UBS, ein Finanzdienstleistungsunternehmen, prognostiziert, dass 2024 ein fruchtbares Jahr für Gold sein wird und einen Preisanstieg von 10% gegenüber den aktuellen Marktpreisen vorhersieht. Laut UBS-Analysten wird dieser Preisanstieg durch eine Kehrtwende in der aktuellen Politik der US-Notenbank Federal Reserve angetrieben, die voraussichtlich ab Mai mit der Senkung der Zinssätze beginnen wird.
UBS prognostiziert, dass der Goldpreis 2024 um 10% steigen wird angesichts der Kehrtwende in der Fed-Politik
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UBS sagt Goldpreisanstieg und Zinssenkungen voraus
UBS, ein Schweizer Finanzdienstleistungsunternehmen, das in über 50 Ländern präsent ist, hat vorausgesagt, dass Gold ein bullisches Jahr bevorsteht. In einer am Freitag veröffentlichten Notiz sagten USB-Analysten voraus, dass die Goldpreise um 10% über den aktuellen Marktpreisen steigen könnten, trotz der Preissenkung, die das Edelmetall im Dezember erlebte.
Die Institution erwartet, dass Gold in diesem Jahr möglicherweise 2250 US-Dollar pro Unze erreichen könnte, wenn man bedenkt, dass es immer noch verschiedene Faktoren gibt, die die Nachfrage nach Gold steigern könnten. Einer davon ist die Möglichkeit einer Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve, die neues Interesse an den Goldmärkten wecken könnte.
In diesem Sinne betont UBS, dass “die Macht der Kehrtwende in der Politik der Federal Reserve nicht unterschätzt werden sollte.” Es gibt zwar noch keine klare Antwort auf die Frage, wann die Federal Reserve mit der Senkung der Zinssätze beginnen wird, UBS rechnet jedoch mit einer Senkung um 100 Basispunkte ab Mai. Dies würde “Druck auf den US-Dollar und die realen Zinssätze ausüben, was insbesondere von börsengehandelten Goldfonds eine neue Nachfrage erzeugen sollte.”
Im Dezember erwartete der World Gold Council (WGC) eine flache Performance für Gold im Falle eines “sanften Landungsszenarios”, welches die US-Finanzministerin Janet Yellen bereits als erreicht erklärt hat.
UBS schlussfolgerte, dass “anhaltende makroökonomische und erhöhte geopolitische Risiken weiterhin eine Rechtfertigung dafür bieten, eine Beteiligung an Gold zu Absicherungs- und Diversifizierungszwecken zu halten”, da das Vermögenswert traditionell als Krisenabsicherung betrachtet wird wegen seines fehlenden Kreditrisikos und der negativen Korrelation zu Risikoanlagen, so WGC-Analyst Johan Palmberg.
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