In einem Quartal, in dem die Preise mehrere Rekordhöhen erreichten, verstärkten die Zentralbanken ihre Käufe und erreichten von Juli bis September 220 Tonnen. Diese Zahl stellt eine Beschleunigung im Vergleich zu den Q2-Zahlen dar, die nur 166 Tonnen registrierten. Diese Institutionen haben im bisherigen Jahresverlauf 634 Tonnen hinzugefügt.
Ungeachtet der Rekordpreise erhöhten Zentralbanken die Goldkäufe im dritten Quartal auf 220 Tonnen

Zentralbanken kauften 220 Tonnen Gold im dritten Quartal
Die Fakten
Ein Bericht des World Gold Council (WGC) gab bekannt, dass die Zentralbanken ihre Goldkäufe im dritten Quartal steigerten, selbst mit einer Preisbeschleunigung, die das Edelmetall an neue Rekordhöhen führte.
Zentralbanken fügten von Juli bis September 220 Tonnen zu ihren Beständen hinzu, als die Nachfrage im Vergleich zum vorherigen Quartal an Fahrt aufnahm, in dem nur 166 Tonnen Gold gekauft wurden. Das entspricht einem Anstieg von 28 Prozent.
Die Nationalbank von Kasachstan stieg zum größten Käufer auf, während Brasilien zum ersten Mal seit über vier Jahren Gold erwarb. Auch El Salvador kaufte Gold und tätigte damit die erste Transaktion seit 1990.
Institutionen haben seit Januar 634 Tonnen Gold hinzugefügt. Trotzdem warnte der Rat, dass diese Zahlen im Vergleich zu den letzten drei Jahren rückläufig sind.
Obwohl Gold von seinen erneuten Preishöhen gefallen ist, behaupten Analysten, dass sein Reiz nicht verloren gegangen ist.
Louise Street, leitende Marktanalystin des WGC, äußerte:
Erhöhte geopolitische Spannungen, hartnäckiger Inflationsdruck und Unsicherheiten über die globale Handelspolitik haben die Nachfrage nach sicheren Anlagen befeuert.
Warum es relevant ist
Anhaltende Käufe von Zentralbanken zeigen, dass Gold, obwohl es kürzlich einen starken Rückgang von seinen Allzeithochpreisen verzeichnet hat, weiterhin als sichere Anlage in Zeiten von Handels- und geopolitischer Unsicherheit angesehen wird.
Darüber hinaus unterstützt dieser Trend Vorhersagen von Banken wie JPMorgan, die erwarten, dass sich die Preise in den nächsten drei Jahren mehr als verdoppeln werden, da Investoren nach Absicherung gegen Aktienvolatilität suchen.
Ausblick
Der Rat erwartet, dass sich dieser Trend im Rest des Jahres fortsetzt und sagt einen Gesamteinkauf im Bereich von 750 bis 900 Tonnen für 2025 voraus. Die Institution erklärte, der jüngste Anstieg sei “ein Beweis dafür, dass die Zentralbanken weiterhin strategisch Gold hinzufügen” und deutet auf einen weiteren Anstieg im vierten Quartal hin, angetrieben von einer Beschleunigung der geldpolitischen Lockerung und einer lockeren Geldpolitik der US-Notenbank.
FAQ ❓
- Was berichtete der World Gold Council über die Goldkäufe der Zentralbanken?
Der Bericht enthüllte, dass die Zentralbanken im dritten Quartal 2025 220 Tonnen Gold gekauft haben, ein Anstieg von 28% gegenüber den 166 Tonnen des vorhergehenden Quartals. - Welche Länder waren bedeutende Käufer von Gold während dieses Zeitraums?
Kasachstan erwies sich als der größte Käufer, während Brasilien zum ersten Mal seit über vier Jahren Gold kaufte und El Salvador zum ersten Mal seit 1990 Gold erwarb. - Welche Faktoren treiben die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen an?
Geopolitische Spannungen, anhaltende Inflation und Unsicherheit in der globalen Handelspolitik haben das Interesse der Zentralbanken an Gold befeuert. - Wie sind die zukünftigen Vorhersagen für Goldkäufe der Zentralbanken?
Der World Gold Council erwartet, dass die Goldkäufe im Jahr 2025 zwischen 750 und 900 Tonnen liegen werden, was auf eine strategische Erweiterung der Goldreserven angesichts anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten hinweist.




