in Sicherheit bringen musste.

Die Volatilität folgte diesem Trend. Der CBOE Volatility Index (VIX), der oft als „Angstbarometer” der Wall Street bezeichnet wird, stieg um mehr als 16 % auf etwa 24,7, was die steigende Nachfrage nach Absicherungen gegen Kursverluste und eine deutliche Verlagerung hin zu defensiven Positionen widerspiegelt.

Technologieaktien, die zu den stärksten Performern des Jahres gehörten, gaben nach, da die Anleger ihr Engagement in wachstumsorientierten Sektoren reduzierten. Der Nasdaq 100 fiel um etwa 1,2 %, was den allgemeinen Druck auf großkapitalisierte Technologiewerte widerspiegelte. Defensive Sektoren boten nur mäßigen Schutz. Versorger gaben um etwa 1,08 % nach und fielen damit weniger stark als der Gesamtmarkt, spiegelten aber dennoch die vorsichtige Positionierung der Anleger wider, die sich von Risikoanlagen abwandten.
Die Rohstoffmärkte unterstrichen die allgemeine Unsicherheit. Gold blieb mit 5.150 bis 5.180 US-Dollar pro Unze auf hohem Niveau, gab jedoch leicht nach, da ein stärkerer US-Dollar die Nachfrage nach sicheren Anlagen aufgrund geopolitischer Spannungen ausglich.
Auch die Energielogistik zog die Aufmerksamkeit auf sich. Berichten zufolge stiegen die Preise für Flüssiggastanker von etwa 40.000 USD pro Tag auf fast 300.000 USD, da die Instabilität im Nahen Osten zu Versorgungsengpässen führte und die Erwartungen hinsichtlich der weltweiten Kraftstoffversorgung verschärfte. China erhöhte den Druck zusätzlich, nachdem es seine größten Raffinerien angewiesen hatte, die Diesel- und Benzinexporte auszusetzen, um die heimische Versorgung sicherzustellen – ein Schritt, der die Sorgen um die Kraftstoffverfügbarkeit in Europa und Asien verstärkte.
Die Überseemärkte zeigten ein gemischtes Bild. Der japanische Nikkei-Index stieg um rund 4 %, während der südkoreanische Kospi nach einem historischen Einbruch zu Beginn der Woche wieder kräftig zulegte. Europäische Aktien wurden überwiegend niedriger gehandelt, da steigende Energiekosten das Wirtschaftswachstum in der gesamten Region bedrohten. Die am Donnerstag veröffentlichten Wirtschaftsdaten hatten nur begrenzten Einfluss auf den Handel, da die geopolitischen Entwicklungen die Aufmerksamkeit der Anleger dominierten. Die Märkte blicken nun auf den mit Spannung erwarteten Bericht über die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft in den USA am Freitag, der die Erwartungen hinsichtlich der Zinsentscheidungen der Federal Reserve im weiteren Verlauf des Jahres beeinflussen könnte. Derzeit zeigt das

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FAQ 🔎
- Warum fällt der US-Aktienmarkt am 5. März 2026? Die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten und der starke Anstieg der Ölpreise haben die Inflationsängste verstärkt und zu einem risikoaversen Handel mit Aktien geführt.
- Wie entwickeln sich die wichtigsten US-Indizes heute? Der Dow ist um rund 948 Punkte gefallen, der S&P 500 hat etwa 1,3 % verloren und der Nasdaq Composite ist zur Mittagszeit um rund 1,2 % gesunken.
- Welche Sektoren stehen heute am stärksten unter Druck? Transport-, Finanz- und Technologiewerte gehören zu den größten Verlierern, während sich Energieunternehmen aufgrund der höheren Ölpreise besser behaupten können.
- Welche wirtschaftlichen Ereignisse könnten die Märkte als Nächstes bewegen? Die Anleger konzentrieren sich auf den am Freitag erscheinenden Bericht über die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft in den USA, der die Erwartungen hinsichtlich der Zinsentscheidungen der Federal Reserve beeinflussen könnte.




