UBS hat seine Goldpreisprognose nach einem Rekordanstieg der Goldpreise erhöht, getrieben von erwarteten Zinssenkungen der Federal Reserve und einem schwächeren US-Dollar. Die Hauptfaktoren hinter der verbesserten Goldpreisprognose der Investmentbank umfassen schwächere US-Wirtschaftsdaten, gestiegene Nachfrage der Zentralbanken und anhaltende geopolitische Unsicherheiten.
UBS erhöht die Goldpreisprognose angesichts steigender Nachfrage der Zentralbanken und geopolitischer Spannungen
Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Jahr veröffentlicht. Einige Informationen sind möglicherweise nicht mehr aktuell.

UBS revidiert Goldpreisprognose
UBS hat seine Goldpreisprognose auf $2.500/oz bis Ende September erhöht, von zuvor $2.400/oz. Zusätzlich erwartet die globale Investmentbank, dass die Goldpreise weiter steigen werden, und erreicht $2.600/oz bis Ende 2024 und $2.700/oz bis Ende Juni 2025.
Das UBS Chief Investment Officer (CIO) Team erklärte in einer Notiz am Donnerstag, dass am 20. Mai die Goldpreise auf ein Rekordhoch von $2.450/oz stiegen, angetrieben von Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve und einem schwächeren US-Dollar wegen schwächerer US-Wirtschaftsdaten. Dieser beispiellose Anstieg hat zu bedeutenden Revisionen der Goldpreisprognosen geführt, die die sich entwickelnde Wirtschaftslandschaft widerspiegeln. Das Team bemerkte:
Es gibt drei Schlüsselfaktoren für die Verbesserung.
Erstens führten schwächere US-Wirtschaftsdaten im April zu einer Neubewertung der Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve, wobei die Geldmärkte jetzt etwa 40 Basispunkte Lockerung in 2024 erwarten, gegenüber 28 Basispunkten Ende April. Niedrigere Zinssätze treiben in der Regel Zuflüsse in börsengehandelte Fonds (ETFs), was die Goldnachfrage stärkt.
Zweitens wurde die Prognose für die Goldnachfrage der Zentralbanken in 2024 auf 950–1.000 metrische Tonnen erhöht, von der vorherigen Schätzung von 800–850 metrischen Tonnen. Das erste Quartal verzeichnete Rekordkäufe von 290 metrischen Tonnen. Trotz einer kürzlichen Verlangsamung der Käufe durch die People’s Bank of China (PBOC) deuten Schweizer Handelsdaten auf anhaltend starke Käufe aus China hin.
Zuletzt erläuterte das UBS CIO Team, dass anhaltende geopolitische Unsicherheiten, einschließlich der US-Wahlen, Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine sowie verschärfte Handelsspannungen zwischen den USA und China, erwartet werden, die Attraktivität von Gold als sicheren Hafen zu erhalten.
Was denken Sie über die erhöhte Goldpreisprognose der UBS? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.




