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UBS sieht, dass der Senat das „eine große, wunderschöne Gesetz“ auf ein hochspannendes Finale zusteuert.

UBS hebt den rasanten Senatsfortschritt bei einem umfassenden Wirtschaftsgesetz hervor, das mit permanenten Steueranreizen und Handelsbegünstigungen gefüllt ist und unter enormem Druck steht, die Juli-Deadlines einzuhalten.

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UBS sieht, dass der Senat das „eine große, wunderschöne Gesetz“ auf ein hochspannendes Finale zusteuert.

UBS sieht im Senat eine zügige Bearbeitung des wichtigen Wirtschaftsgesetzes angesichts von Handelsbegünstigungen und Termindruck

Die globale Investmentbank und Finanzdienstleistungsgigant UBS veröffentlichte am 13. Juni ihren Washington Weekly-Bericht und gab ein umfassendes Update zu den US-amerikanischen Gesetzgebungs- und Handelsentwicklungen. Die Publikation, herausgegeben von UBS Wealth Management USA und verfasst vom UBS Redaktionsteam, untersuchte den Fortschritt des „One Big, Beautiful Bill“, während es vom Repräsentantenhaus zum Senat wandert.

Es wird erwartet, dass der Finanzausschuss des Senats die bedeutendsten Änderungen vornehmen wird, möglicherweise die vorgeschlagenen Medicaid-Kürzungen abschwächen und Unternehmensteuererleichterungen wie Abschreibungen für Investitionen und Forschungsguthaben dauerhaft machen, anstatt sie, wie im Gesetzentwurf des Hauses vorgesehen, in fünf Jahren auslaufen zu lassen. Die Senatsversion könnte auch den Steuerabzug für staatliche und lokale Steuern (SALT) einschränken. UBS betonte die Schnelligkeit des Vorgehens des Senats und erklärte:

Der Ansturm ist Teil eines Versuchs, die von Präsident Trump selbst gesetzte Frist vom 4. Juli einzuhalten. Auch wenn die Deadline vom 4. Juli möglicherweise nicht eingehalten wird, bedeutet der insgesamt herrschende Zeitdruck, dass das, was im Senat verabschiedet wird, wahrscheinlich das sein wird, was als Gesetz unterzeichnet wird.

Der Bericht beschrieb, wie die Republikaner die Haushaltsversöhnung nutzen – ein Mechanismus, der 1974 vom Kongress geschaffen wurde und es erlaubt, dass bestimmte fiskalische Maßnahmen mit einer einfachen Mehrheit im Senat verabschiedet werden – um das Gesetz voranzubringen. Während dies es ermöglicht, die übliche 60-Stimmen-Hürde zu umgehen, stellt es auch strenge Anforderungen. Bestimmungen ohne direkte Haushaltsauswirkungen, wie ein zehnjähriges bundesweites Verbot staatlicher KI-Regelungen und Maßnahmen zur Energieerlaubnis, könnten gestrichen werden. Der Senatsparlamentarier bleibt die letzte Autorität darüber, ob diese Bestimmungen beibehalten werden können, und dieser Prüfungsprozess könnte die endgültige Fassung des Gesetzes beeinflussen.

UBS behandelte auch die jüngsten Änderungen der Handelspolitik und hob eine vorübergehende Entlastung für die Trump-Administration hervor, da ein Bundesberufungsgericht eine Entscheidung aufhob, die mehrere unter Notstandsbefugnissen verhängte Zölle gekippt hätte. In der Zwischenzeit einigten sich die USA und China auf eine sechsmonatige Vereinbarung, die den Amerikanern Zugang zu Seltenen Erden gewährt im Austausch für begrenzte Erleichterungen bei Exportkontrollen. Obwohl die breitere 90-tägige Pause für neue Tariferhöhungen – die am 12. August ausläuft – ungelöst bleibt, hält das Seltene-Erden-Abkommen effektiv die aktuellen Bedingungen aufrecht.

Bezogen auf die laufenden bilateralen Verhandlungen schrieb UBS:

Angesichts der rechtlichen Unsicherheit über die zugrunde liegenden Zölle deutete die Trump-Administration an, dass sie die Frist für diese Verhandlungen verlängern könnte.

Finanzministerin Bessent zeigte weiter an, dass die Verwaltung ihre Frist bis zum 8. Juli für den Abschluss neuer Handelsabkommen verlängern könnte, selbst wenn sektorspezifische Zölle auf Artikel wie Halbleiter, Holz und Pharmazeutika aktiv und rechtlich robust bleiben.

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